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Museum Soltau
Foto: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Museum Soltau

Stadt- und Heimatmuseum des Heimatbunds Soltau in einer alten Superintendentur, u. a. zum Kriegsgefangenenlager Soltau im Ersten Weltkrieg.

Öffnungszeiten

Über das Museum

Das Museum geht auf den Heimatbund Soltau zurück, dessen Gründer, der Mittelschulrektor Karl Baurichter, 1966 einen ersten Ausstellungsraum im Erdgeschoss der alten Superintendentur an der Poststrasse erwirkte. Das Gebäude war 1830 von Pastor Daniel Friedrich Wolde als Pfarrhaus der evangelischen Johannisgemeinde errichtet worden. Anfangs teilte sich das Museum das Haus mit einer Heimatstube von Vertriebenen und dem Verkehrsverein, nach und nach konnte der Heimatbund alle Etagen museal nutzen.

Prägend für die ersten zwei Jahrzehnte war der ehrenamtliche Museumsleiter Georg Crone, der gemeinsam mit seiner Frau, der Kunsthistorikerin Margarete Crone, die Ausstellungen zu Stadtgeschichte, Ackerbürgertum sowie Handwerk und Haushalt einrichtete. 1974 kam das frühere Gemeindehaus im hinteren Grundstücksteil hinzu, in dem Ur- und Frühgeschichte, Geologie und das Magazin untergebracht waren. Beide Häuser wurden 1988/89 bzw. 2002 saniert und neu gestaltet; das hintere Gebäude gab der Heimatbund jedoch 2019 an die Kirchengemeinde zurück.

Heute zeigt das Museum im Haupthaus das Leben Soltauer Ackerbürger im 19. Jahrhundert mit eingerichteter Küche und Wohnstube, Brauchtum und Vereinsleben, mittelalterliche Funde aus der Innenstadt sowie historische Handwerksstätten unter dem Dach. Ein Schwerpunkt ist das Kriegsgefangenenlager Soltau, eines der grössten Lager des Ersten Weltkriegs, mit Arbeiten von Gefangenen und der Ausstattung der Lagerkirchen. Im Erdgeschoss finden wechselnde Ausstellungen statt.

Highlights

  • Ausstellung zum Kriegsgefangenenlager Soltau im Ersten Weltkrieg
  • Ausstattung der orthodoxen und katholischen Lagerkirchen
  • Küche und Wohnstube eines Ackerbürgerhauses im 19. Jahrhundert
  • Historische Handwerksstätten im Dachgeschoss
  • Mittelalterliche Funde aus der Soltauer Innenstadt

Dauerausstellungen

  • Stadt- und Heimatgeschichte Soltaus – Rundgang durch das Leben der Ackerbürger im 19. Jahrhundert, Brauchtum, Vereinswesen und alte Handwerksbetriebe, ergänzt um Bodenfunde aus der Innenstadt und Kirchengeschichte.
  • Kriegsgefangenenlager Soltau – Kunsthandwerk von Gefangenen, Briefe und Zeichnungen sowie die Ausstattung der Lagerkirchen erinnern an das grosse Lager des Ersten Weltkriegs, darunter Werke des belgischen Künstlers Georges Goffart.
Gegründet
1966
Träger
Heimatbund Soltau e. V.

Eintrittspreise & Ermässigungen

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

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Anreise & Parken

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Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

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