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Gipsmuseum Schleitheim
Foto: Wandervogel · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Gipsmuseum Schleitheim

Das Gipsmuseum in Schleitheim zeigt Geologie, Abbau und Verarbeitung von Gips und führt in den letzten begehbaren Gipsstollen der Region.

ÖffnungszeitenEintritt 15 CHF
Gipsmuseum SchleitheimÖffnungszeitenEintritt 15 CHF

Über das Museum

Das Gipsmuseum wurde 1938 von den letzten Betreibern des Gipsbergwerks, der Erbengemeinschaft der Buchdruckerfamilie Stamm, privat eingerichtet und am 24. April 1938 eröffnet. Der spätere Direktor des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen, Walter Ulrich Guyan, war massgeblich beteiligt. Schon 1935/36 wurden erste Besucher durch den Stollen geführt. Das Museum sollte die Erinnerung an das Schleitheimer Gipsgewerbe des 18. bis 20. Jahrhunderts wachhalten, das 1944 endgültig zu Ende ging.

1962 übergaben die Erben Land und Gebäude samt Museumsgut der Gemeinde Schleitheim mit der Bitte, eine Stiftung zu gründen. Diese Stiftung zur Förderung des Gipsbergwerkes und Gipsmuseums besteht seit 1992. In den Jahren 1990 bis 1992 wurde der verschüttete Stollen saniert, 1996 das Museum von Grund auf neu gestaltet; einige Vitrinen im Mühlenteil erhielten 2007 ein neues Konzept. Seit 2011 steht der Ort im Verzeichnis der Geotope von nationaler Bedeutung.

Die Ausstellung erklärt mit Karten und Profilen, wie das Gipsgestein vor rund 240 Millionen Jahren in der Trias entstand, zeigt Werkzeuge des 19. Jahrhunderts sowie das Brennen und Mahlen des Gipses in Stampfe und Mühle. Höhepunkt ist der einzige für Besucher begehbare Gipsbergwerkstollen der Region; neu gibt es dort auch eine Fahrt mit der Stollenbahn. Das Museum wird von Freiwilligen und dem Verein Gipsstolle Schlaate betreut.

Highlights

  • Begehbarer Gipsbergwerkstollen mit Kaverne «Tonhalle»
  • Neu: Fahrt mit der Stollenbahn in den Stollen
  • Geotop von nationaler Bedeutung
  • Ausstellung zu Geologie, Abbau und Verwendung von Gips
  • Gipsmühle und Werkzeuge des 19. Jahrhunderts

Dauerausstellungen

  • Gipsmuseum – Zwei Räume zeigen Geologie, Werkzeuge, das Brennen und Mahlen des Gipses und seine vielfältige Verwendung in Bau, Kunst, Medizin und Landwirtschaft.
  • Gipsbergwerkstollen mit Stollenbahn – Der einzige für Besucher begehbare Gipsstollen der Region mit gesichertem und beleuchtetem Rundgang bis zur Kaverne «Tonhalle».
Gegründet
1938
Träger
Stiftung zur Förderung des Gipsbergwerkes und des Gipsmuseums Schleitheim

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene15 CHF
Kinder & Jugendliche10 CHFKinder von 6 bis 15 Jahren
Gruppen–Führung inklusive Stollenbahn bis 13 Personen pauschal 380 CHF, jede weitere Person 20 CHF (maximal 26 Personen); Schulen bis 20 Personen pauschal 250 CHF, jede weitere Person 10 CHF.
Familien40 CHFFamilienticket
Fussführung für Gruppen (ohne Stollenbahn)75 CHFpro Führung

Tickets für die Fahrten am Tag des offenen Gipsbergwerks müssen im Voraus online gebucht werden.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Im Stollen herrschen etwa 10 °C; griffiges Schuhwerk und passende Kleidung werden empfohlen.

Kinder & Familie

Familienticket40 CHF · Familienticket

    Es gibt ein Familienticket; Kinder ab 6 Jahren zahlen den Kindertarif. Schulklassen können Grillstelle und Sitzplätze nutzen.

    Anreise & Parken

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Service & Gastronomie

      Für Schulklassen und Vereine stehen eine Grillstelle mit Sitzgelegenheiten bereit; angemeldeten Gruppen wird auf Wunsch ein Apéro mit Schleitheimer Spezialitäten in der «Tonhalle» im Stollen oder draussen angeboten.

      Veranstaltungen & Vermietung

      Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

      Besuch planen

      Führungenja
      Angebote für Schulenja
      HinweiseGruppenführungen nach Anmeldung (Formular auf der Website). Das Museum eignet sich auch für Schulreisen, Geologieexkursionen und Vereinsausflüge. Das Museum liegt nahe dem Grenzübergang Schleitheim/Stühlingen und kann mit Wanderungen auf dem Tar-da-da-Weg oder dem geologischen Lehrpfad verbunden werden.

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