Bandwebermuseum
Museum zur Wuppertaler Bandweberei im Gold-Zack-Gebäude an der Nordbahntrasse mit laufenden Webstühlen – Eintritt frei.
Über das Museum
Das Museum entstand 1989 aus einer schulischen Initiative in Wuppertal-Küllenhahn; den Grundstock bildete ein Webstuhl von 1907, den ein ortsansässiger Bandweber stiftete. Rund dreissig Jahre lang wuchs die Sammlung dort auf den Südhöhen, getragen von Ehrenamtlichen und einem Förderverein. Im Juni 2019 schloss der alte Standort.
Im Januar 2020 öffnete das Bandwebermuseum neu in der Elberfelder Nordstadt, im Gold-Zack-Gebäude von 1910, in dem jahrzehntelang Bänder und Litzen der bekannten Marke hergestellt wurden. Die rund 240 Quadratmeter grosse Halle, in der bis 1960 dicht an dicht Webstühle standen, hat ihren industriellen Charakter behalten. Das Museum gehört seither zum städtischen Museum Industriekultur Wuppertal und ist direkt von der Nordbahntrasse aus erreichbar.
Die Ausstellung spannt einen Bogen über mehr als hundert Jahre Bandweberei und Flechterei, die das Bild der Stadt prägten – allein 1913 liefen in Heimarbeit tausende Bandwebstühle. Eine eingerichtete Hausbandweberstube zeigt, wie ganze Familien mitarbeiteten; Schachten-, Jacquard- und Musterwebstühle werden vorgeführt und einem modernen Nadelautomaten gegenübergestellt. Technische Schmaltextilien aus Medizin, Sport und Industrie verweisen auf die heutige Branche.
Highlights
- Funktionsfähige Schachten-, Jacquard- und Musterwebstühle in Vorführung
- Eingerichtete Hausbandweberstube um 1900
- Moderner Nadelautomat im Vergleich zur historischen Technik
- Industriehalle im Gold-Zack-Gebäude von 1910
- Mitmachstationen und Detektivspiel für Kinder
Dauerausstellungen
- Bandweberei und Flechterei in Wuppertal – Webstühle, Flechtmaschinen, Produkte und Dokumente aus über hundert Jahren Schmaltextilproduktion, samt eingerichteter Hausbandweberstube.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Museum Industriekultur Wuppertal (Stadt Wuppertal) mit dem Förderverein Bandwebermuseum
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Gruppenführungen auch ausserhalb der Öffnungszeiten über den Besucherservice des Museums Industriekultur (0202 5634375, mi-wuppertal@stadt.wuppertal.de). |
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Eintritt und öffentliche Führungen kostenlos; Spenden an den Förderverein willkommen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum liegt im 2. Obergeschoss; der Aufzug ist nur über vier Stufen erreichbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Für Kinder ein Detektivspiel rund um den Webvogel Friedolin, Hörgeschichten mit Klecks und Quassel sowie Mal- und Bastelvorlagen (auch online zum Ausdrucken).
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Wüstenhofer Strasse · 300 m
Ab Hauptbahnhof Bus 620 bis „Wüstenhofer Strasse“ (ca. 300 m Fussweg) oder Bus 603, 613, 628, 647 bis „Am Dorrenberg“ (ca. 450 m).
Zu Fuss und mit dem Rad direkt von der Nordbahntrasse erreichbar.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Hinweise | Kostenlose öffentliche Führungen donnerstags um 11 und 15 Uhr sowie am 1. und 3. Sonntag um 15 Uhr; Maschinen werden dabei in Betrieb vorgeführt. Interaktive Stelen mit Fotos und Filmen. |
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