Schiefergrube Herrenberg
Ehemaliges Besucherbergwerk in einem 1964 stillgelegten Dachschieferbergwerk bei Bundenbach; seit einem Felssturz 2022 für Besucher gesperrt.
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Über das Museum
Die Grube Herrenberg bei Bundenbach förderte Dachschiefer, bis der Betrieb 1964 eingestellt wurde. Ab 1975 legte der Verein der Fossilienfreunde die Stollen frei und machte sie begehbar; 1976 öffnete das Besucherbergwerk. 1988 wurde es so umgebaut, dass auch Rollstuhlfahrer es besichtigen konnten.
Die Führungen zeigten von Hand gehauene Stollen und Abbaue, Quarzadern im blaugrauen Schiefer sowie Pyrit und Tropfsteine. Ein kleines Bergbaumuseum stellte alte und neue Werkzeuge der Schiefergewinnung vor, und in Kursen konnten Interessierte die Präparation von Versteinerungen kennenlernen, denn der Hunsrückschiefer ist für seine Fossilien berühmt.
Im Februar 2022 lösten sich bei einem Felssturz rund 25 Tonnen Schieferplatten von der Decke. Seither ist die Grube für Besucher gesperrt; der Eingang ist vergittert. Die Gemeinde hält eine Wiedereröffnung wegen früherer Baumängel, der Gesteinsstruktur und der hohen Kosten langfristig für kaum möglich und prüft stattdessen andere Angebote im „Tal der Jahrtausende“.
Highlights
- Ehemaliges Dachschieferbergwerk mit handgehauenen Stollen
- Kleines Bergbaumuseum zur Schiefergewinnung (derzeit nicht zugänglich)
- Fossilienreicher Hunsrückschiefer
- Startpunkt der Hahnenbachtaltour
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bundenbach, Träb (Bus) · 600 m
Bushaltestelle „Bundenbach, Träb“.
Das Hunsrück-Fossilienmuseum Bundenbach und die Keltensiedlung Altburg liegen in unmittelbarer Nähe.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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