15. September 2024 – 31. Dezember 2026
Das Alles Haben Wir: Die Sammlung für Gelsenkirchen
Neu eingerichtete Sammlungspräsentation zum 40-jährigen Bestehen des Museumsbaus, von der frühen Moderne über die kinetische Kunst bis zur Gegenwart.

Städtisches Kunstmuseum in Gelsenkirchen-Buer mit Klassischer Moderne und grosser Sammlung kinetischer Kunst – Eintritt seit 1962 frei.
15. September 2024 – 31. Dezember 2026
Neu eingerichtete Sammlungspräsentation zum 40-jährigen Bestehen des Museumsbaus, von der frühen Moderne über die kinetische Kunst bis zur Gegenwart.
Gelsenkirchen begann bereits in den 1920er-Jahren, vor allem Grafik zu sammeln, besass aber lange weder feste Ausstellungsräume noch Fachpersonal. In der NS-Zeit wurden Werke aus städtischem Besitz beschlagnahmt; durch Krieg und Beschlagnahmung gingen rund 200 Arbeiten verloren, darunter Gemälde von Corinth, Pechstein und Rohlfs.
Mit dem Kunsthistoriker Bernd Lasch, der 1950 als Kunstwart berufen wurde, begann der planmässige Aufbau des Städtischen Museums mit Schwerpunkt auf der Klassischen Moderne. Nach einer Übergangszeit im Heimatmuseum zog die Sammlung in die Villa Päppinghaus in Buer. Unter Laschs Nachfolger Rainer Kabel verlagerte sich der Ankauf bei knapperem Etat auf zeitgenössische Kunst – daraus erwuchs die kinetische Sammlung mit heute über 80 Werken, nach Angaben des Hauses die grösste kommunale ihrer Art in Deutschland. Seit 1962 ist der Eintritt frei.
Weil der Platz nicht mehr reichte, eröffnete 1984 ein Neubau nach Plänen des Architekten Wittig, der über eine gläserne Brücke mit der Villa verbunden ist. 2008 erhielt das Haus den Namen Kunstmuseum Gelsenkirchen. Zur Sammlung gehören Gemälde von Liebermann, Kirchner, Modersohn-Becker, Magritte, Richter und Warhol, konstruktiv-konkrete Kunst sowie über 3.000 grafische Blätter von Dürer und Rembrandt bis zum Expressionismus. Seit Dezember 2022 leitet Julia Höner das Museum, das zum Verbund der RuhrKunstMuseen gehört.
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Eintritt für alle frei. |
|---|
Eintritt seit 1962 frei. Öffentliche Führungen kostenfrei; gebuchte Gruppenführung (bis 20 Personen) 50 €, ab 1. Oktober 2026 75 €.
Laut Museum barrierefrei zugänglich. Rundgänge in Gebärdensprache und Programme für Menschen mit Demenz.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Kreativworkshops in den Sommerferien, Kitaprogramme und Kindergeburtstage für bis zu 10 Kinder ab 5 Jahren (2 Stunden); online kindgerechte Videos „Schau mal Kunst“. Eintritt generell frei.
Buer Rathaus/Kunstmuseum
Strassenbahn 301 (Haltestelle Buer Rathaus/Kunstmuseum) und 302 (Buer Rathaus).
Parkplatz gebührenpflichtig
Kostenpflichtiger Parkplatz hinter dem Museum (Breddestrasse).
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Sonntagsführungen zweimal im Monat um 15 Uhr (1 Stunde, kostenfrei, ohne Anmeldung). Gruppenführungen nach Vereinbarung. Kostenfreie museumspädagogische Programme für Schulen aller Jahrgangsstufen (90 Minuten mit Werkraumarbeit) und für Kitas. |
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