
Vitromusée Romont
Schweizer Museum für Glasmalerei und Glaskunst im Schloss von Romont mit Glasmalerei, Hinterglasmalerei und Hohlglas.
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Über das Museum
Die Idee zum Museum hatte der Chirurg und Kunstfreund Pierre Fasel gemeinsam mit dem Glasmaler Yoki: Sie wollten ein der Glasmalerei gewidmetes Haus schaffen, das sie als weltweite Premiere verstanden. 1972 wurde dafür die Fondation du Musée de Romont gegründet; 1979 stellte der Staat Freiburg einen Teil des savoyischen Schlossflügels zur Verfügung. Am 20. Januar 1981 eröffnete das Musée du Vitrail im Rahmen der Feiern zum 500-jährigen Beitritt Freiburgs zur Eidgenossenschaft. 1988 wurde es zum Musée suisse du Vitrail, seit 2006 heißt es Vitromusée Romont.
Das Haus befindet sich im Schloss von Romont auf einem Hügel über der Altstadt. Der savoyische Teil mit dem 38 Meter hohen Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert und zeigt heute die Glasmalereisammlung; im Freiburger Landvogteigebäude aus dem 16. Jahrhundert ist seit dem Ausbau von 2006 die Hinterglasmalerei untergebracht. Orangerie, Verbindungsgang und Treppenhaus aus dem Umbau von 2006 verbinden mittelalterliche Mauern mit leichten Metallstrukturen.
Die Sammlungen umfassen Glasmalerei, Hinterglasmalerei, Glasobjekte, grafische Arbeiten sowie Werkzeuge und Materialien der Glasverarbeitung, dazu einige tausend Fragmente alter Glasmalereien. 2020 kam ein dritter Bereich mit Hohlglas hinzu. Hauptleihgeber ist die wissenschaftliche Partnerinstitution Vitrocentre Romont. Das Museum fördert zudem die zeitgenössische Glaskunst in der Schweiz.
Highlights
- Glasmalerei im savoyischen Schloss aus dem 13. Jahrhundert
- Hinterglasmalerei im Freiburger Landvogteigebäude
- Hohlglas-Abteilung seit 2020
- Vitrocafé in der Orangerie mit Terrasse im Schlosshof
- Kinderatelier und Workshops rund um das Material Glas
Dauerausstellungen
- Glasmalerei im Château savoyard – Im mittelalterlichen Schlossflügel ist die Sammlung der Glasmalerei ausgestellt, ergänzt durch Werkstatt, Werkzeuge und Fragmente alter Fenster.
- Hinterglasmalerei im Château fribourgeois – Das Landvogteigebäude aus dem 16. Jahrhundert zeigt seit 2006 eine umfangreiche Sammlung der Hinterglasmalerei.
- Hohlglas – Seit 2020 präsentiert ein dritter Bereich Glasobjekte und Hohlglas als Ergänzung zur Glasmalerei.
- Gegründet
- 1981
- Träger
- Stiftung Fondation du Musée de Romont
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 15 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 12 CHFStudierende, Militär- und Zivildienstleistende, AHV- und IV-Beziehende |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Kinder bis zum 16. Lebensjahr in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 12 CHFAHV |
| Menschen mit Behinderung | 12 CHFIV-Beziehende |
| Studierende & Azubis | 12 CHF |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 12 CHF p. P.Gruppen ab 10 Personen CHF 12 pro Person; Schulklassen und Kindergruppen CHF 3 pro Person. |
Freier Eintritt mit Raiffeisen (Mitgliedschaft); mit der KulturLegi 40 Prozent Ermäßigung auf den Erwachsenenpreis (CHF 9). Für Sonderausstellungen und Veranstaltungen kann ein Zuschlag erhoben werden.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist rollstuhlgängig; der Eingang liegt im Schlosshof. Für Menschen mit Sehbehinderung gibt es das 60-minütige Angebot „Expérience tactile“ mit Tastmodell. Hunde sind im Museum nicht erlaubt.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 16 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
- Kindergeburtstage
Im Kinderatelier basteln Kinder ab 5 oder 6 Jahren in Begleitung Erwachsener Sonnenfänger, Kerzenhalter oder ein Glasscheiben-Bild (Set CHF 10, ca. 30 bis 60 Minuten). Dazu kommen Spiele, ein Rätselpfad, Workshops für Kinder, Ferienpass-Angebote und Kindergeburtstage mit bis zu 12 Kindern (Preis auf Anfrage, Tel. +41 26 652 18 34).
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ecole primaire · 3 Min. zu Fuß
Mit dem Zug 30 Minuten ab Lausanne oder Bern bis „Romont FR, gare“ (15 Minuten zu Fuß zum Museum), oder von dort mit dem Bus bis Haltestelle „Ecole primaire“ (3 Minuten zu Fuß).
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze in der Nähe des Museums; zwei Plätze sind für Busse reserviert.
Der Museumseingang liegt im Schlosshof.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
Vitrocafé in der Orangerie mit Terrasse im Schlosshof (in der Saison 2026 von 14. März bis 4. Oktober, Dienstag bis Sonntag 13 bis 17 Uhr, Eintritt frei). Vitroboutique mit Glasobjekten, Glasschmuck, Büchern und Postkarten, während der Öffnungszeiten gratis zugänglich.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Hochzeiten / Trauungen
Die historischen Säle (Salle St-Luc, Orangerie) werden für Veranstaltungen, Konzerte und Apéros vermietet; der Schlosshof braucht ebenfalls eine Reservierung. Die Salle St-Luc ist der offizielle Trauungssaal des Glanebezirks und fasst 40 Gäste.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ohne Blitz und Filmen für private Zwecke sind grundsätzlich erlaubt, außer bei gekennzeichneten Objekten; Stativ, Selfiestick und Teleobjektive sind nicht erlaubt. |
| Hinweise | Öffentliche Führung (60 Minuten, auf Französisch) jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr ohne Anmeldung, kostenlos mit dem Museumseintritt. Private Führungen für höchstens 20 Personen auf Französisch, Deutsch oder Englisch: „Clin d’œil“ 1 Stunde CHF 160, Panorama-Führung 1,5 Stunden CHF 200, „Détails“ 2 Stunden CHF 250, jeweils zuzüglich Eintritt; Zuschlag CHF 50 außerhalb der Öffnungszeiten. Zusätzlich Demonstrationen, Vitroateliers für Erwachsene und Schulangebote. |





