Computermuseum der Informatik
Ehrenamtlich betreutes Museum der Uni Stuttgart mit funktionsfähigen historischen Rechnern und Rechenmaschinen – dienstags geöffnet, Eintritt frei.
Über das Museum
Das Computermuseum entstand im Fachbereich Informatik der Universität Stuttgart und öffnete im Februar 1997. Den Grundstock bildeten ausgediente Geräte, die in Laboren und Instituten übrig geblieben waren; später kamen Käufe aus Beständen der Universität und vor allem zahlreiche Schenkungen hinzu, darunter Rechner von Hochschulen, Behörden und Sternwarten.
Das Besondere: Die meisten Exponate sind betriebsbereit oder wurden wieder instand gesetzt. Ein kleines, ehrenamtliches Team um Museumsleiter Klemens Krause beherrscht die alten Programmiersprachen, hält ein grosses Ersatzteillager vor und rekonstruiert fehlende Teile teils per Reverse Engineering oder 3D-Druck. Neben der Vorführung gehören die Sicherung historischer Datenträger, das Einscannen von Dokumentationen und die Hilfe bei der Datenrettung für Dritte zu den Aufgaben.
Die Sammlung im Untergeschoss des Informatikgebäudes auf dem Campus Vaihingen spannt einen Bogen über rund 400 Jahre: vom Nachbau der Rechenmaschine Wilhelm Schickards über mechanische und elektronische Tischrechner, Taschenrechner und Analogrechner bis zu Minicomputern und frühen Personal Computern. Zu den Glanzstücken zählen ein Magnettrommelrechner LGP-30, der als ältester noch laufender seiner Art in Deutschland gilt, eine IBM-1130-Anlage mit Lochkarten sowie Rechner der PDP-Familie. Seit 2020 stellt die Online-Reihe „Abends im Computermuseum“ Geräte im Livestream vor; 2024 erhielt das Museum die Klaus-Tschira-Medaille.
Highlights
- Magnettrommelrechner LGP-30 im laufenden Betrieb
- IBM-1130-Anlage mit Lochkartenverarbeitung
- Minicomputer der DEC-PDP-Familie
- Nachbau der Schickardschen Rechenmaschine von 1623
- Mechanische und elektronische Tisch- und Taschenrechner
- Monatlicher Livestream „Abends im Computermuseum“
Dauerausstellungen
- Funktionsfähige Rechenmaschinen und Computer – Von mechanischen Rechenmaschinen über Analog- und Tischrechner bis zu Minicomputern und frühen PCs – die meisten Geräte werden bei Führungen in Betrieb gezeigt.
- Gegründet
- 1997
- Träger
- Universität Stuttgart, Fachbereich Informatik
- Leitung
- Klemens Krause
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei. Einige Volkshochschulen der Region (z. B. VHS Stuttgart, VHS Ludwigsburg) bieten Führungen durch das Museum an.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Universität
S-Bahn S1, S2, S3 bis Universität, von dort wenige Gehminuten über den Campus Vaihingen zum Informatikgebäude (Universitätsstrasse 38).
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1.5 Std. |
|---|---|
| Hinweise | Gruppenführungen (ca. 90 Minuten, auf Deutsch oder Englisch) für bis zu 15–18 Personen nach Terminabsprache mit Museumsleiter Klemens Krause; dabei werden die Maschinen im Betrieb vorgeführt. Das Telefon ist nur zeitweise besetzt. Beim jährlichen Tag der Wissenschaft auf dem Campus ist das Museum ebenfalls vertreten. |
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