
Stadtmuseum Schleswig
Stadtgeschichtliches Museum im Günderothschen Hof mit Fischersiedlung Holm, Fayencen, Spielzeugsammlung und mehreren Dependancen.
Über das Museum
Die Anfänge des Museums reichen bis 1879 zurück, als Schleswiger Bürger einen Verein zur Sammlung und Bewahrung von Altertümern gründeten. 1892 stellte die Stadt ein Gebäude in der Altstadt zur Verfügung, in dem unter dem Namen Altertumsmuseum eine Dauerausstellung zur Geschichte und Volkskunst der Region entstand.
Nach Grabungen am Haddebyer Noor 1930 plante die Stadt ein Haithabu-Museum. Dafür erhielt das Museum 1932 den Günderothschen Hof in der Friedrichstrasse. Das 1634 als Gästepalais des Gottorfer Herzogs errichtete Gebäude gilt als einer der schönsten Adelshöfe der Stadt; seit 1851 gehört es Schleswig. 1934 entstand dort das Schleswig-Haithabu-Museum.
Nach 1950 wurde das Haus zum Städtischen Museum, seit 2001 heisst es Stadtmuseum. Es zeigt auf rund 1.500 Quadratmetern in fünf Gebäuden die Stadtgeschichte von der Wikingerzeit bis zur Gegenwart, dazu Spezialsammlungen. Zu den Dependancen zählen das Holm-Museum und das Museum für Outsiderkunst; ausserdem gehören das S-Foto Forum und das Teddy Bär Haus zum Angebot.
Highlights
- Stadtgeschichte im Günderothschen Hof mit spätbarockem Treppenhaus
- Raum zur Fischersiedlung auf dem Holm
- Schleswiger Fayencen
- Spielzeugsammlung Dr. Gunkel mit Puppenhäusern und Papiertheater
- Dependancen: Holm-Museum, Museum für Outsiderkunst, S-Foto Forum, Teddy Bär Haus
Dauerausstellungen
- Stadtgeschichte im Haupthaus – Über vier Etagen führt der Rundgang von Sliesthorp und Haithabu über die preussische Garnisonszeit und die deutsch-dänische Geschichte bis in die Nachkriegszeit.
- Spielzeugsammlung Dr. Gunkel – Puppenhäuser, Papiertheater, Blechspielzeug und Schaukelpferde aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
- Fayence-Kabinett – Ein Kabinett zeigt Fayencen, die in Schleswig hergestellt wurden.
- Gegründet
- 1879
- Träger
- Stadt Schleswig
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3,50 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P.Erwachsene pro Person; ermässigt 3 Euro |
| Familien | 15 €Für Eltern mit schulpflichtigen Kindern unter 16 Jahren |
| Sonntagsführung (zzgl. Eintritt) | 3 €Dauer etwa 1 Stunde, keine Anmeldung nötig |
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Wegen der historischen Gebäudestruktur ist das Museum nur eingeschränkt zugänglich; eine Beratung durch das Personal vor dem Besuch wird empfohlen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 15 € · Für Eltern mit schulpflichtigen Kindern unter 16 Jahren |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Die Spielzeugsammlung im Dachgeschoss lädt mit Nachbauten und interaktiven Stationen zum Ausprobieren ein; zum Haus gehört das Teddy Bär Haus.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenloser hauseigener Parkplatz; weitere gebührenfreie Plätze am Einkaufszentrum Friedrichstrasse.
Das Museum liegt in der Friedrichstrasse 9–11.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- WLAN
Museums-Café im Teddy Bär Haus (auch für Gäste ohne Museumsbesuch) mit kostenlosem WLAN; Museumsshop.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Sonntags gibt es Führungen zu verschiedenen Sammlungsschwerpunkten. Gruppen erhalten altersgerechte museumspädagogische Angebote, nach der Führung wird z. B. gemalt, gebastelt oder mit Ton gearbeitet. Die Audiovision zur Stadtgeschichte gibt es auch auf Englisch und Dänisch. |




