
Apothekenmuseum Schiltach
Privates Apothekenmuseum in der früheren Rats-Apotheke am Schiltacher Marktplatz mit Biedermeier-Offizin, Labor, Arzneikeller und Kuriositäten.
Über das Museum
Die Rats-Apotheke am Marktplatz von Schiltach wurde 1837 als erste Apotheke des Städtchens gegründet. Sie lag in einem der alten Fachwerkhäuser am steilen Marktplatz. Die Apothekerfamilie Rath übernahm Haus und Geschäft 1954; Mitte der 1980er-Jahre wurde der Apothekenbetrieb in grössere Räume an anderer Stelle verlegt und die alte Apotheke 1985 geschlossen.
Im Juni 1989 öffnete die Familie die historischen Räume als privates Museum. Da die Einrichtung weitgehend erhalten blieb, vermittelt das Haus ein unmittelbares Bild vom Apothekenalltag früherer Generationen. Kernstück ist die Offizin, der frühere Verkaufsraum, mit ihrer Biedermeier-Ausstattung in Nussbaum-Wurzelholz.
In Labor, Lager und Arzneikeller zeigen zahlreiche Geräte, wie Arzneien einst von Hand hergestellt wurden: Pillenmaschinen, Giessformen für Zäpfchen, Salbenmühlen, Tablettenpressen und eine grosse Destillationsanlage für Destillate, Aufgüsse und Extrakte. Vitrinen mit Reiseapotheken, Puderdosen, Inhalationsgeräten, früher Arzneimittelwerbung und Kuriositäten aus dem 18. und 19. Jahrhundert ergänzen den Rundgang. Wechselnde Sonderausstellungen greifen Themen aus Pharmazie und Medizin auf. Das Museum bezeichnet sich als grösstes privates Apothekenmuseum Deutschlands.
Highlights
- Originale Biedermeier-Offizin in Nussbaum-Wurzelholz
- Grosse Destillationsanlage im Arzneikeller
- Pillenmaschinen, Zäpfchenformen und Tablettenpressen
- Sammlungen zu Reiseapotheken, Puderdosen und Arzneiwerbung
- Kuriositäten der Pharmaziegeschichte aus drei Jahrhunderten
Dauerausstellungen
- Offizin der Rats-Apotheke – Der erhaltene Verkaufsraum im Biedermeierstil mit Standgefässen, Waagen und Mörsern zeigt, wie eine Landapotheke im 19. Jahrhundert aussah.
- Labor, Arzneikeller und Destillation – Geräte zur Herstellung von Pillen, Zäpfchen, Salben und Tabletten sowie eine grosse Destillationsanlage machen die frühere Handarbeit der Apotheker nachvollziehbar.
- Sammlungen zur Pharmaziegeschichte – Vitrinen mit Reiseapotheken, Puderdosen, Inhalationsgeräten, Arzneimittelwerbung und Kuriositäten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Privat (Familie Rath, Apotheke Rath Schiltach)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Historisches Fachwerkhaus mit niedrigen Decken und engen Fluren; nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Schiltach (Kinzigtalbahn); Stadtbus Schiltach. Das Museum liegt am Marktplatz in der Altstadt.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenlose öffentliche Parkplätze rund um die Altstadt, u. a. Parkplatz Stadtmitte (Schramberger Strasse 5, Mo–Fr 8–18 Uhr max. 2 Stunden), Parkdeck „Schüttesäge“ (Hauptstrasse 1) und Parkplatz „Lehwiese“ (Am Hirschen 1, auch für Wohnmobile ohne Versorgung). Busparkplätze am Parkplatz „Obere Bahnhofsbrücke“ (Bahnhofstrasse 8).
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Vereinbarung (Tel. 07836 360); Gruppenbesuche ganzjährig nach Anmeldung. Auf der Website der Stadt Schiltach gibt es einen 360°-Rundgang. |



