Bunker Ladeburg
Ehemaliger NVA-Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade bei Bernau, der bei zweistündigen Führungen mit Ausstellung besichtigt werden kann.
Über das Museum
Der zweigeschossige Bunker bei Ladeburg entstand zwischen 1982 und 1986 als geschützter Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade „Hermann Duncker“ der Nationalen Volksarmee. Die Brigade war für die Luftverteidigung rund um Berlin zuständig; von hier aus sollten im Ernstfall bis zu 14 Flugabwehrraketenabteilungen geführt werden. Das in offener Baugrube gegossene Bauwerk mit rund 1.600 Quadratmetern Nutzfläche, über 60 Räumen und meterdicker Decke besass eigene Luftfilter, Brunnen, Notstromversorgung, Küche und Ruheräume.
Nach der Wiedervereinigung übernahm die Bundeswehr die Anlage für kurze Zeit. 1992 wurde der Bunker ausser Dienst gestellt, die Technik ausgebaut und der Eingang verschlossen.
Der Tierschutzverein Niederbarnim kaufte später das Gelände, auf dem heute das Tierheim Ladeburg liegt, und liess den Zugang wieder freilegen. Seit Mai 2002 führen Ehrenamtliche Besucher durch das Bauwerk. Schritt für Schritt rekonstruieren sie die Einrichtung – etwa die Arbeitspulte und die grosse Luftlagekarte im Führungsraum – und haben im Bunker eine Ausstellung zur Geschichte der Brigade und zur Luftverteidigung aufgebaut. Die Eintrittsgelder kommen dem Tierheim zugute.
Highlights
- Original erhaltenes Bunkerbauwerk des Kalten Krieges
- Rekonstruierter Führungsraum mit Arbeitspulten
- Nachgebaute Luftlagekarte mit Stand 1989
- Ausstellung zur 41. Fla-Raketenbrigade
- Fototouren nach Absprache
- Gegründet
- 2002
- Träger
- Torsten Stein (Bunker Ladeburg) auf dem Gelände des Tierschutzvereins Niederbarnim e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 10 € |
|---|
Preis pro Person für die Führung; der Eintritt geht als Spende an den Tierschutzverein Niederbarnim. Fototouren (max. 10 Personen) nach Absprache.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Stufen, Treppen und niedrige Türdurchgänge im Bunker. Für Gäste, die nicht weit laufen können, kann nach Absprache ein Parkplatz nahe dem Bunkereingang organisiert werden.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ladeburg Tierheim
Buslinie 896 zwischen S-Bahnhof Bernau und Lobetal
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkfläche vor dem Eingangstor (ehemaliger Hubschrauberlandeplatz vor der Hundeschule); Parken auf dem Tierheimgelände ist nicht erlaubt.
Navi-Adresse: Biesenthaler Weg 24, 16321 Bernau. Der Biesenthaler Weg ist grösstenteils Fahrradstrasse (max. 30 km/h). Bei Anreise mit dem Bus bitte vorher Bescheid geben, damit mit dem Führungsbeginn gewartet wird.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 2 Std. |
|---|---|
| Fotografieren | Private Fotos während der Führung erlaubt und frei nutzbar; gewerbliche Aufnahmen nur nach Absprache. |
| Hinweise | Treffpunkt am Tor zum Gelände neben der Hundeschule. Im Bunker ist es ganzjährig nur etwa 12 °C warm – warme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen. Vor der Führung ist ein Haftungsausschluss zu unterschreiben. Angeleinte Hunde sind willkommen. |




