Die Ausstellung verfolgt, wie verschiedene Gesellschaften das Cochabamba-Tal in Bolivien geprägt haben – von der inkaischen Umgestaltung zum Maisanbaugebiet mit Tausenden Speicherbauten bis zu heutigen heiligen Orten. Texte auf Spanisch, englische Übersetzung per QR-Code; Ende nicht angegeben.
Über das Museum
Die Bonner Amerikas-Sammlung geht auf das Jahr 1948 zurück, als der Ethnologe und Altamerikanist Hermann Trimborn an der Universität Bonn eine Lehr- und Studiensammlung für sein Fach aufbaute. Sie gehört bis heute zur Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie, die inzwischen im Institut für Archäologie und Kulturanthropologie angesiedelt ist.
Der Bestand ist auf mehr als 10.000 Objekte angewachsen. Er umfasst archäologische Funde aus vorkolumbischer Zeit ebenso wie Gegenstände heutiger indigener Gesellschaften Nord-, Mittel- und Südamerikas. Ein Teil davon ist in einem Schaudepot im Untergeschoss zugänglich.
Das Museum an der Oxfordstrasse zeigt sich mit grossen Schaufenstern zu einer der belebtesten Strassen der Bonner Innenstadt. Es dient zugleich als Ausstellungs-, Vortrags-, Lehr- und Arbeitsraum für Studierende und Forschende. Neben der Lehre richtet das Team Roundtables und Workshops aus, 2026 etwa zu inkaischen Landschaften und zu afro-lateinamerikanischen Religionen. Die Wechselausstellungen entstehen häufig aus Forschungsprojekten der Abteilung, etwa in Bolivien, und werden von Vorträgen, Workshops und Führungen begleitet.
Highlights
Über 10.000 Objekte vorkolumbischer und heutiger indigener Kulturen Amerikas
Schaudepot im Untergeschoss (nach Voranmeldung)
Wechselausstellungen aus der Forschung der Bonner Altamerikanistik
Eintritt frei
Gegründet
1948
Träger
Universität Bonn, Institut für Archäologie und Kulturanthropologie (Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie)
Leitung
Prof. Dr. Karoline Noack, Dr. Carla Jaimes Betancourt (wissenschaftliche Leitung)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Gruppen
5 € p. P.Führung 5 € pro Person zuzüglich Spende; mindestens zwei Wochen vorher telefonisch oder per E-Mail anmelden.
Eintritt frei, Spenden willkommen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Ausstellungsraum im Erdgeschoss barrierefrei; das Schaudepot im Untergeschoss ist per Aufzug erreichbar; barrierefreies WC im Erdgeschoss.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Haltestellen Bertha-von-Suttner-Platz, Stadthaus oder Friedensplatz, jeweils wenige Gehminuten; vom Hauptbahnhof knapp 10 Minuten zu Fuss.