
Erich-Mäder-Glasmuseum
Glasmuseum in Grünenplan zur Glasmacherkunst im Hils – von mittelalterlichen Waldglashütten bis zur Spiegelglasindustrie.
Über das Museum
Grünenplan am Hils ist seit Jahrhunderten von der Glasherstellung geprägt. Grabungsfunde belegen Waldglashütten in der Region bereits für das 11. Jahrhundert, und 1744 liess Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel hier eine fürstliche Spiegelhütte gründen, aus der der heutige Glasstandort hervorging.
Das Museum geht auf Erich Mäder zurück, den früheren Direktor der Deutschen Spiegelglas AG. Er regte die Gründung an und stellte seine private Glassammlung als Grundstock zur Verfügung. Untergebracht ist die Ausstellung im Obergeschoss der Tourismusinformation am Park in Grünenplan.
Gezeigt wird die Entwicklung der Glasmacherkunst von den Anfängen bis zur Gegenwart. Restaurierte Funde aus Waldglashütten im Hils aus dem Hoch- und Spätmittelalter sowie der frühen Neuzeit stehen neben einer umfangreichen Trinkglassammlung, Leihgaben und Präsentationen örtlicher Glasfirmen. Im Spiegelsaal im Erdgeschoss machen vier historische Spiegel die rund 400-jährige Spiegeltradition der Hilsmulde anschaulich; der Raum wird auch für Trauungen genutzt.
Zum Museum gehört das Glasmacherhaus in der Kirchtalstrasse, das die Geschichte der Grünenplaner Hütte seit 1744 sowie Arbeit und Wohnverhältnisse der Glasbläser zeigt. Im Aussenbereich steht die Rekonstruktion eines Glasofens.
Highlights
- Glassammlung von Erich Mäder
- Funde aus mittelalterlichen Waldglashütten im Hils
- Spiegelsaal mit vier historischen Spiegeln
- Glasmacherhaus mit rekonstruiertem Glasofen
- Projekttage „Wald + Glas“ für Schulen
Dauerausstellungen
- Glasmacherkunst im Hils – Waldglasfunde vom 11. bis 17. Jahrhundert, die Sammlung Erich Mäders und Präsentationen heimischer Glashersteller zeichnen die Glasgeschichte der Region nach.
- Spiegelsaal – Vier historische Spiegel stehen für die rund vierhundertjährige Spiegelherstellung in der Hilsmulde.
- Glasmacherhaus – Die Entwicklung der Grünenplaner Spiegelhütte ab 1744, der Arbeitsalltag der Glasbläser und ein nachgebauter Glasofen im Freien.
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Gebäude der Tourismusinformation ist über eine 3 m lange Rampe (6 % Neigung) stufenlos erreichbar; alle Besucherbereiche sind stufenlos bzw. per Aufzug oder Rampe zugänglich. Rollstuhlgerechtes WC im Erdgeschoss, ein ausgewiesener Behindertenparkplatz.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Post · 300 m
Buslinie 62 oder 63 bis Haltestelle Post, von dort etwa 300 m zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Wanderparkplatz an der Tourismusinformation, dort auch ein Behindertenparkplatz.
- Behindertenparkplatz
Mit dem Auto über die Untere Hilsstrasse bzw. den Alfelder Weg.
Route planenService & Gastronomie
Das Museum befindet sich im Obergeschoss der Tourismusinformation Grünenplan.
Veranstaltungen & Vermietung
- Hochzeiten / Trauungen
Der Spiegelsaal im Erdgeschoss wird als Trauzimmer genutzt.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nach Absprache über die Tourismusinformation Grünenplan. Schulen können altersgerechte Führungen im Glasmuseum und im Glasmacherhaus sowie Projekttage „Wald + Glas“ buchen. |




