
Diözesanmuseum Limburg
Domschatz und Kunst des Bistums Limburg im Leyenschen Haus am Domberg – mit der byzantinischen Staurothek als berühmtestem Stück.
Über das Museum
Bischof Dominikus Willi rief das Diözesanmuseum 1903 ins Leben; ab 1905 waren die vor allem von Generalvikar Matthias Höhler zusammengetragenen Kunstwerke im ehemaligen kurtrierischen Schloss zu sehen. Der Domschatz wurde damals getrennt davon im früheren Franziskanerkloster gezeigt. 1951 bis 1960 wurde das Museum neu geordnet und blieb bis 1976 in den alten Räumen.
Seit 1985 sind Domschatz und Bistumssammlung gemeinsam im Leyenschen Haus an der Domstrasse untergebracht, dem letzten vollständig erhaltenen Burgmannenhof Limburgs. Das Hauptgebäude trägt die Jahreszahl 1544, Obergeschoss und Mansarddach stammen aus dem 18. Jahrhundert. Beim Umbau zum Museum erhielt es Rampe, Aufzug und einen Tresorraum im Untergeschoss, in dem die Hauptstücke des Domschatzes ausgestellt sind.
Nach mehrjährigem Umbau eröffnete 2011 eine neu konzipierte Dauerausstellung; 2012/13 wurde der Mariengarten an der Nonnenmauer angelegt. Seit 2019 gehören auch das Erdgeschoss der ehemaligen Bischofswohnung und die Kapelle mit Glasfenstern nach Entwürfen von Johannes Schreiter zum Rundgang. Wichtigstes Stück ist die Limburger Staurothek: Das um 964/965 in Konstantinopel gefertigte Kreuzreliquiar gelangte nach der Eroberung der Stadt 1204 durch den Ritter Heinrich von Ulmen an die Mosel und 1835 als Schenkung des Herzogs von Nassau an das junge Bistum. Sie gilt als eine der bedeutendsten erhaltenen byzantinischen Goldschmiedearbeiten.
Highlights
- Limburger Staurothek – byzantinisches Kreuzreliquiar um 964/965
- Petrusstab aus ottonischer Zeit
- Barocke Insignien der Trierer Kurfürsten
- Kapelle im Bischofshaus mit Glasfenstern nach Johannes Schreiter
- Mariengarten an der historischen Nonnenmauer
Dauerausstellungen
- Domschatz mit der Limburger Staurothek – Im Tresorraum des Untergeschosses zeigt das Museum die Hauptstücke des Limburger Domschatzes, allen voran das byzantinische Kreuzreliquiar.
- Dauerausstellung zu Kunst und Geschichte des Bistums – Kirchliche Kunst vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, ergänzt seit 2019 um Räume im Bischofshaus zur fast 200-jährigen Bistumsgeschichte.
- Gegründet
- 1903
- Träger
- Bistum Limburg
- Leitung
- Eva Maria Breisig
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermässigt | 2 €Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende |
| Kinder & Jugendliche | freibis 12 Jahre frei · Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 2 € |
| Gruppen | –Führung 45 € zuzüglich Eintritt pro Person; bei Schulklassen mit gebuchter Führung entfällt der Eintritt. |
| Inhaber eines Kulturpasses (Kultur für alle e.V.) | 1 € |
Freier Eintritt für Mitglieder des Deutschen Museumsbundes, des Deutschen Verbands für Kunstgeschichte, von ICOM und des Verbands der Restauratoren sowie mit Ehrenamtskarte Kreis Limburg-Weilburg, RheinMain Card oder Zelebret.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Museumshof und Museum sind über eine Rampe erreichbar; ein geräumiger Aufzug verbindet die drei Ausstellungsetagen. Stufenloser Zugang zur Domstrasse über die Strassen Nonnenmauer oder Fischmarkt.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Limburg (Lahn) mit Regionalverbindungen u. a. nach Frankfurt, Wiesbaden, Giessen, Koblenz und Au (Sieg); zudem ICE-Halt an der Schnellfahrstrecke Frankfurt–Köln.
Mit dem Auto
Zentraler Reisebusparkplatz mit Busempfangsstation am Lahnufer („Am Philippsdamm“).
Mit dem Auto über die A 3 (Anschlüsse Limburg-Süd und Limburg-Nord) sowie die B 8, B 49, B 54 und B 417. Das Museum liegt am Domberg; stufenloser Fussweg zur Domstrasse über Nonnenmauer oder Fischmarkt.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsladen mit Katalogen und Publikationen zu Sammlung, Sonderausstellungen und Limburger Kirchen (auch per Bestellung).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nach individuellen Interessen, auf Wunsch mit Mariengarten, Bischofshaus und Kapelle; Anmeldung unter 06431 295482 oder per E-Mail. |





