
Hugenottenmuseum Berlin
Museum im Französischen Dom am Gendarmenmarkt zur Geschichte der Hugenotten in Berlin und Brandenburg von der Flucht bis zur Gegenwart.
Über das Museum
Das Hugenottenmuseum entstand 1935 auf Anregung des Gemeindemitglieds Alfred Sachse im Vorfeld des 250. Jahrestags des Edikts von Potsdam. Die erste Schau im Französischen Dom war klein und nur sonntags nach den Gottesdiensten zu sehen. Als der Dom im Juni 1944 durch Brandbomben teilweise zerstört wurde, musste das Museum schliessen.
Nach dem Krieg gab es ab 1958 wieder eine kleine Ausstellung im Erdgeschoss, 1983 zog das Haus in den Nordsaal unter der Französischen Friedrichstadtkirche. Am 30. Juli 1987 wurde es im wiederhergestellten Französischen Dom feierlich neu eröffnet. Betreiber ist bis heute die Französische Kirche zu Berlin.
Das Gebäude selbst geht auf die 1705 geweihte Kirche der französisch-reformierten Gemeinde zurück, entworfen von den hugenottischen Baumeistern Louis Cayart und Abraham Quesnay; die beiden Turmbauten am Gendarmenmarkt kamen 1785 hinzu. Seit der Schliessung wegen Sanierung im Jahr 2017 präsentiert das Museum eine neu konzipierte Dauerausstellung, die die Hugenottengeschichte als Teil der europäischen Fluchtbewegungen nach der Reformation erzählt. Zum Haus gehören ausserdem eine historische Bibliothek und das Archiv der Französischen Kirche.
Highlights
- Neu gestaltete Dauerausstellung zur Hugenottengeschichte in Berlin und Brandenburg
- Räume zu Reformation, Flucht, Aufnahme in Brandenburg-Preussen und Erinnerungskultur
- Sechs Audiostationen und ein Tastobjekt in der Ausstellung
- Historische Bibliothek und Archiv der Französischen Kirche
- Lage im Französischen Dom am Gendarmenmarkt, Kombiticket mit der Aussichtsplattform
Dauerausstellungen
- Dauerausstellung zur Hugenottengeschichte – Die Ausstellung zeigt in mehreren Räumen die Geschichte der Hugenotten in Berlin und Brandenburg von der Reformation über Flucht und Aufnahme bis zur Erinnerungskultur der Gegenwart.
- Gegründet
- 1935
- Träger
- Französische Kirche zu Berlin (Consistorium)
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermässigt | 5 €Studierende, Auszubildende, Freiwillige, Menschen mit Behinderung u. a. |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Begleitperson frei · Ab einem Grad der Behinderung von 50 % ermässigt. |
| Kombiticket Museum und Aussichtsplattform | 13 € |
Freier Eintritt auch für ICOM-Mitglieder und Presse. Öffentliche Führung 10 € pro Person.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: nicht vorhanden
- Angebote in Leichter Sprache: nicht vorhanden
- Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang über einen Aufzug am Seiteneingang; Kasse, Museumsshop und Dauerausstellung liegen stufenlos auf Ebene 1. Die Aussichtsplattform ist nicht rollstuhlgerecht, eine Induktionsschleife gibt es nicht. Eine Begleitperson wird empfohlen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Stadtmitte
U2 und U6 (u. a. Stadtmitte), U5; Buslinien 100, 147 und M48.
Eingang im Französischen Dom, Gendarmenmarkt 5.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung an jedem zweiten Samstag im Monat um 14 Uhr (max. 15 Personen). Gruppenführungen auf Deutsch, Englisch oder Französisch nach Anmeldung, etwa 14 Tage im Voraus; Schulklassen bis 25 Personen. |





