
Goldbergbaumuseum Goldkronach
Museum zum historischen Goldbergbau im einstigen Forsthaus von Goldkronach – mit Alchemielabor, Geolehrpfad und Goldwaschanlage im Garten.
Über das Museum
Den Anstoss für ein Museum in Goldkronach gab 1985 der Bauunternehmer Johann Neubauer, der seine Sammlung handwerklicher und bäuerlicher Gegenstände stiftete; 1987 wurde der Museumsverein gegründet. Das zunächst im Rathaus untergebrachte Heimatmuseum zog 1989 in die Kirchgasse um. Unter dem Ingenieur Eberhard Arnold, der sich intensiv mit Alexander von Humboldts Zeit als preussischer Bergbeamter in Goldkronach befasste, verlagerte sich der Schwerpunkt auf Geologie und Bergbau.
Das heutige Museumsgebäude liess der Besitzer des Goldkronacher Schlosses 1740 errichten. Später lebten hier Oberförster, und Humboldt wohnte kurze Zeit im Haus. Ab 1804 diente es als Dienstwohnung eines preussischen Vizebergmeisters und von 1819 bis zur Auflösung des Forstamts 1999 als Sitz der bayerischen Forstverwaltung. Danach kaufte die Stadt das Gebäude, liess das Museum dort neu einrichten und eröffnete es im März 2004 als Goldbergbaumuseum.
Die Räume führen durch die Stadtgeschichte – im Obergeschoss als digitale Zeitreise –, durch Geologie und Mineralogie, den Goldbergbau vom Mittelalter bis zur Fichtelgold AG der 1920er-Jahre, die Arbeit der Bergleute, ein nachgebautes Alchemielabor und die Verarbeitung von Gold zu Blattgold. Eine inszenierte Stollenpartie vermittelt die Enge unter Tage; ein seltener Doppeldukat von 1695 erinnert an den Ertrag der Goldkronacher Gruben. Im Garten wurde 2020 ein geologischer Lehrpfad mit über 20 grossen Gesteinsblöcken angelegt, ergänzt durch einen Infopavillon, eine Wasserhebeanlage zum Selbstbedienen und eine Goldwaschanlage.
Highlights
- Goldwaschen in der Anlage im Museumsgarten
- Nachgebautes mittelalterliches Alchemielabor
- Inszenierter Stollen und Doppeldukat von 1695
- Geologischer Lehrpfad mit über 20 Gesteinsblöcken
- Spuren Alexander von Humboldts in Goldkronach
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Goldbergbaumuseum Goldkronach e.V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermässigt | 2 €Jugendliche (13–17 Jahre), Studierende, Rentner und Schwerbehinderte mit Ausweis |
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 12 Jahre frei · Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr frei (ausgenommen Kinder- und Schülergruppen); Jugendliche 13–17 Jahre 2 € |
| Seniorinnen & Senioren | 2 €Rentner mit Ausweis |
| Menschen mit Behinderung | 2 €Schwerbehinderte mit Ausweis |
| Studierende & Azubis | 2 € |
| Gruppen (ab 8 Pers.) | 3 € p. P.pro Person |
| Goldwaschen | 5 €Waschsand und Leihschüssel an der Goldwaschanlage im Museumsgarten |
Nur Barzahlung. Ermässigungen für Inhaber von VGN- und Ochsenkopf-Karten.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang über den rückseitigen Eingang; seit 2023 Plattformlift.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 12 Jahre frei |
|---|
- Mitmach- & Anfassstationen
Im Museumsgarten können Kinder Gold waschen, im Infopavillon Schmucksteine aus dem Sand graben und eine historische Wasserhebeanlage selbst bedienen. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.
Anreise & Parken
Navi-Adresse: Bayreuther Strasse 21, 95497 Goldkronach. Die Besucherbergwerke am Goldberg starten am Informationshaus im Ortsteil Brandholz (Mai–September, Sonn- und Feiertage).
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop mit Blattgold-Souvenirs, Mineralien, Fossilien und Literatur, unter anderem zu Alexander von Humboldt; gedruckter Museumsführer für 10 €.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung, auch ausserhalb der Öffnungszeiten. |





