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Naturwissenschaftliches Museum Flensburg

Naturkundemuseum der Stadt Flensburg auf dem Museumsberg: Lebensräume zwischen Förde, Moor und Wald sowie die Eiszeit im deutsch-dänischen Grenzland.

ÖffnungszeitenEintritt ab 10 € Rollstuhlgerecht Café

Über das Museum

Den Grundstock des Museums bildete die geologische Sammlung des Flensburger Lehrers Hans Philippsen, die die Stadt 1913 erwarb und zunächst in der Waldschule zeigte. Durch weitere Ankäufe und Schenkungen – Muscheln, Insekten, Vogelpräparate und vorgeschichtliche Funde – wuchs der Bestand; 1924 wurde er als heimatkundliche Sammlung eröffnet und ein Jahr später in Naturwissenschaftliches Heimatmuseum umbenannt.

Es folgten wechselvolle Jahrzehnte: In der NS-Zeit wurden die Sammlungen in das enteignete Logenhaus der Freimaurer verlegt, im Krieg schloss das Haus, und nach 1945 lagerten Teile der Bestände provisorisch. 1962 öffnete das Museum erneut in Räumen des Stadtbücherei-Neubaus, wo es bis 2001 blieb.

Seit November 2001 hat das Museum seinen Platz im Erdgeschoss des Heinrich-Sauermann-Hauses auf dem Museumsberg. Die Dauerausstellung stellt in sechs Räumen typische Landschaften der Region vor – Förde und Ostsee, Binnengewässer, Stadt, Wald, Feldmark und Moor – und erklärt die eiszeitliche Entstehung des Landes. Die geologischen Sammlungen sind seit 2002 im Eiszeit-Haus im Christiansenpark zu sehen.

Gemeinsam mit dem Museumsberg und dem Schifffahrtsmuseum gehört das Haus zu den Städtischen Museen Flensburg. Seine Sammlungen von Insekten, Vögeln, Herbarbelegen, Fossilien und archäologischen Funden dokumentieren vor allem die Natur des nördlichen Schleswig-Holsteins und des südlichen Dänemarks.

Highlights

  • Sechs Ausstellungsräume zu Lebensräumen der Region von der Förde bis zum Moor
  • Eiszeit-Raum zur Entstehung der Landschaft
  • Ausstellungstexte auf Deutsch und Dänisch
  • Kindergeburtstage mit Fossilien, Bernstein oder Spurenkunde
  • Tastführung „Museum zum Anfassen“ für blinde und sehbehinderte Menschen

Dauerausstellungen

  • Lebensraum Förde und Ostsee – Zeigt Tiere und Pflanzen der Flensburger Förde, die als Rinne einer eiszeitlichen Gletscherzunge entstand und heute die Grenze zu Dänemark markiert.
  • Eiszeit – Von Gletschern über Mammut bis Elch: Der Raum erklärt, wie Eis- und Nacheiszeit den Norden Schleswig-Holsteins geprägt haben.
  • Lebensraum Moor – Stellt Moore als besondere Landschaften mit vielen Aufgaben und ihre hoch spezialisierten Bewohner vor.
Träger
Stadt Flensburg (Städtische Museen Flensburg)
Leitung
Kerstin Meise

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene10 €
Ermässigt6 €Schwerbehinderte (ab GdB 50)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Menschen mit Behinderung6 €Ab GdB 50; Kombiticket 9 €.
Studierende & AzubisfreiFreier Eintritt für Studierende, Auszubildende, Schülerinnen und Schüler über 18 sowie Freiwilligendienstleistende.
Gruppen (ab 15 Pers.)6 € p. P.Ab 15 Personen 6 € (Kombiticket 8 €), ab 50 Personen 5 € (Kombiticket 7 €) pro Person.
Kombiticket Städtische Museen Flensburg15 €Gilt für Naturwissenschaftliches Museum, Museumsberg und Schifffahrtsmuseum; innerhalb von drei Monaten nutzbar.

Freier Eintritt auch mit Sozialpass; Ermässigungen nur mit Nachweis. Keine Jahreskarte – Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt. Eintrittskarten auch im Onlineshop der Städtischen Museen. Weitere Tarife laut Entgeltordnung.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Ausstellung barrierefrei zugänglich, Aufzug und Handläufe an den Treppen. Behindertenparkplatz direkt vor dem Heinrich-Sauermann-Haus und auf dem Museumsparkplatz. Leihrollstuhl, Ausstellungsführer in Leichter Sprache an der Kasse, viele Sitzgelegenheiten und Klapphocker. Assistenzhunde erlaubt. Tastführung „Museum zum Anfassen“ für blinde und sehbehinderte Menschen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Besuchsdauerca. 2 Std.
Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Kindergeburtstage

Kindergeburtstage zu Themen wie Fossilien, Edelsteine, Bernstein oder Spurenkunde (je nach Programm ab 5, 7 oder 10 Jahren), Ferienprogramme und Museums-Rallyes mit Fragebogen ab 6 Jahren. Kinder ab 14 Jahren dürfen die Ausstellung allein besuchen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Museumsberg

Bus 2 bis Museumsberg (Fussweg über den Alten Friedhof) oder Bus 3 bis Stadttheater (über die Bornstedttreppe); vom Bahnhof mit dem Bus zum ZOB oder rund 20 Minuten zu Fuss durch die Fussgängerzone Holm.

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig

Gebührenpflichtiger Parkplatz des Museumsbergs, Zufahrt über Selckstrasse/Reepschlägerbahn; Behindertenparkplatz direkt vor dem Museumsgebäude.

  • Behindertenparkplatz

Mit dem Auto über die A7, Abfahrt Flensburg, Richtung Zentrum.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café
  • Museumsshop
  • Schliessfächer
  • WLAN

Kein eigenes Café; das Café Wolff des Museumsbergs liegt auf demselben Gelände. Kleiner Museumsladen im Foyer (Naturthemen, Gesteine, Fossilien, Bestimmungsliteratur), auch ohne Ausstellungsbesuch zugänglich. Taschen grösser als DIN A4 müssen in Schliessfächer; keine Kofferaufbewahrung. Kostenloses WLAN.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 1.5 Std.
Angebote für Schulenja
FotografierenFotografieren und Filmen für private Zwecke erlaubt, ausser bei gekennzeichneten Objekten; ohne Blitz und Stativ. Kommerzielle Aufnahmen nur mit schriftlicher Genehmigung.
HinweiseAusstellungstexte auf Deutsch und Dänisch, ausgewählte Objekte auch auf Englisch und in Leichter Sprache. Überblicks- und Themenführungen (rund 90 Minuten) sowie Workshops für Kitas und Schulklassen auf Anfrage über das Formular der jeweiligen Angebotsseite; Führungen meist auf Deutsch oder Dänisch. Gruppen bis etwa 25 Personen je Führung, Anmeldung von Gruppenbesuchen erwünscht.

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