Kurze Schau zur Buchmesse: Der Maler Johannes Heisig antwortet mit Bildern und einer neuen Serie auf das Werk des Schriftstellers Wolfgang Hilbig; Eintritt nach eigenem Ermessen.
Künstlerinnen und Künstler wie Katie Paterson und Armin Linke treffen auf Astrophysikerinnen der Goethe-Universität und fragen nach dem Platz des Menschen im Universum.
Über das Museum
Das Haus wurde am 24. September 2000 von der gemeinnützigen Stiftung Giersch als „Haus Giersch – Museum Regionaler Kunst“ eröffnet; die Initiative ging vom Frankfurter Unternehmerpaar Carlo und Karin Giersch aus. Ziel war ein Ausstellungsort für bislang wenig erforschte Themen der Kunst- und Kulturgeschichte des Rhein-Main-Gebiets. Ab 2005 hiess es kurz Museum Giersch.
Sitz ist eine dreigeschossige neoklassizistische Villa am Sachsenhäuser Mainufer, 1910 für die Bauunternehmerfamilie Holzmann errichtet und später unter anderem von der spanischen Handelskammer genutzt. Die Stiftung erwarb sie 1998 von der Stadt und liess sie unter Denkmalschutzauflagen zum Museum umbauen. Im Erdgeschoss sind die holzvertäfelten Wohnräume erhalten, die oberen Etagen dienen als flexible Ausstellungskabinette; im Garten steht ein Entenbrunnen mit Bronzefiguren von August Gaul.
Zunächst standen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus der Region im Mittelpunkt, später kamen Skulptur, Fotografie, Grafik und Gegenwartskunst hinzu. Zum 100-jährigen Bestehen der Goethe-Universität übergab die Stiftung das Museum 2014 an die Hochschule; seit 2015 trägt es deren Namen, seit 2021 das Kürzel MGGU.
Heute versteht sich das Haus ohne eigene Dauerausstellung als Forum für Kunst und Wissenschaft: Wechselausstellungen greifen Forschungsthemen der Universität auf, etwa Klimawandel, Wohnen oder Astrophysik, und werden von Führungen, Workshops und Gesprächen begleitet. Zwischen den Ausstellungen bleibt das Museum für Umbauten geschlossen.
Highlights
Neoklassizistische Villa Holzmann von 1910 mit holzvertäfelten Erdgeschossräumen
Wechselausstellungen an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft
Entenbrunnen mit Bronzefiguren von August Gaul im Garten
Lage direkt am Mainufer im Museumsufer-Ensemble
Gegründet
2000
Träger
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Leitung
Ina Neddermeyer
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
7 €
Ermässigt
5 €Studierende (ausser Goethe-Universität), Arbeitslose, Schwerbehinderte, Gruppen ab 10 Personen
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Personen unter 18 Jahren frei; Kinder unter 14 nur in Begleitung Erwachsener.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermässigung genannt; Inhaber*innen einer validierten U3L-Karte frei.
Für die Ausstellung „Einst war ich älter“ (2.–18.10.2026) gilt „Pay what you want“. Freier Eintritt u. a. mit MuseumsuferCard/-Ticket, Goethe-Card, Alumni-Ausweis der Goethe-Universität, ICOM-Ausweis, Presseausweis, Ehrenamts-Card, für Geflüchtete sowie über die Klima-Taler-App. Am Satourday zahlen nur Erwachsene.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Das gesamte Haus ist barrierefrei; Zugang für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen über einen Aufzug hinter der Eingangstreppe (Anmeldung einer Begleitperson an der Kasse empfohlen). Rollstuhlgerechtes WC im Untergeschoss. Sitzgelegenheiten und Klapphocker im 1. OG. Führungen in Einfacher Sprache und mit DGS-Übersetzung buchbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kinderwagenfreundlich
Kindergeburtstage
Kreativworkshops zu den Ausstellungen und Familienworkshops beim Satourday; Kindergeburtstage mit Führung und Werkstatt (2,5 Stunden, bis 15 Kinder). Kinderwagen erlaubt. Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Friedensbrücke
Tram 12, 15, 16, 17, 21 bis Friedensbrücke; U1, U2, U3, U8 bis Schweizer Platz; ca. 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Kein eigener Parkplatz; das Museum nennt die Parkhäuser Walter-Kolb-Strasse 16, Willy-Brandt-Platz 5 und Untermainanlage 1.