
Storchenturm-Museum
Stadtmuseum im fast 700 Jahre alten Storchenturm von Zell am Harmersbach – Stadtgeschichte, Handwerk, Uhren und Ausblick vom Turm, Eintritt frei.
Über das Museum
Der rund 25 Meter hohe Storchenturm wurde um 1330 als Teil der Befestigung von Zell am Harmersbach errichtet und ist heute das Wahrzeichen der Stadt; den Namen verdankt er den Störchen, die gern auf ihm nisten. Im Mittelalter diente das kühle Gemäuer auch als Kerker und Hungerverlies.
1960 bezog das neu gegründete Stadtmuseum den Turm. Das alte Gefängnis mit Schandglocke, Daumenschraube und anderen Strafwerkzeugen blieb dabei Teil der Ausstellung. Seit 1997 gehört auch das angrenzende Haus Volk, ein früheres Feuerwehrhaus, zum Museum. Über 108 Stufen führt der Weg bis in die ehemalige Turmwärterstube mit Blick über die Altstadt.
Auf rund 800 Quadratmetern zeigen etwa 3.000 Objekte, die Zeller Bürgerinnen und Bürger über Jahrzehnte zusammengetragen haben, die Stadt- und Kulturgeschichte des Harmersbachtals: nachgebaute Werkstätten von Zigarrenmachern, Flaschnern und Hafnern, Geschirr der Zeller Keramik, Mineralien aus dem Kinzigtal, Münzen, eine Puppenstube und eine Märklinbahn. Die nach ihrem Stifter benannte Bildstein-Sammlung umfasst Schwarzwalduhren bis hin zu einer astronomischen Uhr von 1896. Ein Orchestrion aus Waldkirch von 1897 spielt bis heute, und ein Basler Totentanz aus 42 Terrakottafiguren gilt als besonderes Kleinod.
Highlights
- Ausblick aus der Turmwärterstube nach 108 Stufen
- Mittelalterliches Turmgefängnis mit Strafwerkzeugen
- Orchestrion „Zamba“ von 1897, das gegen einen Euro spielt
- Bildstein-Sammlung mit astronomischer Uhr von 1896
- Basler Totentanz aus 42 Terrakottafiguren
- Geschirr der Zeller Keramik
Dauerausstellungen
- Stadt- und Kulturgeschichte im Storchenturm – Rundgang über mehrere Turmgeschosse und das Haus Volk mit Turmgefängnis, Handwerkerwerkstätten, Zeller Keramik, Mineralien, Münzen und Spielzeug.
- Bildstein-Sammlung – Uhrensammlung mit Zeller Porzellanschilduhren, Kuckucks-, Stand- und Spieluhren sowie einer astronomischen Uhr des Zeller Uhrmachers Gustav Riehle.
- Gegründet
- 1960
- Träger
- Stadt Zell am Harmersbach
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Führungen für Gruppen bis 20 Personen 50 €, nur mit Voranmeldung bei der Tourist-Information. |
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Eintritt frei; die Museumsrallye für Kinder ist inbegriffen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Rundgang im Turm führt über 108 Stufen bis in die Turmwärterstube.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Museumsrallye für Kinder ab 6 Jahren: Mit Heft und Maskottchen Prof. Gustav Federleicht folgt man Storchenspuren zu Rätsel- und Suchstationen, am Ende gibt es eine Urkunde. Dauer etwa 45–60 Minuten, im freien Eintritt enthalten.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
- Museumsshop
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nur mit Voranmeldung über die Tourist-Information Zell am Harmersbach (Hauptstrasse 19). |




