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Organeum in Weener
Foto: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Organeum

Klingendes Museum in einer Villa von 1873 in Weener: spielbare historische Orgeln, Cembali, Clavichorde und Harmonien, vorgestellt in Führungen.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Das Organeum geht auf die Initiative des Organisten und Orgelforschers Harald Vogel zurück, der sich als Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-reformierten Kirche jahrzehntelang für die historischen Orgeln Ostfrieslands einsetzte und auch den Namen prägte – eine Verbindung aus dem griechischen Wort für Werkzeug bzw. Instrument und der Endung für eine Bildungsstätte. Mitte der 1990er Jahre erwarb die Stadt Weener eine Villa nahe der Georgskirche und liess sie mit Mitteln des Landes und der EU restaurieren; 1997 wurde das Organeum gegründet.

Das Gebäude selbst ist ein Schmuckstück: Die zwischen 1870 und 1873 errichtete grossbürgerliche Stadtvilla vereint neugotische Formen englischer Prägung mit einem niederländisch geprägten Grundriss, einem lichtdurchfluteten Treppenhaus mit gusseiserner Treppe und aufwendigen Stuckdecken. Sie gehört zu den wenigen weitgehend unverändert erhaltenen Bauten dieser Art in der Region.

Seit 2006 tragen die Ostfriesland-Stiftung der Ostfriesischen Landschaft, die Evangelisch-reformierte Kirche und die Stadt Weener die Einrichtung gemeinsam als Orgelakademie Ostfriesland. Unter Direktor Winfried Dahlke wurde die Sammlung deutlich erweitert und umfasst heute rund zwei Dutzend spielbereite Tasteninstrumente von der Renaissance bis zur Spätromantik – Originale wie Nachbauten, darunter eine ostfriesische Kabinettorgel von 1790 und ein Cembalo von 1741. Neben Führungen organisiert das Organeum Konzertreihen und Orgelexkursionen durch die reiche Orgellandschaft Ostfrieslands, Fortbildungen für Organisten und kostenlose Programme für Schulklassen.

Highlights

  • Rund zwei Dutzend spielbare historische Tasteninstrumente
  • Ostfriesische Kabinettorgel von 1790 und Cembalo von 1741
  • Musikalische Führungen mit ostfriesischem Tee
  • Denkmalgeschützte Stadtvilla von 1873 mit Garten
  • Kombinierbar mit der Arp-Schnitger-Orgel der benachbarten Georgskirche

Dauerausstellungen

  • Sammlung historischer Tasteninstrumente – Spielbereite Orgeln, Cembali, Clavichorde, Tafelklaviere und Harmonien von der Renaissance bis zur Spätromantik, die bei Führungen erklingen.
Gegründet
1997
Träger
Ostfriesland-Stiftung der Ostfriesischen Landschaft, Evangelisch-reformierte Kirche und Stadt Weener (Ems)
Leitung
Winfried Dahlke

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Gruppen–Gruppenführungen und Arrangements (Teetafel, Präsentation der Arp-Schnitger-Orgel, Mittagessen) nach Absprache; Preise auf Anfrage.

Öffentliche Führungen kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplätze am Organeum und in der Burgstrasse; dort auch ein Busparkplatz.

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Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden

Ostfriesischer Tee zu Beginn der öffentlichen Führung; Teetafel für Gruppen buchbar.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Hochzeiten / Trauungen

Trauzimmer mit Blick in den Garten für standesamtliche Trauungen; Gruppenarrangements mit Teetafel nach Absprache.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseMusikalische Führung durch Ludolf Heikens mit Vorspiel ausgewählter Instrumente; telefonische Anmeldung unter 04951 912203 erwünscht. Kostenlose Schulprogramme („Orgel im Klassenzimmer“ für Grundschulen). Konzertreihe am ersten Sonntag im Monat an der Arp-Schnitger-Orgel der Georgskirche.

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