
Museum Menden
Stadtmuseum in einem barocken Bürgerhaus am Mendener Marktplatz – von eiszeitlichen Funden aus dem Hönnetal bis zur Biedermeiermode, Eintritt frei.
Über das Museum
Das Mendener Museum entstand 1912 auf Initiative von Friedrich Glunz und zählt damit zu den älteren Heimat- und Stadtmuseen Westfalens. Die ersten Sammlungsstücke wurden zunächst in zwei Räumen des alten Rathauses gezeigt.
Schon Ende 1914 zog die Sammlung in das stattliche Bürgerhaus am Marktplatz, das der Kaufmann und Bürgermeister Johann Caspar Biggeleben im 18. Jahrhundert hatte errichten lassen. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz und gibt dem Museum mit seinen historischen Räumen einen besonderen Rahmen.
Die Sammlung reicht weit in die Vorgeschichte zurück: Aus den Höhlen des Hönnetals stammen eiszeitliche Tierknochen und Steinwerkzeuge. Weitere Abteilungen widmen sich dem Leben und Handwerk im Mittelalter, der Mode und dem Schmuck des Biedermeier, dem jüdischen Leben in Menden sowie einem nachgebauten Ackerbürgerhaus.
Seit 2010 ist das Stadtmuseum Teil eines kleinen Museumsverbunds der Stadt Menden, zu dem heute auch das Schmarotzerhaus, der Poenigeturm und das Industriemuseum auf Gut Rödinghausen gehören. Das städtische Museumsteam wird vom Museums- und Heimatverein Menden unterstützt.
Highlights
- Eiszeitliche Funde aus den Höhlen des Hönnetals
- Barockes Patrizierhaus der Familie Biggeleben am Marktplatz
- Rekonstruiertes Ackerbürgerhaus
- Mode und Schmuck aus der Biedermeierzeit
- Abteilung zum jüdischen Leben in Menden
Dauerausstellungen
- Mendener Stadt- und Kulturgeschichte – Rundgang von der Eiszeit im Hönnetal über mittelalterliches Handwerk bis zu Biedermeiermode und einem nachgebauten Ackerbürgerhaus.
- Gegründet
- 1912
- Träger
- Stadt Menden (Sauerland)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Gruppenführung (60–90 Minuten, 15–20 Personen): 50 € pauschal, kombiniert mit Stadtrundgang 60 €, Schulklassen 10 €. |
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Freier Eintritt in alle städtischen Museen Mendens, auch in Sonderausstellungen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Wegen der historischen Bausubstanz nicht barrierefrei. Assistenzhunde sind willkommen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Die Museumsmaus „Melchior Stöbernas“ begleitet Kinder mit Fragebögen durch die Sammlung.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Nordwall · 3 Min. zu Fuss
Mehrere Buslinien bis „Nordwall“ (ca. 3 Minuten Fussweg) oder „Bahnhof Menden“ (ca. 6 Minuten Fussweg).
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos · 7 Min. zu Fuss zum Eingang
Kostenlose Parkplätze an der Wilhelmshöhe (ca. 7 Minuten Fussweg) und Am Ziegelbrand (ca. 10 Minuten); gebührenpflichtige Tiefgarage im Rathaus (ca. 5 Minuten).
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppen- und Themenführungen (60–90 Minuten, nur auf Deutsch) mindestens zwei Wochen im Voraus über das Online-Formular, per E-Mail oder telefonisch buchen; auch Führungen kombiniert mit einem Stadtrundgang, z. B. zum jüdischen Leben in Menden. |




