Heimatmuseum Hergensweiler
Heimatmuseum im ehemaligen Pfarrhof von Hergensweiler mit grosser Sammlung zur Volksfrömmigkeit, Trachten und dörflichem Alltag im Westallgäu.
Über das Museum
Das Haus gegenüber der Pfarrkirche St. Ambrosius hat eine lange Vorgeschichte: Im 14. Jahrhundert diente es als Salzfaktorei, in der Salz aus Bayern und Tirol auf seinem Weg in die Schweiz zwischengelagert wurde. Um 1600 baute man es zum Pfarrhof um und setzte zwei Geschosse auf; bis 1935 wohnten hier die Pfarrer des Ortes. Der heutige zweigeschossige Satteldachbau mit Zwerchhaus stammt im Wesentlichen aus dem frühen 18. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.
1981 kaufte die Gemeinde Hergensweiler das Gebäude. Nach dem Umbau wurde darin am 14. Oktober 1989 das Heimatmuseum eröffnet. Die Bestände gehen auf eine Sammeltätigkeit zurück, die bereits um 1930 begann, und gelten als Sammlung regionaler Volkskunst mit Bedeutung über den Ort hinaus.
Getragen wird das Museum vom Heimatverein Hergensweiler, der 2013 aus dem Zusammenschluss von Museumsverein und Trachtengruppe „D’ Laiblachtaler“ hervorging und sich 2023 seinen heutigen Namen gab. Im Erdgeschoss liegen eine Schnapsbrennerei, ein gotisches Gewölbe und ein Raum für wechselnde Präsentationen. Das erste Obergeschoss zeigt die barocke Amtsstube der Pfarrherren, die heute auch als Trauzimmer dient, dazu Räume zur Dorfgeschichte, zu Trachten, eine Biedermeierstube und Einblicke in das Alltagsleben früherer Zeiten. Das zweite Obergeschoss widmet sich der Volksfrömmigkeit zwischen Glaube und Aberglaube – mit rund 6.000 Andachtsbildchen, etwa 1.000 religiösen Medaillen und 400 Rosenkränzen.
Highlights
- Rund 6.000 Andachtsbildchen, 1.000 religiöse Medaillen und 400 Rosenkränze
- Barocke Amtsstube der früheren Pfarrherren
- Gotischer Gewölberaum und historische Schnapsbrennerei
- Trachten des schwäbischen Westallgäus
- Denkmalgeschütztes Gebäude mit Geschichte als Salzfaktorei und Pfarrhof
Dauerausstellungen
- Volksfrömmigkeit zwischen Glaube und Aberglaube – Das zweite Obergeschoss zeigt religiöse Alltagskultur: Tausende Andachtsbildchen, Medaillen und Rosenkränze erzählen von Frömmigkeit und Volksglauben im ländlichen Raum.
- Dorfgeschichte, Trachten und Wohnen – Im ersten Obergeschoss geben die barocke Amtsstube, ein Trachtenzimmer, eine Biedermeierstube und Räume zum früheren Alltag Einblick in das Dorfleben vergangener Jahrhunderte.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Heimatverein Hergensweiler e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist nicht barrierefrei; Sitzgelegenheiten sind vorhanden, Assistenzhunde willkommen.
Kinder & Familie
- Familienführungen & Workshops
Die „Museumskids“ des Heimatvereins treffen sich regelmässig im oder am Museum, um alte Bräuche und Handwerkstechniken auszuprobieren, etwa Butter schütteln oder Kerzen ziehen.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkmöglichkeiten an der Leiblachhalle.
Das Museum liegt in der Ortsmitte gegenüber der Pfarrkirche St. Ambrosius.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Hochzeiten / Trauungen
Die barocke Amtsstube im ersten Obergeschoss wird für standesamtliche Trauungen genutzt.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Der Heimatverein bietet Führungen während der Öffnungszeiten an. |




