
Dorfmuseum Wagenschwend
Ehrenamtliches Odenwälder Heimatmuseum im alten Schul- und Rathaus von Wagenschwend: Alltag, Handwerk, Mineralien und Ortsgeschichte.
Über das Museum
Das Gebäude an der Hauptstrasse wurde 1892 als Schul- und Rathaus des Odenwalddorfes Wagenschwend errichtet; seine Mauern aus heimischem Buntsandstein erzählen selbst von der Geologie der Region und der früher allgegenwärtigen Steinbearbeitung. Seit 1998 nutzt der damals gegründete Heimat- und Museumsverein das Haus als Museum. Die Sammlung wurde seither ständig ergänzt, in den letzten Jahren wurde das Haus saniert und die Ausstellung neu konzipiert.
Auf vier Etagen will das Museum zeigen, wie die Menschen im Odenwald lebten, arbeiteten und feierten – ohne nostalgische Verklärung, sondern an konkreten Beispielen. Im Erdgeschoss ist seit 2019 die rund 3.000 Stücke umfassende Mineraliensammlung von Karl Grathwohl als Leihgabe der Gemeinde Waldbrunn zu sehen, mit Schwerpunkt auf Funden vom Katzenbuckel. Darüber folgen Musikinstrumente aus der Region, eine Barbierstube, eine weitere Gesteins- und Fossiliensammlung sowie ein Geschichtsraum zu den sieben Ortsteilen der Gemeinde Limbach. Im zweiten Obergeschoss steht unter anderem eine Schusterwerkstatt um 1950, im Keller sind Mostkellerei und Bäckerei untergebracht, dazu kommt ein Backhaus im Freien. Ein eigener Schwerpunkt erinnert an die polnische Zwangsarbeiterin Hanka Szendzielarz, die kurz vor Kriegsende im Ort ums Leben kam.
Getragen wird das Haus vollständig ehrenamtlich. Der Verein setzt früh auf Livestreams, Filme und soziale Medien und ist als Geopunkt Teil des UNESCO-Geoparks im Odenwald.
Highlights
- Mineraliensammlung Karl Grathwohl mit rund 3.000 Stücken, Schwerpunkt Katzenbuckel
- Barbierstube mit Werkzeugen von etwa 1800 bis heute
- Sammlung alter Musikinstrumente aus der Region
- Schusterwerkstatt um 1950
- Mostkellerei, Bäckerei und Backhaus
- Geschichte der Zwangsarbeiterin Hanka Szendzielarz
Dauerausstellungen
- Alltag und Handwerk im Odenwald – Vier Etagen mit Barbierstube, Schusterwerkstatt, Musikinstrumenten, Mostkellerei und Bäckerei sowie einem Raum zur Geschichte der sieben Limbacher Ortsteile.
- Mineraliensammlung Karl Grathwohl – Seit Mai 2019 zu sehen: rund 3.000 Mineralien und Kristalle aus aller Welt, vor allem vom nahen Katzenbuckel, als Dauerleihgabe der Gemeinde Waldbrunn.
- Gegründet
- 1998
- Träger
- Heimat- und Museumsverein Wagenschwend e.V.
- Leitung
- Gerhard Schäfer
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist laut eigenen Angaben barrierefrei.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze am Museum.
Service & Gastronomie
- Café
Museumscafé an den Öffnungssonntagen mit Kaffee, alkoholfreien Getränken sowie hausgemachten Kuchen und Torten, im Erdgeschoss oder im Freien.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen für Gruppen und Einzelpersonen auch ausserhalb der regulären Öffnungszeiten nach Vereinbarung; ein virtueller Rundgang und Filme sind auf der Website abrufbar. |





