1. September 2026 – 6. Juni 2027
Focus Albertinum: Italien in Farbe
Kabinettausstellung mit italienischen Landschaftsbildern des späten 19. Jahrhunderts aus dem Bestand, von spätromantischen Stimmungsbildern bis zu Menzels Realismus.

Dresdens Gemäldesammlung des 19. bis 21. Jahrhunderts – von Caspar David Friedrich über Otto Dix bis Gerhard Richter, zu sehen im Albertinum.
1. September 2026 – 6. Juni 2027
Kabinettausstellung mit italienischen Landschaftsbildern des späten 19. Jahrhunderts aus dem Bestand, von spätromantischen Stimmungsbildern bis zu Menzels Realismus.
9. September 2026 – 2. Juli 2028
Restaurierte Gemälde und Prunkrahmen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die lange im Depot lagen, geben Einblick in die Arbeit der Gemälderestaurierung.
Sonderausstellung
Für Herbst 2027 angekündigte grosse Sonderausstellung, die Ludwig Richters Bilder vom einfachen Leben als utopische Gegenentwürfe zu den Umbrüchen seiner Zeit liest.
Die Wurzeln der Galerie Neue Meister liegen in der Dresdner Gemäldegalerie, die nach 1843 verstärkt Werke zeitgenössischer Künstler erwarb. Nachdem die Sammlungen 1831 vom Königshaus in die Verantwortung des Landes übergegangen waren, wuchs der Bestand an Malerei des 19. Jahrhunderts rasch. Pläne für ein eigenes Haus der Moderne scheiterten am Ersten Weltkrieg; ab 1931 wurden die nach 1800 entstandenen Werke als „Neue Staatliche Gemäldegalerie“ auf der Brühlschen Terrasse gezeigt, die jedoch schon 1938 wieder schliessen musste.
Schwere Verluste brachte die NS-Zeit: 1937 wurden 56 Gemälde als „entartet“ beschlagnahmt, darunter Werke von Beckmann, Kirchner, Nolde und Munch, bei der Bombardierung Dresdens 1945 gingen weitere 196 Bilder verloren. 1959 wurde die Galerie Neue Meister als eigenständiges Museum der Staatlichen Kunstsammlungen gegründet und 1965 dauerhaft im Albertinum eingerichtet, wo sie sich zu einem der wichtigsten Kunstorte der DDR entwickelte.
Beim Elbhochwasser 2002 wurden die Bestände aus den Kellerdepots gerettet; nach Umbau und Einrichtung eines hochwassersicheren Depots über dem Lichthof eröffnete das Albertinum 2010 neu. Seit 2000 trägt das Museum den Namen Galerie Neue Meister, um auch Medien wie Video, Klanginstallation oder Performance einzubeziehen.
Von den rund 3.000 Werken der Sammlung sind etwa 300 ausgestellt – im gemeinsamen Rundgang mit der Skulpturensammlung ab 1800. Schwerpunkte bilden die deutsche Romantik, Realismus und Impressionismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit, Kunst aus der DDR sowie die Gegenwart bis zu Gerhard Richter.
| Erwachsene | 14 € |
|---|---|
| Ermässigt | 10,50 €Studierende und Schüler ab 20 Jahren, Freiwilligendienstleistende, Menschen mit einem GdB ab 50, Empfänger von Bürgergeld und Sozialhilfe, Inhaber von Dresden-Pass, Leipzig-Pass, Sächsischer Ehrenamtskarte, SparkassenCard u. a. |
| Kinder & Jugendliche | 2 €Kinder bis zum Schuleintritt frei; Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren zahlen 2 €. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung auf Einzeltickets; mit Rentenausweis ermässigte SKD-Jahreskarte (70 €). |
| Menschen mit Behinderung | 10,50 €Begleitperson frei · Ermässigung ab GdB 50; Begleitperson mit Merkzeichen B frei. |
| Studierende & Azubis | 10,50 €Ermässigter Preis; Studierende bestimmter Kunsthochschulen und Fachbereiche haben freien Eintritt. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 12,50 € p. P.Gruppenpreis ab 10 Personen. |
| Familien | –Kein Familienticket; Inhaber des Familienpasses Sachsen mit eingetragenem Kind haben freien Eintritt. |
Hausticket Albertinum gilt für die Sammlungspräsentation (Galerie Neue Meister), die Skulpturensammlung ab 1800 und laut Website auch für Sonderausstellungen; keine Zeitfenster. SKD-Tageskarte für alle Museen ohne Zeitticket-Ausstellungen 28 € (SparkassenCard 21 €); SKD-Jahreskarte 95 € (erm. 45 €, Studierende 25 €, Senioren 70 €). Freier Eintritt am eigenen Geburtstag.
Stufenloser Eingang mit automatischer Tür am Georg-Treu-Platz (zwischen Lipsiusbau und Albertinum); der Eingang von der Brühlschen Terrasse hat Stufen. Alle Etagen stufenlos erreichbar, Rollstuhl-WC im Erdgeschoss hinter der Kasse. Behindertenparkplätze an der Frauenkirche (vor der Hochschule für Bildende Künste). Garderobentresen mit taktilen Orientierungshilfen, Broschüre in Leichter Sprache. Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen, mit Gebärdensprachdolmetschung, in Leichter Sprache und für Menschen mit Demenz.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Drei Kindertouren im kostenlosen Multimedia-Guide (je Etage 30–60 Min.) und Audioguide „Kunst4Kids“; Offenes Atelier an jedem dritten Sonntag; Kindergeburtstage für 5- bis 10-Jährige (ca. 2 Std.). Kinderwagen in der Regel erlaubt, bei grossem Andrang kann der Zutritt verwehrt werden; Still- und Wickelmöglichkeiten in jedem Haus. Speisen, Getränke und grössere Wickeltaschen nicht in den Ausstellungen.
Strassenbahn und Bus bis Pirnaischer Platz; Dresden Hauptbahnhof
Parkplatz vorhanden
Keine eigenen Parkplätze; die SKD verweisen auf verschiedene öffentliche Parkmöglichkeiten im Umkreis und das Parkleitsystem der Stadt Dresden.
Buchhandlung Walther König im Lichthof. Kostenfreie Garderobe (Taschen grösser als 20 × 15 × 10 cm müssen abgegeben werden), kostenloses WLAN „MUSEUM_SKD“.
Bis zu 800 Personen.
Vermietung über die MSU Museen erleben GmbH: Lichthof (1.300 m², Stehempfang bis 800, Bankett 600, Reihenbestuhlung 700 Personen; Mietstaffel bis 1.000 Gäste; Tanz möglich) sowie Hermann-Glöckner-Raum für Tagungen und Vorträge (bis 72 Personen). Veranstaltungen ausserhalb der Öffnungszeiten, Kombination mit Museumsbesuch möglich.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1.5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | In den Dauerausstellungen für private Zwecke ohne Blitz, Stativ und Selfiestick erlaubt; in Sonderausstellungen teils untersagt |
| Hinweise | Öffentliche Führung „Von der Romantik bis zur Gegenwart“ sonntags 13 Uhr (ca. 90 Min., 7,50 € zzgl. Eintritt, Treffpunkt Kasse im Lichthof); weitere öffentliche SKD-Führungen dauern 60 oder 90 Min. |
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