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Brede Værk in Kongens Lyngby
Foto: Nationalmuseet · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Brede Værk

Gut erhaltene Tuchfabrik-Siedlung von 1832 an der Mølleå bei Kongens Lyngby – Gelände frei zugänglich, Gebäude nur bei Führungen.

ÖffnungszeitenEintritt frei Teilweise barrierefrei Restaurant
Eingeschränkter Betrieb. Das Gelände ist frei zugänglich, die Gebäude sind nur bei Führungen geöffnet.

Über das Museum

Im Tal der Mølleå nördlich von København trieb das Wasser schon im Mittelalter Mühlen an, aus denen später Industriemühlen wurden; das Flusstal gilt deshalb als Wiege der dänischen Industrie. In Brede bestand unter anderem ab 1668 ein Hammerwerk für Kupfer und Messing, und bereits 1784 erhielt die kleine Industriesiedlung eine Schule.

1831 übernahmen Theodor Suhr und J. C. Modeweg das Werk, und ab 1832 produzierte hier eine Tuchfabrik. Über 100 Jahre lang war Brede eine Gemeinschaft für sich: Die Arbeiterfamilien wohnten und arbeiteten auf dem Gelände, es gab Kaufmannsladen, Schule, Speisesaal, Kinderkrippe, Wohnungen für Vorarbeiter und das Wohnhaus des Fabrikdirektors. 1956 wurde die Tuchproduktion eingestellt.

Das Areal ist heute die grösste denkmalgeschützte Industrieanlage Dänemarks und gehört zum Nationalmuseet. Ab den 1960er-Jahren zeigte das Museum hier Ausstellungen zur dänischen Industriegeschichte, die 2009 neu gestaltet wurden; 2018 kündigte das Nationalmuseet die Schliessung des Ausstellungsbetriebs an.

Heute ist das Gelände mit Fabrikbauten, Arbeiterhäusern und Direktorenvillen ganzjährig frei zugänglich. Die Gebäude, darunter das Hauptgebäude mit der Direktorenwohnung und eine Arbeiterwohnung, lassen sich nur bei öffentlichen oder privaten Führungen betreten. Ein kostenloser Audiowalk führt mit zwölf Stationen und Originalaufnahmen ehemaliger Arbeiter über das Gelände.

Highlights

  • Fabrikgebäude, Arbeiterhäuser und Direktorenvillen aus dem 19. Jahrhundert
  • Führungen mit Besuch im Hauptgebäude und in einer Arbeiterwohnung
  • Kostenloser Audiowalk mit 12 Stationen und Erinnerungen ehemaliger Arbeiter
  • Lage im geschützten Naturgebiet an der Mølleå
  • Restaurant Brede Spisehus in der früheren Arbeiterkantine
Gegründet
1849
Träger
Nationalmuseet

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Führung (ca. 1,5 Stunden)150 DKK4–17 Jahre 80 DKK, unter 4 Jahren frei
Private Gruppenführung (max. 25 Personen)2.100 DKKzzgl. 95 DKK pro Person

Gelände und Audiowalk sind kostenlos; die Gebäude sind nur im Rahmen einer kostenpflichtigen Führung zugänglich.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Alle Gebäude haben Treppen und keinen Aufzug; für Rollstuhlnutzer und stark Gehbehinderte sind sie nicht zugänglich. Die Führungen verlaufen überwiegend im Freien auf dem Fabrikgelände.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Brede St.

Lokalbahn bis Bahnhof Brede; dort liegt auch der Treffpunkt der Führungen. Verbindungen über Rejseplanen.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplatz am Eingang zu Brede Værk hinter Brede Spisehus; ist er voll, Parkplatz am Nordeingang des Frilandsmuseet (I. C. Modewegs Vej) in der Nähe.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café
  • Restaurant

Restaurant Brede Spisehus (dänisch-französische Küche) in der früheren Kantine der Fabrikarbeiter; Brede Høker als kleiner Laden mit Café.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 1.5 Std.
Audioguideja
HinweiseTreffpunkt der Führungen vor Birk’s Bakery am Bahnhof Brede, 10 Minuten vor Beginn. Private Führungen per E-Mail buchen. Kostenloser Audiowalk über die App Useeum (Profil „Brede Værk“ bzw. „Det Gamle Brede“) mit 12 Stationen, QR-Codes und Schildern auf dem Gelände.

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