Erste grosse Retrospektive zu Correggio ausserhalb Italiens mit rund einem Drittel seines gemalten Werks, Zeichnungen und Leihgaben aus Louvre, Prado, Uffizien und National Gallery.
Retrospektive mit rund 100 Werken zum 450. Geburtstag von Peter Paul Rubens, ausgehend von den frisch restaurierten Dresdner Hauptwerken und ergänzt um internationale Leihgaben.
Über das Museum
Die Wurzeln der Dresdner Gemäldegalerie reichen bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück, als die sächsischen Kurfürsten eine Kunstkammer einrichteten und Hofmaler wie Lucas Cranach d. Ä. beschäftigten. Ihren eigentlichen Rang erhielt die Sammlung jedoch erst im 18. Jahrhundert: August der Starke und vor allem sein Sohn August III. liessen in ganz Europa gezielt Gemälde erwerben, darunter 1754 Raffaels Sixtinische Madonna und zuvor ein ganzes Konvolut von Meisterwerken aus der Sammlung der Herzöge von Modena.
Bereits ab 1747 war die Galerie im umgebauten Stallgebäude am Neumarkt einem Publikum zugänglich. 1855 zog sie in den eigens errichteten Galeriebau von Gottfried Semper, der den barocken Zwingerhof zur Elbseite hin abschliesst. Der Neorenaissancebau gilt bis heute als eines der wichtigsten Museumsgebäude des 19. Jahrhunderts.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Bestände ausgelagert und der Semperbau schwer beschädigt; die geretteten Gemälde brachte die Rote Armee in die Sowjetunion, von wo die meisten 1955 zurückkehrten. Nach dem Wiederaufbau folgte ab 2013 eine umfassende Generalsanierung, nach der das Haus im Februar 2020 vollständig wiedereröffnet wurde.
Seitdem zeigt die Galerie, die zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört, rund sechs Jahrhunderte europäischer Malerei gemeinsam mit Werken der Skulpturensammlung bis 1800. Schwerpunkte bilden die italienische Renaissance und der Barock, die niederländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts sowie altdeutsche Meister.
Highlights
Raffael: Sixtinische Madonna
Giorgione/Tizian: Schlummernde Venus
Jan Vermeer: Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster
Canalettos (Bernardo Bellotto) Stadtansichten von Dresden
Jean-Étienne Liotard: Das Schokoladenmädchen
Semperbau von Gottfried Semper am Zwinger
Dauerausstellungen
Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800 – Europäische Malerei aus sechs Jahrhunderten im Dialog mit ausgewählten Skulpturen – von der italienischen Renaissance bis zum Barock.
Gegründet
1560
Träger
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Leitung
Prof. Dr. Holger Jacob-Friesen
Besucher pro Jahr
ca. 500'000
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
18 €
Ermässigt
13,50 €Studierende und Schüler ab 20 Jahren, Menschen mit einem GdB ab 50, Empfänger von Bürgergeld und Sozialhilfe, Inhaber von Dresden-Pass, Leipzig-Pass, Ehrenamtspass und SparkassenCard
Kinder & Jugendliche
2 €Kinder bis zum Schuleintritt frei; Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren zahlen 2 €.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermässigung auf Einzeltickets; mit Rentenausweis ermässigte Jahreskarte (70 €).
Menschen mit Behinderung
13,50 €Begleitperson frei · Ermässigung ab GdB 50; Begleitperson mit Merkzeichen B frei.
Studierende & Azubis
13,50 €Ermässigter Preis; Studierende bestimmter Kunsthochschulen haben freien Eintritt.
Gruppen (ab 10 Pers.)
16 € p. P.Gruppenpreis ab 10 Personen; Begleitpersonen angemeldeter Gruppen frei.
Familien
–Kein Familienticket; Inhaber des Familienpasses Sachsen mit eingetragenen Kindern haben freien Eintritt.
Preise gelten für das Hausticket Zwinger (Gemäldegalerie, Skulpturensammlung bis 1800, Porzellansammlung, Mathematisch-Physikalischer Salon). Sonderausstellung „Correggio“: Zeitticket 14 € / erm. 10,50 €; Kombiticket mit allen Ausstellungsbereichen 23 € / erm. 17,50 € / Schüler 4 € / Gruppen 20,50 €. Freier Eintritt am eigenen Geburtstag. Jahreskarte für alle SKD-Museen 95 € (erm. 45 €, Studierende 25 €, Senioren 70 €).
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription
Haupteingang nicht barrierefrei; stufenloser Zugang über Theaterplatz bzw. Aufzug mit Sprechanlage am Zwingerhof. Alle Etagen stufenlos erreichbar, drei Aufzüge mit taktiler Kennzeichnung und Ansage. Barrierefreies WC im Untergeschoss. Zwei Leihrollstühle und 35 Museumsstühle. Zwei Behindertenparkplätze an der Ecke Taschenberg/Sophienstrasse. Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen, mit Gebärdensprachdolmetschung, in Leichter Sprache sowie für Menschen mit Demenz; Multimedia-Guide mit Audiodeskription.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Wickelmöglichkeit
Kindergeburtstage
Kostenlose Entdeckertour für Kinder im Multimedia-Guide, Familiennachmittage und Ferienprogramme der SKD, Kindergeburtstage mit Rundgang und Kreativteil (ca. 2 Std., max. 8 Kinder). Still- und Wickelmöglichkeit im Haus. Kinderwagen erlaubt, bei grossem Andrang kann der Zutritt damit aber verwehrt werden; Kinder dürfen nicht in Rückentragen oder auf den Schultern getragen werden.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Theaterplatz
Strassenbahn bis Theaterplatz (Linien 4, 8, 9) oder Postplatz (u. a. Linien 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12), jeweils wenige Gehminuten
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Keine eigenen Parkplätze; die SKD verweisen auf verschiedene öffentliche Parkmöglichkeiten im Umkreis (Parkinformationssystem der Stadt Dresden).
„Alte Meister Café & Restaurant“ (Theaterplatz 1a) im Semperbau mit Terrasse zum Theaterplatz. Kostenfreie Garderobe und Schliessfächer (Pfand 1–2 €-Münze), kostenloses WLAN „MUSEUM_SKD“.
Veranstaltungen & Vermietung
Zur Vermietung der Museumsräume keine Angaben auf der Website. Aussenflächen und Pavillons des Zwingers vermietet Schlösserland Sachsen (zwinger@schloesserland-sachsen.de).