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Kunstmuseum Gelsenkirchen
Foto: Gerardus · Public domain · Wikimedia Commons

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Städtisches Kunstmuseum in Gelsenkirchen-Buer mit Klassischer Moderne und grosser Sammlung kinetischer Kunst – Eintritt seit 1962 frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Gelsenkirchen begann bereits in den 1920er-Jahren, vor allem Grafik zu sammeln, besass aber lange weder feste Ausstellungsräume noch Fachpersonal. In der NS-Zeit wurden Werke aus städtischem Besitz beschlagnahmt; durch Krieg und Beschlagnahmung gingen rund 200 Arbeiten verloren, darunter Gemälde von Corinth, Pechstein und Rohlfs.

Mit dem Kunsthistoriker Bernd Lasch, der 1950 als Kunstwart berufen wurde, begann der planmässige Aufbau des Städtischen Museums mit Schwerpunkt auf der Klassischen Moderne. Nach einer Übergangszeit im Heimatmuseum zog die Sammlung in die Villa Päppinghaus in Buer. Unter Laschs Nachfolger Rainer Kabel verlagerte sich der Ankauf bei knapperem Etat auf zeitgenössische Kunst – daraus erwuchs die kinetische Sammlung mit heute über 80 Werken, nach Angaben des Hauses die grösste kommunale ihrer Art in Deutschland. Seit 1962 ist der Eintritt frei.

Weil der Platz nicht mehr reichte, eröffnete 1984 ein Neubau nach Plänen des Architekten Wittig, der über eine gläserne Brücke mit der Villa verbunden ist. 2008 erhielt das Haus den Namen Kunstmuseum Gelsenkirchen. Zur Sammlung gehören Gemälde von Liebermann, Kirchner, Modersohn-Becker, Magritte, Richter und Warhol, konstruktiv-konkrete Kunst sowie über 3.000 grafische Blätter von Dürer und Rembrandt bis zum Expressionismus. Seit Dezember 2022 leitet Julia Höner das Museum, das zum Verbund der RuhrKunstMuseen gehört.

Highlights

  • Sammlung kinetischer Kunst mit über 80 Werken, u. a. von Mack, Piene und Uecker
  • Gemälde von Corinth, Kirchner, Magritte, Richter und Warhol
  • Grafische Sammlung mit über 3.000 Blättern von Dürer bis Picasso
  • Villa Päppinghaus und Neubau von 1984, verbunden durch eine Glasbrücke
  • Freier Eintritt seit 1962
Gegründet
1950
Träger
Stadt Gelsenkirchen
Leitung
Julia Höner

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.

Eintritt seit 1962 frei. Öffentliche Führungen kostenfrei; gebuchte Gruppenführung (bis 20 Personen) 50 €, ab 1. Oktober 2026 75 €.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Museum barrierefrei zugänglich. Rundgänge in Gebärdensprache und Programme für Menschen mit Demenz.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Kindergeburtstage

Kreativworkshops in den Sommerferien, Kitaprogramme und Kindergeburtstage für bis zu 10 Kinder ab 5 Jahren (2 Stunden); online kindgerechte Videos „Schau mal Kunst“. Eintritt generell frei.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Buer Rathaus/Kunstmuseum

Strassenbahn 301 (Haltestelle Buer Rathaus/Kunstmuseum) und 302 (Buer Rathaus).

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig

Kostenpflichtiger Parkplatz hinter dem Museum (Breddestrasse).

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulenja
HinweiseÖffentliche Sonntagsführungen zweimal im Monat um 15 Uhr (1 Stunde, kostenfrei, ohne Anmeldung). Gruppenführungen nach Vereinbarung. Kostenfreie museumspädagogische Programme für Schulen aller Jahrgangsstufen (90 Minuten mit Werkraumarbeit) und für Kitas.

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