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Mineralogisches Museum Würzburg
Foto: Daderot · CC0 · Wikimedia Commons

Mineralogisches Museum Würzburg

Mineraliensammlung der Universität Würzburg am Hubland mit Edelsteinen, Meteoriten und fluoreszierenden Mineralen – Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Die Universität Würzburg erwarb bereits zwischen 1791 und 1793 erste Minerale. 1803 überliess der Naturkundeprofessor Bonavita Blank ihr seine Mineralien- und Kunstsammlung gegen eine Leibrente; das daraus entstandene Kunst- und Mineralienkabinett in der Alten Universität wurde rasch zu einem Anziehungspunkt und wuchs durch zahlreiche Schenkungen.

1903 zog die Sammlung in den Neubau des Mineralogisch-Geologischen Instituts am heutigen Pleicherwall. Im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit erlitt sie schwere Verluste durch Auslagerung, Zerstörung und Plünderung und war danach rund drei Jahrzehnte nicht öffentlich zugänglich.

Im Institutsneubau am Hubland eröffnete das Museum im Februar 1978 neu, zur Premiere mit einer von der NASA geliehenen Mondgesteinsprobe. In den 1980er-Jahren kamen Räume zu Rohstoffen und Erzlagerstätten hinzu, 1992 ein mit einer Glaspyramide überdachter Innenhof für Sonderausstellungen. Heute umfasst die Sammlung mehr als 10.000 Objekte, von denen etwa ein Viertel auf rund 490 Quadratmetern in vier Schauräumen zu sehen ist.

Highlights

  • Mehr als 10.000 Minerale, Gesteine und Meteorite
  • Leuchtende Minerale im UV-Licht
  • Sammlung Peter C. Ruppert zu historischen Erzlagerstätten im Harz
  • Wechselnde Sonderausstellungen unter der Glaspyramide
  • Material zum Anfassen und Modelle zu Vulkanismus und Erdaufbau

Dauerausstellungen

  • Dauerausstellung – Chemische Elemente als Minerale, Meteorite, Gesteine und mineralische Rohstoffe sowie die Sammlungen Ruppert, Schröder und Wachter, ergänzt durch ein wechselndes Mineral des Quartals.
Träger
Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Lehrstuhl für Geodynamik und Geomaterialforschung)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)6 € p. P.Gruppenführung (1,5 Std.) 6 € pro Person ab 10 Personen, kleinere Gruppen pauschal 60 €; Workshops (ca. 2,5 Std.) 12 € pro Person bzw. pauschal 120 €. Anmeldung unter 0931 31-85407 oder kleinschrot@uni-wuerzburg.de.

Eintritt frei (ausser bei Sonderveranstaltungen); Spenden erbeten. Kindergeburtstage (Schatzsuche, Sinnesstrasse, Minecraft-Thema, 1,5–2 Std.) pauschal 80 € für bis zu 10 Personen, jede weitere 2–3 €, max. 15.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Die Website bietet eine Zusammenfassung in Leichter Sprache und Gebärdensprachvideos. Das Erdgeschoss soll rollstuhlgerecht sein; bitte vor dem Besuch beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Kindergeburtstage

Viermal jährlich Aktionssonntage für Familien. Kindergeburtstage (ca. 1,5–2 Std.) als Schatzsuche (8–14 Jahre), Sinnesstrasse mit Mineralen zum Anfassen (ab 5 Jahren) oder Minecraft-Gesteinsprogramm (ab 9 Jahren); Angebote für Kindergärten und Schulen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Universitätsbibliothek

Bus 10, 14, 114 und 214 bis Universitätsbibliothek oder Campusbrücke, dann den Schildern zum Campus Süd folgen.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Museumsshop im Eingangsbereich mit Katalogen, Mineralen und Schmuck.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 1.5 Std.
Angebote für Schulenja
HinweiseÖffentliche Führungen laut Aktuelles-Seite; Gruppenführungen zu Themen wie Erdinneres, Meteorite oder Rohstoffe; Angebote für Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen; Beratung für Sammler zur Bestimmung eigener Fundstücke. Führungen dauern 1,5 Stunden, Workshops etwa 2,5 Stunden.

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