Zweiter Teil der Kooperation, der historische und zeitgenössische Positionen beider Sammlungen in neue Blickbeziehungen setzt.
Über das Museum
Die Kunsthalle Bielefeld wurde 1968 eröffnet. Den kubischen Bau mit Fassade aus rotem Sandstein entwarf der amerikanische Architekt Philip Johnson im Internationalen Stil – es ist sein einziges Museum in Europa. Einen grossen Teil der Baukosten trug der Unternehmer Rudolf-August Oetker.
Schon vor der Eröffnung entbrannte ein Streit um den Namen: Oetker wollte das Haus nach seinem Stiefvater Richard Kaselowsky benennen, der NSDAP-Mitglied und im Freundeskreis Himmlers gewesen war. Nach Protesten, unter anderem von Hans Werner Henze, lehnte der Rat den Namen ab. Erst 2017 wurde eine Gedenktafel um Hinweise auf Kaselowskys Rolle im Nationalsozialismus ergänzt.
Die Sammlung konzentriert sich auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, mit Werken von Picasso, Beckmann und Künstlern des Blauen Reiters; im Skulpturenpark stehen Arbeiten u. a. von Rodin, Moore und Serra. Grosse Wechselausstellungen, etwa zu Emil Nolde 2008, zogen zehntausende Besucher an.
Seit 2020 leitet Christina Végh das Haus, das von einer gemeinnützigen Betriebsgesellschaft getragen wird. Eine Generalsanierung nach Plänen von Caruso St John ist beschlossen; während der Bauzeit soll die Kunsthalle für rund zwei Jahre schliessen, der Beginn hat sich mehrfach verschoben.
Highlights
Einziger Museumsbau von Philip Johnson in Europa (1968)
Skulpturenpark mit Werken u. a. von Rodin, Moore und Serra
Kunst der Klassischen Moderne, u. a. Picasso, Beckmann und Blauer Reiter
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18
Freier Eintritt:Mittwochs 19–21 Uhr freier Eintritt für Schüler*innen und Studierende.
Freier Eintritt für Mitglieder des Förderkreises, Inhaber*innen des Bielefeld-Passes und Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Von der Stadtbahnhaltestelle Adenauerplatz barrierefrei erreichbar, Aufzüge zu allen Ausstellungsebenen, barrierefreies WC im Café.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kindergeburtstage
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Samstags offenes Programm für Kinder von 5 bis 12 Jahren, Familienworkshops, Führungen für Eltern mit Babys, offenes Atelier und Sonntagsatelier, Kreativkurse ab 3 Jahren (mit Begleitung) sowie halbtägige Ferienangebote für 6- bis 12-Jährige. Kindergeburtstage mit Ausstellungsbesuch und Atelierarbeit (2–2,5 Stunden) buchbar.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Adenauerplatz
Stadtbahnhaltestelle Adenauerplatz, von dort barrierefreier Zugang zur Kunsthalle.