
Über das Museum
Die Kunsthalle Bern geht auf eine Initiative der Berner Künstlerschaft zurück. Ab 1911 sammelte sie über Feste, Verkaufsausstellungen und Anteilsscheine Geld für ein eigenes Ausstellungshaus; im März 1912 wurde der Kunsthalleverein gegründet. 1918 öffnete das Gebäude am Helvetiaplatz, was die Presse mit den Worten feierte, Bern sei über Nacht zur Kunststadt geworden.
Seitdem versteht sich das Haus als Ort für künstlerische Experimente, mit einem Archiv, das die Geschichte der Institution bewahrt. Früh machten Einzelausstellungen von Paul Klee, Alberto Giacometti, Meret Oppenheim, Jasper Johns, Sol LeWitt, Bruce Nauman oder Daniel Buren sowie Harald Szeemanns Ausstellung „When Attitudes Become Form“ die Kunsthalle international bekannt. Szeemann leitete das Haus von 1961 bis 1969.
Heute zeigt die Kunsthalle in ihren Sälen zeitgenössische Positionen, ergänzt durch Programme des „Kollektiven Lernens“ wie Rundgänge, Workshops und Gespräche. Seit 2024 leitet iLiana Fokianaki das Haus. 2025 erhielt das Gebäude erstmals seit der Gründung einen Eingriff an der Fassade: eine zusätzliche Tür an der Gartenseite im Untergeschoss.
Highlights
- Zeitgenössische Kunst in wechselnden Ausstellungen im Haus von 1918
- Geschichtsträchtiger Ort: Szeemanns „When Attitudes Become Form“ entstand hier
- Gratis-Eintritt für alle am ersten Sonntag im Monat
- Kunsthalle Bar mit Blick auf Aare und Altstadt (in den warmen Monaten bis Ende 2026)
- Programm „Kollektives Lernen“ mit Rundgängen und Workshops
- Gegründet
- 1918
- Träger
- Verein Kunsthalle Bern
- Leitung
- iLiana Fokianaki
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 CHFAHV/IV, Studierende und weitere Berechtigte |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 6 CHFAHV |
| Menschen mit Behinderung | 6 CHFIV |
| Studierende & Azubis | 6 CHF |
Freier Eintritt: Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei.
Freier Eintritt unter anderem mit Schweizer Museumspass, Kultur-GA, Raiffeisen, Swiss Travel Pass, Museumcard 24/48, ICOM, Visarte Bern und SGBK, für Mitglieder und Gönner des Vereins Kunsthalle Bern, Mitglieder der Bernischen Kunstgesellschaft und des Berner Kunstfonds sowie mit Ausweis F, N oder S. Reduzierter Eintritt mit artCard, KulturLegi und Studierendenausweis. Mitglieder (ab CHF 30) besuchen zudem 23 Partnerinstitutionen kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription
Für Personen mit Kinderwagen, Mobilitätshilfen oder die Treppen vermeiden möchten, gibt es eine Rampe links des Haupteingangs. Für blinde und sehbehinderte Personen wird an der Rezeption ein Audioguide angeboten.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 16 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
Es gibt Kinderworkshops sowie Rundgänge für Kinder und Erwachsene (Kunsthalle Kids); für Mitglieder sind die Kinderworkshops gratis. Rampe für Kinderwagen am Haupteingang.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Helvetiaplatz
Vom Bahnhof Bern mit Tram 6 (Worb Dorf), Tram 7 (Ostring) oder Tram 8 (Saali) beziehungsweise Bus 19 (Elfenau) bis Haltestelle Helvetiaplatz.
Die Kunsthalle liegt direkt am Helvetiaplatz im Museumsquartier.
Route planenService & Gastronomie
Die Kunsthalle Bar „Module #5“ (Entwurf von Lang/Baumann) mit Blick auf Aare und Altstadt wird in den warmen Monaten bis Ende 2026 betrieben.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Die Kunsthalle kann für private Anlässe gemietet werden; Konditionen auf Anfrage.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Hinweise | Regelmäßig kostenlose Ausstellungstouren und Rundgänge auf Deutsch und Englisch; Termine im Programm „Kollektives Lernen & Events“. |





