Markgrafenmuseum
Stadtmuseum in Ansbach mit der weltweit grössten Kaspar-Hauser-Sammlung, Ansbacher Fayencen und der Geschichte der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach.
Über das Museum
Das Museum entstand 1932, als der Historische Verein für Mittelfranken und die Stadt Ansbach ihre Sammlungen zusammenlegten. Seit 1961 ist es im Schnitzleinshof am heutigen Kaspar-Hauser-Platz untergebracht, einem denkmalgeschützten Gebäudekomplex, dessen Kern ins 15. Jahrhundert zurückreicht und der bis ins 18. Jahrhundert mehrfach erweitert wurde. Seit 1984 nutzt das Museum zusätzlich ein Nebengebäude mit Bausubstanz aus dem 14. Jahrhundert; ein begehbarer Abschnitt der spätmittelalterlichen Stadtmauer verbindet die Bereiche.
Im Erdgeschoss widmet sich das Haus Kaspar Hauser, dem rätselhaften Findelkind, das in Ansbach ums Leben kam. Gezeigt werden persönliche Gegenstände und die Theorien über seine Herkunft, ohne eine abschliessende Antwort zu geben. Die oberen Etagen erzählen von den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, einer Linie der Hohenzollern, und von Ansbach als Residenzstadt – mit Herrscherporträts, Darstellungen der höfischen Jagd und Fayencen aus der örtlichen Manufaktur.
Weitere Räume zeigen Naturkunde, Vor- und Frühgeschichte mit Fossilien und Grabungsfunden bis in römische Zeit, Ansbacher Gelehrte und die Garnisonsgeschichte. Der Kunstverein Ansbach fördert das Museum seit 1978 mit Ankäufen und Dauerleihgaben. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung.
Highlights
- Weltweit grösste Sammlung zu Kaspar Hauser mit persönlichen Gegenständen
- Ansbacher Fayencen, das „weisse Gold“ der Markgrafenzeit
- Bildnisse der Markgrafen und Szenen der höfischen Jagd
- Begehbarer Abschnitt der spätmittelalterlichen Stadtmauer
- Fischsaurier und Funde aus Vor- und Frühgeschichte
Dauerausstellungen
- Kaspar Hauser – Im Erdgeschoss: Leben, Tod und Herkunftstheorien des in Ansbach gestorbenen Findelkinds, mit zahlreichen persönlichen Gegenständen.
- Die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach – In den Obergeschossen: Residenzstadt und Hof der Ansbacher Hohenzollern mit Porträts, Jagdszenen und Fayencen der örtlichen Manufaktur.
- Natur-, Vor- und Frühgeschichte – Im Nebengebäude jenseits der begehbaren Stadtmauer: Fossilien wie Fischsaurier, archäologische Funde bis in römische Zeit sowie Gelehrte und Garnison der Stadt.
- Gegründet
- 1932
- Träger
- Stadt Ansbach
Eintrittspreise & Ermässigungen
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Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop.
Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Hinweise | Virtueller Rundgang durch die Museumsräume online verfügbar. |
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