
Museum Hürtgenwald 1944 und im Frieden
Ehrenamtlich geführte Dokumentationsstätte in Vossenack zu den Kämpfen im Hürtgenwald 1944/45, zur Allerseelenschlacht und zur Nachkriegszeit.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums liegen im „Friedensmuseum Hürtgenwald 1944“, das am 29. März 1983 in einer Steinscheune in Kleinhau eröffnete. Grundstock war die Sammlung von Konrad Schall aus Winden, der Fahrzeuge, Schriftstücke, Uniformen und andere Zeugnisse der Kämpfe in der Umgebung zusammengetragen hatte.
Teile dieses Nachlasses übernahm später die Gemeinde und gab sie an den Geschichtsverein Hürtgenwald weiter, der am 15. September 2001 in Vossenack das heutige Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ eröffnete. Der Verein führt das Haus ehrenamtlich und öffnet zusätzlich den ehemaligen Sanitätsbunker im nahen Simonskall für Besucher.
Im Mittelpunkt steht die Allerseelenschlacht, die am 2. November 1944 begann, bis Februar 1945 andauerte und Wald und Dörfer verwüstete. Militärische Fundstücke versteht die Ausstellung als Zeitzeugen, nicht als Selbstzweck; Fotos, Karten, Dokumente und Berichte erzählen vom Kriegsgeschehen ebenso wie von Evakuierung, Rückkehr und Wiederaufbau. Themenräume widmen sich der Heimatgeschichte, dem Westwall, Wehrmacht und US-Armee im Hürtgenwald sowie der Nachkriegszeit.
Seit 2024 wird die Ausstellung schrittweise überarbeitet und um viersprachige Infotafeln ergänzt; seit 2025 sind originale Westwall-Höcker zu sehen. Das Museumsteam erhielt 2024 den Ehrenpreis für soziales Engagement des Kreises Düren und wirkt im wissenschaftlichen Beirat zur Erinnerungskultur der Gemeinde mit.
Highlights
- Dokumentation der Allerseelenschlacht von November 1944
- Themenräume zu Wehrmacht und US-Armee im Hürtgenwald
- Originale Panzerhindernisse („Drachenzähne“) des Westwalls
- Sanitätsbunker Simonskall am 1. Sonntag im Monat
- Geführte Touren auf historischen Wegen wie dem Kall-Trail
Dauerausstellungen
- Hürtgenwald 1944 und im Frieden – Themenräume zu Heimatgeschichte, Westwall, den Kämpfen von Wehrmacht und US-Armee im Hürtgenwald und zur Nachkriegszeit mit Minenräumung und Wiederaufbau.
- Gegründet
- 1983
- Träger
- Geschichtsverein Hürtgenwald e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermässigt | 5 €Jugendliche von 14 bis 18 Jahren und Schwerbehinderte |
| Kinder & Jugendliche | 5 €bis 13 Jahre frei · Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres frei, Jugendliche von 14 bis 18 Jahren 5 €. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Für Schwerbehinderte. |
| Gruppen | –Führungen nur nach schriftlicher Anmeldung (guide@museum-huertgenwald.de), auf Deutsch oder Englisch. Angebot für Schulklassen der Sekundarstufe I kostenlos bis auf eine Pauschale von 30 €. |
| Museum inkl. Führung | 8 €sofern ein Guide verfügbar ist |
| Sanitätsbunker Simonskall | 5 €geöffnet am 1. Sonntag im Monat |
| Kombiticket Museum und Sanitätsbunker | 11 €am 1. Sonntag im Monat |
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Vossenack/Kirche
Buslinie 286 Düren – Vossenack (täglich), Haltestelle Vossenack/Kirche.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Ausreichend Parkplätze am Museum.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen mit allgemeinem oder militärgeschichtlichem Schwerpunkt auf Deutsch oder Englisch nur nach schriftlicher Anmeldung. Geführte Touren zu Schauplätzen im Hürtgenwald (z. B. Kall-Trail ab dem Museum, Burgberg/Hill 400), auf Französisch oder Niederländisch je nach Verfügbarkeit der Gästeführer. Die Ausstellungsräume sind videoüberwacht. |




