Zum 200-jährigen Bestehen der Loge Harpokrates zeichnet die Schau die Geschichte der Freimaurerei in Magdeburg nach – von den Anfängen über Verbot und Verfolgung bis zum Neubeginn nach 1990, ergänzt um einen Rundgang zu Symbolen und Ritualen.
Über das Museum
Das Haus wurde am 17. Dezember 1906 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet. Sein erster Direktor, der Kunsthistoriker Theodor Volbehr, verstand es als Bildungsort, der allen Einwohnern die Kulturwelt ihrer Stadt näherbringen sollte. Das Gebäude in Domnähe entwarfen die Wiener Architekten Friedrich Ohmann und August Kirstein; sein Prunkstück ist der wie eine mittelalterliche Halle gestaltete Kaiser-Otto-Saal mit monumentalen Wandbildern von Arthur Kampf zu Otto dem Grossen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, und ein grosser Teil der ausgelagerten Bestände ging verloren – darunter Vincent van Goghs Gemälde „Der Maler auf dem Weg nach Tarascon“. Nach dem Krieg erhielt das Museum seinen heutigen Namen; das Haus teilt es mit dem Museum für Naturkunde, beide sind mit einem gemeinsamen Ticket zu besuchen.
Die Sammlungen reichen von Archäologie und Mittelalter über Gemälde, Kunsthandwerk und Möbel bis zu Militaria. Überregional bekannt wurde das Haus durch grosse Ausstellungen wie „Otto der Grosse, Magdeburg und Europa“ (2001) und „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ (2006). Im Kaiser-Otto-Saal steht heute das Original des Magdeburger Reiters aus der Zeit um 1240, das als ältestes freistehendes Reiterstandbild nördlich der Alpen gilt. Träger ist die Landeshauptstadt Magdeburg, die das Haus im Verbund der Magdeburger Museen führt.
Highlights
Magdeburger Reiter (um 1240) mit Begleitfiguren im Kaiser-Otto-Saal
Wandbilder von Arthur Kampf zu Otto dem Grossen
Stadtgeschichte Magdeburgs mit rund 2.000 Exponaten
Kunstsammlung „Kunstverführung“ von der Antike bis zur Belle Époque
Barocke Weihnachtskrippe mit 62 Figuren
Ausstellung „Schulgeschichte:n“ zur Bildung in Magdeburg
Dauerausstellungen
Der Magdeburger Reiter – Das gotische Reiterstandbild Ottos des Grossen mit seinen beiden Begleitfiguren, präsentiert im Kaiser-Otto-Saal.
Magdeburg – die Geschichte der Stadt – Rundgang durch die Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Moderne mit rund 2.000 Objekten.
Kunstverführung – Rund 250 Werke aus den Kunstsammlungen des Hauses, die von der Antike bis zur Belle Époque reichen.
Gegründet
1906
Träger
Landeshauptstadt Magdeburg (Magdeburger Museen)
Leitung
Dr. Gabriele Köster (Direktorin der Magdeburger Museen)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
6 €
Ermässigt
3 €Schüler, Auszubildende, Studierende, Empfänger von Bürgergeld oder Asylbewerberleistungen, Schwerbehinderte (B), Wehr- und Freiwilligendienstleistende, Inhaber der Otto-City-Card oder Tourist-Card, Gruppen ab 10 Personen, Berechtigte des Kombi-Rabatts
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei; Schulklassen samt Betreuern frei.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermässigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung
3 €Schwerbehinderte (B) zahlen den ermässigten Preis.
Studierende & Azubis
3 €
Gruppen (ab 10 Pers.)
3 € p. P.Ab 10 Personen ermässigter Eintritt.
Jahreskarte
40 €ermässigt 20 €
Sonderausstellung „Im Zeichen von Zirkel und Winkelmass“ (bis 25.10.2026)
5 €ermässigt 3 €
Ein Ticket gilt für das Kulturhistorische Museum und das Museum für Naturkunde im selben Gebäude. Rabattsystem: Mit der Eintrittskarte gibt es innerhalb von 30 Tagen ermässigten Eintritt im Dommuseum Ottonianum und im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen (und umgekehrt). Führungen: 40 € (60 Min.) bzw. 60 € (90 Min.), Kinderführungen 15 €, Schulklassenführungen 15 € pro Gruppe (max. 25).
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum in allen Bereichen barrierefrei zugänglich; kostenlose Klappstühle für Pausen. Behindertenparkplätze an der Anhaltstrasse/Ecke Otto-von-Guericke-Strasse und in der Danzstrasse. Tiere nicht erlaubt, Begleithunde gestattet.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Mitmach- & Anfassstationen
Familiensonntage, Museumsfeste, Kinderführungen sowie Freizeit- und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche. Im Innenhof steht die nachgebaute mittelalterliche Stadt „Megedeborch“ als Mitmachspiel, an Markttagen für alle Gäste geöffnet.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Haeckelstrasse/Museum · 1 Min. zu Fuss
Strassenbahn bis Haeckelstrasse/Museum (1 Min. Fussweg) oder Domplatz (5 Min.); vom Hauptbahnhof etwa 11 Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 4 Min. zu Fuss zum Eingang
Öffentliche Parkhäuser Friedensplatz (4 Min. Fussweg), P2 City Carré (9 Min.) und Domviertel (10 Min.); Behindertenparkplätze Anhaltstrasse Ecke Otto-von-Guericke-Strasse und Danzstrasse.
Kein Café, aber Getränkeautomat und ausgewiesener Verzehrbereich im unteren Foyer. Unbewachte Garderobe und Schliessfächer im gemeinsamen Foyer; Museumsshop im Eingangsbereich.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Gruppenführungen zu Stadtgeschichte, Kunst, Schulgeschichte und Naturkunde über service@museen.magdeburg.de bzw. +49 391 5403501. Museumspädagogik u. a. mit dem Mitmachangebot „Megedeborch“ (nachgebaute mittelalterliche Stadt).