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Antikensammlung Erlangen

Universitätssammlung der FAU mit Gipsabgüssen antiker Skulpturen und rund 700 Originalen, vor allem bemalter griechischer Keramik – Eintritt frei.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei

Über das Museum

Die Antikensammlung der Universität Erlangen entstand als Lehrsammlung: Ab den 1850er-Jahren wurden Gipsabgüsse antiker Bildwerke angekauft, und im Dezember 1857 übergab man das „Archäologische Museum“ mit zunächst 15 Abgüssen der Universität. Die Sammlung sollte Studierenden aller Fächer die Kunst der Antike anschaulich machen und war Ausgangspunkt für das Fach Klassische Archäologie in Erlangen, das erst Jahrzehnte später einen eigenen Lehrstuhl erhielt.

Zunächst im Erlanger Schloss untergebracht, zog die Sammlung 1889 ins Kollegienhaus. Mit Heinrich Bulle kamen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals antike Originale hinzu, vor allem bemalte griechische Keramik und Kleinkunst. Stücke wie der „Erlanger Dreifuss“ oder eine attische Schale, nach der ein Vasenmaler benannt wurde, tragen bis heute den Namen der Stadt. 1937 gelangte das umfangreiche Fotoarchiv des Archäologen Paul Arndt in die Sammlung.

Seit 1957 befindet sich die Antikensammlung im Untergeschoss des Institutsgebäudes in der Kochstrasse. Sie gilt als drittgrösste Sammlung klassischer Antike in Bayern und zeigt neben rund 150 grösseren Abgüssen – darunter eine Galerie römischer Kaiser- und griechischer Philosophenporträts – etwa 700 Originale von Troja bis in die römische Kaiserzeit, ausserdem Gemmen und Münzen. Studierende bauen in einer Modellwerkstatt antike Anlagen wie das Forum Romanum nach.

Highlights

  • Attische Vasen des 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr.
  • Bronzener „Erlanger Dreifuss“
  • Porträtgalerie römischer Kaiser und griechischer Philosophen in Gips
  • Abgüsse wie Apoll vom Belvedere und Betender Knabe
  • Modelle des Forum Romanum

Dauerausstellungen

  • Gipsabguss-Sammlung – Rund 150 Abgüsse griechischer und römischer Skulpturen, darunter eine Porträtgalerie von Kaisern und Gelehrten.
  • Antike Originale – Etwa 700 Objekte von der mykenischen Zeit bis Rom, mit Schwerpunkt auf bemalter attischer Keramik, ergänzt um Gemmen und Münzen.
Gegründet
1857
Träger
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Klassische Archäologie

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

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Anreise & Parken

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Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

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