Über das Museum
Die Graphische Sammlung wurde 1867 als klassische Studien- und Lehrsammlung des Eidgenössischen Polytechnikums gegründet. Der Archäologe und Kunsthistoriker Gottfried Kinkel sollte Anschauungsmaterial für angehende Kunsthistoriker, Archäologen und Architekten zusammentragen; als Grundstock erwarb er 1870 rund 11'000 Einzelblätter und etwa 150 gebundene Stichwerke aus dem Besitz des in Rom lebenden Malers Rudolf Bühlmann.
Einen entscheidenden Zuwachs brachte 1894 die Schenkung des Zürcher Bankiers Heinrich Schulthess-von Meiss mit mehr als 12'000 Blättern von Schongauer bis Goya; zuvor hatte Stadtrat Johann Heinrich Landolt rund 9'000 Graphiken alter Meister vermacht. Anfangs stand die Sammlung nur Studierenden im Studienraum offen, ab 1891 zeigte sie auch dem breiten Publikum jährlich mehrere Ausstellungen. Seit 1924 befindet sie sich in den heutigen Räumen im Südwestflügel des von Gottfried Semper entworfenen Hauptgebäudes.
Heute umfasst der Bestand rund 160'000 Werke auf Papier vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkten bei den Alten Meistern sowie bei Schweizer Druckgraphik und Zeichnungen des 19. bis 21. Jahrhunderts. Etwa 100'000 Werke sind inzwischen digitalisiert und online recherchierbar.
Highlights
- Grösste Schweizer Sammlung von Kunst auf Papier (rund 160'000 Werke)
- Werke von Dürer, Rembrandt, Goya und Picasso bis zu zeitgenössischen Positionen
- Drei bis vier Wechselausstellungen pro Jahr im ETH-Hauptgebäude
- Studienraum für Originale (nach Voranmeldung)
- Online-Sammlungskatalog und AR-App
- Gegründet
- 1867
- Träger
- ETH Zürich, ETH-Bibliothek
- Leitung
- Linda Schädler
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Privatführung (60 Minuten, pro Gruppe) | 180 CHFBis 25 Personen in der Ausstellung, bis 15 Personen im Studienraum; Fremdsprachen auf Anfrage; Schulen und Universitäten gratis; Zuschlag ausserhalb der Öffnungszeiten. |
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Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Für Menschen mit Mobilitätsbehinderung dient der Haupteingang der ETH an der Rämistrasse 101; die Mitarbeitenden am Empfangsschalter in der Haupthalle begleiten Besuchende von Montag bis Freitag (10–17 Uhr) zur Ausstellung, am Wochenende nach Anruf unter +41 44 632 21 35.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
ETH/Universitätsspital
Ab „Bahnhofstrasse/HB“ mit Tram 6 oder 10 bis „ETH/Universitätsspital“ (ca. 6 Minuten); ab „Bellevue“ mit Tram 9 bis „ETH/Universitätsspital“; mit Tram 3 bis „Central“ und von dort mit der Polybahn bis zur Polyterrasse (ca. 8 Minuten). Gültig ist ein Ticket für die ZVV-Zone 110.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Öffentliche Parkplätze in der Karl Schmid-Strasse; abends und am Wochenende öffentliche Parkplätze in der Tiefgarage im ETH-Hauptgebäude.
Die Räume liegen im Südwestflügel des ETH-Hauptgebäudes (HG E 52) und sind am besten über den seitlichen Eingang an der Karl Schmid-Strasse erreichbar.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
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| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Privatführungen durch die Ausstellung und den Studienraum sind buchbar, ausserdem gibt es regelmässig öffentliche Führungen und Veranstaltungen wie „Kunst am Montagmittag“. Für Schulen und Universitäten sind die Führungen gratis. |


