
Hamburger Genossenschaftsmuseum
Kleines Museum im Hamburger Gewerkschaftshaus zur Geschichte der Genossenschaften, vor allem der Konsumgenossenschaften wie der „Produktion“.
Über das Museum
Das Genossenschaftsmuseum wurde im Mai 2014 im Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof eröffnet. Träger ist die Heinrich-Kaufmann-Stiftung, benannt nach einem Pionier der deutschen Konsumgenossenschaftsbewegung; Initiator und langjähriger Leiter war der 2019 verstorbene Burchard Bösche.
Das Museum erinnert daran, dass Hamburg lange ein Zentrum der Gemeinwirtschaft war: Hier sass die Grosseinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften mit eigenen Fabriken, und 1903 wurde hier der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften gegründet. Eine zentrale Rolle in der Ausstellung spielt die 1899 gegründete „Produktion“ (PRO), die binnen weniger Jahre zu einer der grössten Konsumgenossenschaften weltweit wuchs und Läden, Wohnungen, eine Bäckerei und eine Fleischwarenfabrik betrieb.
Die Ausstellung im 11. Stock gliedert sich in Gründerzeit, neue Aufgaben wie Sparen beim Konsum und Bestattungsvereine, die NS-Zeit mit anschliessendem Neubeginn in Ost und West sowie heutige Genossenschaften. Gezeigt werden Waren, Verpackungen, Mitgliedsbücher, Kassen und Dokumente; dazu kommt ein Archiv mit Zeitschriften, Fotos und Filmen. Die Stiftung veranstaltet zudem jährlich eine Tagung zur Genossenschaftsgeschichte und zeigt gelegentlich kleinere Sonderausstellungen.
Highlights
- Geschichte der Hamburger Konsumgenossenschaft „Produktion“
- Waren, Verpackungen und Kassen aus Genossenschaftsläden
- Genossenschaften in Ost- und Westdeutschland
- Freier Eintritt
Dauerausstellungen
- 170 Jahre Genossenschaftsgeschichte – Entwicklung der Genossenschaften von den ersten Gründungen über NS-Zeit und Neubeginn bis heute, mit Schwerpunkt auf den Konsumgenossenschaften.
- Gegründet
- 2014
- Träger
- Heinrich-Kaufmann-Stiftung
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt und Führungen kostenlos; Spenden erwünscht.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Angaben zur Langen Nacht der Museen barrierefrei zugänglich einschliesslich WC. Das Museum liegt im 11. Stock; Zugang über das Foyer des Gewerkschaftshauses (DGB-Haus).
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Hauptbahnhof
S- und U-Bahn Hauptbahnhof, wenige Gehminuten.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen für Gruppen bis etwa zehn Personen über ein Anfrageformular auf der Website. Eingang über das Foyer des Gewerkschaftshauses, Museum im 11. Stock. |




