bis 25. Oktober 2026
Blick nach Böhmen – Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst
Sommerausstellung der landkreiseigenen Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst im obersten Raum des Schlosses mit Werken zum Blick über die Grenze nach Böhmen.

Mittelalterliches Schloss im oberen Erzgebirge mit Museum für Wald- und Wildgeschichte, Posamentenschauwerkstatt, Rittersaal und Schlosspark.
bis 25. Oktober 2026
Sommerausstellung der landkreiseigenen Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst im obersten Raum des Schlosses mit Werken zum Blick über die Grenze nach Böhmen.
25. August 2026 – 25. Oktober 2026
Sonderausstellung mit Arbeiten von Sarah E. Göckeritz im Ausstellungsraum des Schlosses.
31. Oktober 2026 – 31. Januar 2027
Sonderausstellung mit Zeichnungen und Grafiken von Markus Thierfelder im Ausstellungsraum des Schlosses.
Die Anfänge reichen vermutlich bis ins Hochmittelalter zurück, als an der alten Salzstrasse nach Böhmen ein befestigter Stützpunkt entstand. Im 13. Jahrhundert wurde die Herrschaft Schlettau mit einem Wohnturm angelegt; im 14. Jahrhundert begannen die Herren von Schönburg, die das Gebiet als böhmisches Lehen erhielten, mit dem Bau einer Adelsburg. 1413 erwarb das Zisterzienserkloster Grünhain die Herrschaft und vollendete den Schlossbau um 1500.
Nach der Reformation war Schlettau über zwei Jahrhunderte ein Mittelpunkt kurfürstlicher Jagden im oberen Erzgebirge und von 1634 bis 1796 Sitz einer Oberforst- und Wildmeisterei. In dieser Zeit entstanden Herrenhaus und Reuterhaus. Im 19. Jahrhundert dienten die Gebäude als Spinnerei und später als Landmaschinenfabrik; deren Besitzer Carl Friedrich Naumann liess das Schloss zwischen 1885 und 1909 restaurieren und den Rittersaal prachtvoll ausstatten. Seit 1930 gehört die Anlage der Stadt, die im Schloss bis 1964 ein Museum betrieb.
Anfang der 1990er-Jahre war das Ensemble stark verfallen. Der 1995 gegründete Förderverein Schloss Schlettau sanierte es gemeinsam mit der Stadt bis 2006 und betreibt es heute als Museum und Kulturort. Zu sehen sind das Museum für Wald- und Wildgeschichte, eine funktionsfähige Posamentenschauwerkstatt, ein Jagdzimmer, der mittelalterliche Weinkeller sowie Ausstellungen der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst. Den Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsgartens prägt eine über 750 Jahre alte Linde.
| Erwachsene | 9 € |
|---|---|
| Ermässigt | 6 €Schüler und Studierende |
| Studierende & Azubis | 6 € |
| Gruppen | –Führungen für Erwachsene: Grundpreis 150 € für 10 Personen, jede weitere Person 10 €; Schüler und Studierende 7,50 € pro Person. Führungen nur nach Voranmeldung. |
| Familien | 24 € |
| Zuschlag Führung ausserhalb der Öffnungszeiten | 30 € |
Die digitale Erlebnis-Schlossführung für Familien ist im Eintrittspreis enthalten.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 24 € |
|---|
Eigenes Kinderprogramm mit Schatzsuche, Kinderschlossführungen am Tag und in der Nacht, Ferienprogramm und Kindergeburtstagen. In der Kräuterschauwerkstatt stellen Kinder unter Anleitung z. B. Salben oder Seifen selbst her; in der Schlosskammer kann mit Ankersteinen gebaut werden. Digitale Schlossführung für Familien im Eintritt enthalten. Im Schlosspark gibt es Spielplatz, Pumptrack sowie Uhu- und Schafgehege.
Zwei Ladesäulen für Elektroautos am Schloss.
Route planenRestaurant & Café im Schloss (eigener Betreiber; Mo/Di Ruhetag) mit „Ritteressen“ im historischen Weinkeller. Museumsshop.
Der Rittersaal ist Trauungsraum des Standesamts Scheibenberg (April bis Oktober) und kann für Konferenzen gemietet werden; für Feiern stehen weitere Räume zur Verfügung (Restaurant bis 29 Personen).
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nur nach Voranmeldung, auch ausserhalb der Öffnungszeiten. |
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