
Grenzmuseum Sorge
Freiland-Grenzmuseum an der früheren innerdeutschen Grenze bei Sorge im Harz mit Grenzturm, Zäunen und kleiner Ausstellung im alten Bahnhof.
Über das Museum
Der Harzort Sorge lag bis 1989 unmittelbar an der innerdeutschen Grenze und damit im streng kontrollierten Sperrgebiet der DDR. Nach der Grenzöffnung bewahrte die Gemeinde einen Abschnitt der Sperranlagen vor dem Abriss. So entstand im Wald nahe dem Ort ein Freilichtmuseum mit Beobachtungsturm, Streckenmetall- und Signalzaun, Hundelaufanlage, Kolonnenweg und Grenzsäule. Zehn grosse Tafeln und ein Multimedia-Guide erläutern das Grenzregime; das Gelände liegt am Grünen Band und ist jederzeit frei zugänglich.
In den 1990er-Jahren schuf der Umweltkünstler Herman Prigann in der Nähe den „Ring der Erinnerung“, einen kreisförmigen Wall aus abgestorbenen Baumstämmen, der zugleich Mahnmal und Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist. Seit 2006 ist das Grenzmuseum zudem Stempelstelle der Harzer Wandernadel.
Im Januar 2007 gründete sich der Verein Grenzmuseum Sorge e. V., der die Anlagen seither betreut. Im Herbst 2009 eröffnete er im ehemaligen Bahnhofsgebäude das Kleine Grenzmuseum mit Objekten aus dem Dienst der DDR-Grenztruppen und dem Alltag der Grenzbewohner sowie dem Übungsmodell einer Grenzanlage aus der Ausbildungskompanie in Halberstadt. Der Beobachtungsturm wurde 2019/20 saniert.
Highlights
- Original erhaltener Grenzabschnitt mit Beobachtungsturm, Zäunen und Kolonnenweg
- Land-Art-Werk „Ring der Erinnerung“ von Herman Prigann
- Kleines Grenzmuseum im alten Bahnhof mit Modell einer Grenzanlage
- Multimedia-Guide und zehn Informationstafeln im Gelände
- Eintritt frei, Freigelände rund um die Uhr zugänglich
Dauerausstellungen
- Freiland-Grenzmuseum – Erhaltene Reste der DDR-Grenzsicherung mit Turm, Zäunen und Kolonnenweg, erläutert durch Tafeln und einen Multimedia-Guide.
- Kleines Grenzmuseum – Die Ausstellung im alten Bahnhof zeigt Ausrüstung und Dokumente der Grenztruppen, Alltagsobjekte aus dem Sperrgebiet und ein Modell der Grenzanlagen.
- Träger
- Grenzmuseum Sorge e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen (ab 5 Pers.) | –Führungen ab 5 Personen ganzjährig nach Anmeldung (mindestens 10 Tage vorher), Dauer ca. 2 Stunden; Preise nicht veröffentlicht. |
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Kleines Grenzmuseum und Freigelände sind kostenlos; Spenden an den Verein sind willkommen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Freiland-Grenzmuseum liegt im Wald, etwa 1,5 km Fussweg über einen Forstweg vom Parkplatz Ebersbachstrasse; Angaben zur Barrierefreiheit liegen nicht vor.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bus 265 aus Richtung Wernigerode/Benneckenstein oder 262 aus Richtung Braunlage (nicht an schulfreien Tagen in Niedersachsen); mit der Harzer Schmalspurbahn bis Sorge. Für Urlaubsgäste mit HATIX kostenlos.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenlose Parkplätze am Kleinen Grenzmuseum (Köhlerbergstrasse, ehemaliger Bahnhof), an der Ebersbachstrasse (von dort ca. 1,5 km Fussweg zum Freiland-Grenzmuseum) und gegenüber dem Hotel Sonnenhof; Wanderparkplatz an der L97 zwischen Benneckenstein und Hohegeiss.
Der Forstweg ab dem Parkplatz Ebersbachstrasse darf nicht befahren werden.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 2 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Multimedia-Guide für Smartphone oder Tablet im Freigelände. Führungen (ca. 2 Stunden, Kleines Grenzmuseum und Freigelände; für Schulklassen 2–2,5 Stunden) ab 5 Personen mit Anmeldung, Treffpunkt am Kleinen Grenzmuseum. |





