
Musée romain de Vallon
Museum über einer römischen Villa in Vallon mit zwei erhaltenen Mosaikböden, Götterstatuetten und einem Modell des Gutshofs.
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Über das Museum
Am Anfang stand ein Bauprojekt: Auf einem Grundstück für ein Wohnquartier lagen knapp zwei Meter tiefer die Reste eines weitläufigen römischen Landhauses. Am 30. Mai 1985 stießen Grabende auf ein erstes Mosaik, 1989 kam ein zweites hinzu. Angesichts dieser außergewöhnlichen Funde stellte sich die Frage, ob man sie zerstören, abnehmen, wieder zuschütten oder erhalten und zeigen sollte – man entschied sich für Erhalt und Präsentation vor Ort.
Das Museum wurde nach etwa zwei Jahren Bauzeit über dem Fundplatz errichtet und übernimmt den L-förmigen Grundriss der römischen Villa. Die Holzlatten der Fassaden erinnern an die Tabakschuppen, die einst das Broye-Tal prägten. Es gibt Ausstellungsräume auf zwei Etagen und zwei klimatisierte Säle mit den Mosaiken; das größere ist direkt begehbar, das kleinere lässt sich durch ein großes Fenster betrachten.
Die Ausgrabungen zeigen eine Besiedlung seit der späten Bronzezeit und der älteren Eisenzeit. Im 1. Jahrhundert n. Chr. entstanden mehrere Gebäude, die im frühen 3. Jahrhundert zu einer Residenz mit zwei Mosaiken, Portikus und Gärten ausgebaut wurden. Ein Brand um 300 beschädigte den Hauptbau; danach wurde das Anwesen umgebaut und bis ins Frühmittelalter genutzt. Im Museum sind die Mosaike „Bacchus und Ariadne“ und das Jagdmosaik „Venatio“ mit zehn Medaillons zu sehen, dazu bronzene Götterstatuetten des Hausaltars und ein Modell der Villa im Maßstab 1:50.
Highlights
- Mosaik „Bacchus und Ariadne“ an originaler Stelle
- Jagdmosaik „Venatio“ mit zehn Medaillons und Tierhetzen
- Laraire: etwa 16 Götterstatuetten aus Bronze
- Modell der römischen Villa im Maßstab 1:50
- Spiel- und Lernangebote sowie Workshops für Kinder
Dauerausstellungen
- Die Mosaike von Vallon – Zwei Mosaiken der römischen Villa sind an originaler Stelle erhalten: „Bacchus und Ariadne“ sowie das Jagdmosaik „Venatio“ mit zehn Medaillons und Szenen eines Tierkampfspektakels.
- Die Götter des Hauses – Der Hausaltar (Laraire) vereint rund 16 Bronzestatuetten keltischer, griechisch-römischer und ägyptischer Gottheiten, die beim Brand beschädigt wurden.
- Die Villa und ihre Geschichte – Ein Modell im Maßstab 1:50 zeigt die Villa des 3. Jahrhunderts; eine Zeitleiste führt von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 6 CHF |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Bis 16 Jahre freier Eintritt; ab 17 Jahren CHF 6. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 4 CHF p. P.Gruppen ab 10 Personen zahlen CHF 4 pro Person. |
Freier Eintritt mit Schweizer Museumspass, Raiffeisen-Karte, AMS, ICOM und Carte Culture sowie für Einwohnende von Vallon und Mitglieder des Vereins des Römermuseums.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Museum und WC sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 16 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
- Kindergeburtstage
Für Kinder gibt es Lernpfade und Spiele („aMUSEE-vous!“), Workshops wie „Mosaik nach römischer Art“ und „Fresko nach römischer Art“ sowie Kindergeburtstage; Anmeldung für Workshops telefonisch oder per E-Mail.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Vallon, Musée romain
Mit dem Zug bis Domdidier und weiter mit dem Bus, oder per Bus ab Avenches bzw. Estavayer-le-Lac (TPF) bis Haltestelle „Vallon, Musée romain“.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenlose Parkplätze am Fuß der Kirche von Carignan gegenüber dem Museum (Parkscheibenzone mit begrenzter Dauer).
Mit dem Auto über die A1, Ausfahrt 28 (Avenches – St-Aubin – Vallon) oder Ausfahrt 27 (Payerne – Grandcour – Vallon). Zu Fuß oder mit dem Rad aus Avenches, Payerne, Estavayer-le-Lac und Gletterens möglich.
Route planenService & Gastronomie
Das Haus hat eine Cafeteria, die laut Website für Anlässe gemietet werden kann; der Museumsshop ist auf der Website als „in Vorbereitung“ angekündigt.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Die Cafeteria kann für Imbisse und Apéros gemietet werden (Angebot auf der Website unter „Location de la cafétéria“).
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen auf Französisch, Deutsch oder Italienisch für Erwachsene und Kinder: Schulklassen der obligatorischen Schule CHF 80 (Eintritt gratis), nachobligatorische Schulen CHF 160 (Eintritt inbegriffen), andere Gruppen bis 20 Personen CHF 100 während der Öffnungszeiten bzw. CHF 150 außerhalb, jeweils zuzüglich Eintritt zum Gruppentarif. Auskünfte unter +41 26 667 97 97. |




