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Museumsfabrik Pritzwalk
Foto: Kvikk · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Museumsfabrik Pritzwalk

Regionalmuseum in ehemaliger Tuchfabrik und Brauerei in Pritzwalk zur Industrialisierung der Prignitz, mit Museumsdruckerei und Stadtgeschichte.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 € Rollstuhlgerecht Café

Über das Museum

Die Wurzeln des Pritzwalker Museums reichen in die 1930er-Jahre zurück, als ein Heimatverein eine kleine Heimatstube einrichtete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden deren Bestände mit geretteten Teilen der Sammlung aus dem zerstörten Museum in Heiligengrabe zusammengeführt. Am 14. August 1954 eröffnete im historischen Salzmagazin das Kreisheimatmuseum, zunächst mit einer kleinen Ausstellung; erster Leiter war Albert Guthke.

Nach der Wende übernahm 1998 die Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung die Trägerschaft. Das Museum zog auf das Gelände der Brauerei Schraube am Meyenburger Tor und eröffnete 2002 als Stadt- und Brauereimuseum, wodurch die Brauereigeschichte zu einem neuen Sammlungsschwerpunkt wurde.

2018 kamen Räume in der benachbarten Uniformtuchfabrik Gebrüder Draeger hinzu; seither heisst das Haus Museumsfabrik Pritzwalk und verfügt über mehr als 1500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Eine Fachwerkbrücke verbindet beide Gebäude. Die Dauerausstellung widmet sich der Industrialisierung im ländlichen Raum, in sie ist die Museumsdruckerei mit dem Inventar der Pritzwalker Druckerei Tienken integriert. Die Sammlung umfasst rund 32.000 Objekte von der Ur- und Frühgeschichte bis zur DDR-Zeit.

Highlights

  • Dauerausstellung zur Industrialisierung in der Tuchfabrik Gebrüder Draeger
  • Stadtgeschichte im Lagerkeller der Brauerei Schraube von 1863
  • Museumsdruckerei mit Buch- und Siebdruck zum Mitmachen
  • Historische Weberei
  • Fachwerkbrücke zwischen Tuchfabrik und Brauerei

Dauerausstellungen

  • Museumsfabrik – Industrialisierung in der Prignitz – Textil- und Druckmaschinen, Alltagsgegenstände und Medienstationen zeigen, wie Fabriken seit dem 19. Jahrhundert Kleinstadt, Menschen und Umwelt in der Prignitz verändert haben.
  • Stadtgeschichte – Im Lagerkeller der Brauerei Schraube führen vier Räume von der Steinzeit über Schatzfunde und Stadtkatastrophen bis zur Brauereigeschichte.
  • Museumsdruckerei – Die Werkstatt der Pritzwalker Druckerei Tienken dokumentiert den Buchdruck des frühen 20. Jahrhunderts und wird für Druckprogramme genutzt.
Gegründet
1954
Träger
Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung e.V.
Leitung
Lars Schladitz

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene5 €
Ermässigt3 €Schüler, Studierende, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte ab 50 %, Mitglieder der Gesellschaft für Heimatgeschichte, Gruppen ab 10 Personen
Kinder & Jugendliche3 €bis 6 Jahre frei · Kinder unter 7 Jahren frei; Schüler zahlen den ermässigten Preis. Kinder mit Familienpass Brandenburg frei.
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermässigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung3 €Ermässigung für Schwerbehinderte ab 50 %.
Studierende & Azubis3 €
Gruppen (ab 10 Pers.)3 € p. P.Führungspauschale 15 € pro Gruppe.
Schüler im Rahmen von Bildungsangeboten2 €ggf. zzgl. 1 € Materialpauschale

Freier Eintritt mit Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg sowie für Presse, Mitglieder von ICOM, Deutschem Museumsbund und Museumsverband Brandenburg und Begleitpersonal bei Bildungsangeboten.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Barrierefreier Weg zum stufenlosen Eingang; untere Ausstellungshalle ebenerdig, obere Halle per Aufzug im Wohnhaus (bitte an das Personal wenden). Die Ausstellung in der Brauerei ist über eine rollstuhlgerechte Brücke und mit einem Aufzug in Begleitung des Personals erreichbar; Behinderten-WCs in beiden Gebäudeteilen. Der Aussichtsturm (ca. 125 Stufen) ist für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 6 Jahre frei
  • Mitmach- & Anfassstationen
  • Wickelmöglichkeit

In Museumsdruckerei und historischer Weberei können Besucher selbst Hand anlegen; Programme für Kitas und Schulklassen. Kinder mit Familienpass Brandenburg haben freien Eintritt; Wickeltisch im Behinderten-WC.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Museum Pritzwalk · 1 Min. zu Fuss

Stadtlinie 902; Bahnhof Pritzwalk (u. a. RE6 „Prignitz-Express“) etwa 15 Minuten zu Fuss.

Mit dem Auto

Parkplatz kostenlos

Kostenlose Parkplätze direkt am Museum, darunter Behindertenparkplätze; gebührenpflichtige Wohnmobilstellplätze mit Strom und Wasser am Stellplatz Dömnitzinsel vor dem Museum; Reisebusse parken am Kietz 63 (Kulturhaus), etwa 500 m entfernt.

  • Behindertenparkplatz

Über die A24 (Abfahrten Meyenburg oder Heiligengrabe) oder die A19, dann der touristischen Beschilderung folgen. Eingang im Innenhof der Tuchfabrik. Lage am Prignitzer Fernradweg (Knotenpunkt 80), Fahrradständer vorhanden.

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Service & Gastronomie

  • Café
  • Museumsshop

Museumscafé; Museumsshop mit Regionalliteratur, Souvenirs, regionalen Produkten und Veranstaltungstickets in der Touristinformation im Eingangsbereich. Akkus von E-Bikes können im Museumscafé geladen werden.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen für Gruppen gegen eine Pauschale von 15 €. Umfangreiches Bildungsprogramm für Kitas und Schulen, u. a. Rollenspiel-Führung zur Industrialisierung, Druckwerkstatt und Weben. Besuchsordnung beachten.

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