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Focke-Windkanal in Bremen
Foto: Dr. Ing. Kai Steffen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Focke-Windkanal

Privates Windkanal-Labor des Hubschrauberpioniers Henrich Focke aus den 1960er-Jahren in Bremen, besuchbar nur bei angemeldeten Gruppenführungen.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei
Eingeschränkter Betrieb. Kein regulärer Öffnungsbetrieb und derzeit keine öffentlichen Termine. Nach dem Ende des Nutzungsvertrags (Ende 2025) hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein Räumungsurteil gegen den Förderverein erwirkt; der Verein hat im März 2026 Berufung eingelegt, das Verfahren läuft. Teile der Technik wurden ausgebaut, der Windkanal ist derzeit nicht betriebsfähig. Gruppenführungen sind laut Verein trotz der Kündigung weiterhin auf Anfrage möglich.

Über das Museum

Henrich Focke (1890–1979), Mitbegründer der Focke-Wulf-Flugzeugbau AG und Konstrukteur des ersten voll steuerbaren Hubschraubers Fw 61, richtete sich im Ruhestand in einem Bremer Hinterhof unweit des Hauptbahnhofs ein eigenes Forschungslabor ein. Um 1960 baute er dort gemeinsam mit seinen Söhnen einen Umlauf-Windkanal mit offener Messstrecke, dessen Messapparaturen er überwiegend selbst aus handelsüblichen Teilen konstruierte.

Bis in die 1970er-Jahre untersuchte Focke hier vor allem Fragen des Langsamflugs und der Stabilität von Drehflüglern. Danach geriet das Labor weitgehend in Vergessenheit, bis es 1997 der Ingenieur Kai Steffen in nahezu unverändertem Zustand wiederentdeckte.

Ein 2003 gegründeter Förderverein restaurierte die Anlage mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz; 2004 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt, 2005 folgte der Deutsche Preis für Denkmalschutz. Seither zeigten Ehrenamtliche das funktionsfähige Labor bei Führungen und Vorführungen. 2019 ging es in das Eigentum einer von Fockes Tochter errichteten Treuhandstiftung unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über.

Über die Bedingungen eines neuen Nutzungsvertrags kam es in den 2020er-Jahren zum Streit zwischen Stiftung und Verein. Nach Ablauf des Vertrags Ende 2025 ist ein Räumungsverfahren anhängig; der Verein hat Teile der Mess- und Steuertechnik ausgebaut, bietet nach eigenen Angaben aber weiterhin Gruppenführungen auf Anfrage an.

Highlights

  • Original erhaltener Umlauf-Windkanal Henrich Fockes
  • Selbstgebaute Mess- und Versuchsapparaturen des Hubschrauberpioniers
  • Ausführliche Führungen in Kleingruppen durch ehrenamtliche Kenner
  • Technisches Kulturdenkmal, ausgezeichnet mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz

Dauerausstellungen

  • Flugtechnisches Labor Henrich Focke – Der im Originalzustand erhaltene Windkanal mit Versuchsaufbauten und Messgeräten, in dem Focke bis in die 1970er-Jahre zur Aerodynamik von Drehflüglern forschte.
Träger
Focke-Windkanal e. V. (Eigentümerin: Stiftung Focke-Windkanal in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Gruppen–Für Sonderführungen wird eine Spende von mindestens 50 € pro Gruppe (6 Personen) erbeten.

Eintritt frei; Spenden für den Erhalt des Labors sind erwünscht.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Sehr beengte Platzverhältnisse im Laborgebäude; Angaben zur Barrierefreiheit liegen nicht vor.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Wenige Gehminuten vom Bremer Hauptbahnhof.

Route planen

Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja · Dauer ca. 1.5 Std.
HinweiseFührungen dauern etwa 1,5 bis 3 Stunden und werden durch Filme und Bildmaterial zur Geschichte des Windkanals, des Hubschraubers und der Bremer Luftfahrt ergänzt.

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