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Ringsted Radiomuseum

Ehrenamtlich geführtes Museum in einer ehemaligen Kapelle in Ringsted mit rund 1.000 Radios, Fernsehern und Tongeräten von 1885 bis 2010.

ÖffnungszeitenEintritt ab 90 DKK Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Die Wurzeln des Museums liegen an der Technischen Schule in Ringsted, die 1963 die Fachausbildung für Radiomechaniker übernahm. Zwei Lehrer begannen damals, gemeinsam mit Lehrlingen, Gesellen und Meistern Geräte für eine Sammlung zur Geschichte der Radiobranche zusammenzutragen. Ab 1970 wurden in Ringsted zudem landesweit Radiohändler ausgebildet, und viele Lehrbücher der Branche entstanden hier.

1993 gründete sich die Radiohistorisk Forening Ringsted, die die Sammlung seither betreut, restauriert und ausstellt. Ihr Bestand umfasst heute rund 5.000 Apparate sowie Bauteile, Schaltpläne, Fachliteratur, Zeitschriften, Fotos, Schilder und Plakate; Geräte werden nur noch nach Absprache angenommen.

Als Museumsgebäude dient die frühere Sct. Hans Kapel von 1901 nahe dem alten Wasserturm, die die Kommune Ringsted dem Verein überliess. Stiftungen, Firmen, der Verein und sein Freundeskreis brachten weitere Mittel für den Umbau auf. Der Betrieb ruht vollständig auf Ehrenamtlichen.

Im rund 200 Quadratmeter grossen Ausstellungssaal zeigen etwa 50 Themenstationen die Entwicklung der Unterhaltungselektronik, ergänzt durch jährlich wechselnde Sonderschauen. Über 25 Saisons kamen nach Angaben des Vereins mehr als 50.000 Gäste aus 30 Ländern.

Highlights

  • Rund 1.000 ausgestellte Geräte aus einer Sammlung von etwa 5.000 Apparaten
  • Nachgebauter Senderaum von Radio Mercur (1958), der während der Öffnungszeit auf UKW 88,5 MHz sendet
  • Funktionsfähiger Beocord 84 U von 1948, laut Museum Europas erster Drahttonrecorder
  • Mehrere funktionierende Schwarzweiss-Fernseher aus den 1950er-Jahren
  • „Korsbækstuen“ mit zehn Geräten zum Selbstausprobieren
  • Hörstation mit historischen Lautsprechern verschiedener Jahrzehnte

Dauerausstellungen

  • Radio- und Fernsehgeschichte 1885–2010 – Etwa 50 kleinere Themenstationen führen vom Phonographen und Detektorempfänger bis zu Fernsehern und Hi-Fi-Anlagen des späten 20. Jahrhunderts, mit Schwerpunkt auf dänischer Produktion.
  • Radio Mercur-Senderaum – Nachgebautes Sendestudio von Radio Mercur aus der Zeit um 1958; während der Öffnungszeit laufen alte Bänder über einen eigenen UKW-Sender.
Träger
Radiohistorisk Forening Ringsted
Besucher pro Jahr
ca. 1'500 (2018)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene90 DKK
Kinder & Jugendlichefreibis 13 Jahre frei · Kinder unter 14 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen frei.
Gruppen–Führung durch einen Fachmann 300 DKK zusätzlich zum Eintritt, je Gruppe bis 6 Personen.
Führung (je Gruppe bis 6 Personen, zzgl. Eintritt)300 DKKDauer meist etwa eine Stunde; Termin nach Vereinbarung.
Mitgliedschaft Radiohistorisk Forening Ringsted (Kalenderjahr)350 DKKMit freiem Eintritt ins Museum.

Im Eintritt sind eine Tasse Kaffee oder Tee und Kuchen des Freundeskreises enthalten.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Nach Angabe des Museums behindertengerechter Zugang.

Kinder & Familie

Eintritt Kinderbis 13 Jahre frei
  • Mitmach- & Anfassstationen

Rund 20 funktionierende Geräte und Stationen zum Ausprobieren, etwa die „Korsbækstuen“ und eine Lautsprecher-Hörstation.

Anreise & Parken

Das Museum liegt zentral in Ringsted beim alten Wasserturm.

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Service & Gastronomie

    Kaffee/Tee und Kuchen sind im Eintritt enthalten. Vor Ort werden Bücher zur dänischen Radio- und Fernsehgeschichte verkauft.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
    HinweiseFührungen durch ausgebildete Fachleute nach Absprache per E-Mail, auch ausserhalb der Öffnungstage. Wegen des begrenzten Platzes begleitet ein Guide höchstens 6 Personen; bis zu drei Gruppen (18–20 Personen) können gleichzeitig durch den Saal geführt werden. Online gibt es einen 3D-Rundgang und Videos.

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