Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Labor Service Units nach, die nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst aus Displaced Persons gebildet wurden und aus denen die bis heute bestehenden zivilen Unterstützungsorganisationen der US-Streitkräfte hervorgingen.
Über das Museum
Kaum eine Region Deutschlands ist so stark von der amerikanischen Militärpräsenz geprägt wie die Westpfalz. Ab 1947 wurden US-Einheiten bei Kaiserslautern stationiert, in den 1950er-Jahren entstanden mehrere Militärflugplätze, und Rheinland-Pfalz galt im Kalten Krieg als „Flugzeugträger des Westens“. Die Air Base Ramstein ist heute der grösste US-Militärflugplatz ausserhalb der Vereinigten Staaten, und in der Region lebt eine der grössten amerikanischen Gemeinschaften in Europa.
Um diese Geschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten, beschloss der Verbandsgemeinderat Ramstein-Miesenbach im November 2007 einstimmig die Gründung des Docu Center Ramstein; die Verbandsgemeinde ist bis heute Trägerin, das Land unterstützte den Aufbau. Das Zentrum sammelt Dokumente, Fotos, Objekte und Zeitzeugenberichte, unterhält mehrere Archive und eine Fachbibliothek und versteht sich als Anlaufstelle für die Forschung.
2013 eröffnete an der Schernauer Strasse ein ungewöhnliches Ausstellungsgelände aus Containern. Die zweisprachige Dauerausstellung erklärt in einem Einführungscontainer die deutsch-amerikanische Nachkriegsgeschichte der Region, ein weiterer widmet sich den amerikanischen Clubs und ihrem Einfluss auf die Kultur im Nachkriegsdeutschland, ein dritter der Flugtagkatastrophe von Ramstein. Dazu kommt das originale Wachhäuschen einer früheren US-Siedlung in Kaiserslautern. In weiteren Containern und am Zaun des Geländes als Freiluftgalerie sind wechselnde Sonderausstellungen zu sehen, begleitet von Führungen, Exkursionen und Publikationen.
Highlights
Zweisprachige Dauerausstellung in Containern zur US-Präsenz in Rheinland-Pfalz
Container „Welcome to the Club“ über den NCO-Club und die amerikanische Clubkultur
Container zur Flugtagkatastrophe von Ramstein
Originales Wachhäuschen aus einer ehemaligen US-Siedlung in Kaiserslautern
Wechselnde Sonderausstellungen und Freiluftgalerie am Zaun des Geländes
Dauerausstellungen
DCR-Containerdorf – US-Amerikaner in Rheinland-Pfalz – Zweisprachige Dauerausstellung in drei Containern zur deutsch-amerikanischen Nachkriegsgeschichte, zur amerikanischen Clubkultur und zur Flugtagkatastrophe, ergänzt durch ein originales Wachhäuschen.
Gegründet
2013
Träger
Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach
Leitung
Jens Pakenis
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Kinder & Jugendliche
–Eintritt für alle frei.
Gruppen
–Führungen für Gruppen sind kostenlos.
Eintritt und Führungen sind kostenlos.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museumsportal Rheinland-Pfalz ist das Ausstellungsgelände nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ramstein Pletsch · 450 m
Bushaltestelle Ramstein Pletsch (ca. 450 m), Bahnhof Ramstein (ca. 1,1 km).
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze vor dem Containerdorf und neben dem Reichswald-Stadion.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Hinweise
Kostenlose Führungen durch Dauer- und Sonderausstellungen für Einzelpersonen und Gruppen nach telefonischer oder schriftlicher Vereinbarung, auch zu besonderen Themen; Führungen und Exkursionen auf Deutsch und Englisch. Postanschrift: Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, Am Neuen Markt 6.