
U-Boot Wilhelm Bauer
Einziges erhaltenes U-Boot vom Typ XXI: begehbares Museumsschiff im Museumshafen Bremerhaven mit originaler Technik und engen Mannschaftsräumen.
Über das Museum
Das Boot lief Anfang 1945 bei Blohm & Voss in Hamburg als U 2540 vom Stapel und wurde im Februar 1945 in Dienst gestellt. Es gehörte zum Typ XXI, der als erster U-Boot-Typ längere Zeit mit hoher Geschwindigkeit getaucht fahren konnte und den U-Boot-Bau nach dem Krieg weltweit beeinflusste. Zu einem Einsatz kam es nicht mehr: Am 4. Mai 1945 versenkte die eigene Besatzung das Boot in der Flensburger Förde.
1957 wurde das Wrack gehoben und instandgesetzt. Ab 1960 fuhr es für die Bundesmarine als Erprobungsboot unter dem Namen „Wilhelm Bauer“ – benannt nach dem bayerischen Erfinder, der 1850/51 mit dem „Brandtaucher“ eines der ersten deutschen Tauchboote baute. Ab 1970 diente es mit ziviler Besatzung weiter technischen Versuchen, 1982 wurde es endgültig ausser Dienst gestellt.
1983 erwarben Fördervereine des Deutschen Schiffahrtsmuseums das Boot. Der eigens gegründete Verein Technikmuseum U-Boot Wilhelm Bauer richtete es mit grossem ehrenamtlichem Einsatz und Unterstützung von Unternehmen und der Stadt als Museumsschiff her; im April 1984 öffnete es im Museumshafen am Alten Hafen in Bremerhaven, in direkter Nachbarschaft zum Deutschen Schifffahrtsmuseum. Besucher betreten das 76,7 Meter lange Boot durch eine in die Bordwand geschnittene Tür und erleben auf engem Raum Torpedorohre, Wohnbereiche und weitgehend original erhaltene Technik. Der Verein finanziert Betrieb und Erhaltung vollständig aus eigenen Einnahmen.
Highlights
- Weltweit letztes erhaltenes U-Boot des Typs XXI
- Sechs Bugtorpedorohre im Torpedoraum
- Weitgehend original erhaltene Technik mit Diesel- und Elektromotoren
- Enge Wohn- und Schlafbereiche für 58 Mann Besatzung
- Lage im Museumshafen der Havenwelten Bremerhaven
Dauerausstellungen
- Museumsboot „Wilhelm Bauer“ (U 2540) – Rundgang durch das begehbare Typ-XXI-Boot mit Torpedoraum, Mannschaftsquartieren, Zentrale und Maschinenanlage; die Website ergänzt Informationen zur Entwicklung der deutschen U-Boote.
- Gegründet
- 1984
- Träger
- Technikmuseum U-Boot Wilhelm Bauer e.V.
- Leitung
- Klaus Kreowski (Vorstand des Trägervereins)
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3 €Jugendliche von 6 bis 17 Jahren, Schüler:innen und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 3 €bis 5 Jahre frei · Kinder bis 5 Jahre in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen frei, 6–17 Jahre 3 €. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | –Keine Angaben zu Ermässigungen für Menschen mit Behinderung. |
| Studierende & Azubis | 3 €Ermässigt für Schüler:innen und Studierende. |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 3 € p. P.Ab 15 Personen; Führungen auf Anfrage. |
| Familien | –Kein Familienticket genannt. |
Kein Online-Ticketverkauf auf der Website. Führungen auf Anfrage per E-Mail an info@uboot-wilhelm-bauer.de.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Keine offiziellen Angaben zur Barrierefreiheit. Der Rundgang führt durch die engen Gänge des Originalboots; Ein- und Ausstieg erfolgen über in die Bordwand geschnittene Türen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Hochschule Bremerhaven/Stadttheater
Ab Bremerhaven Hauptbahnhof mit Bus 502, 505, 506, 508 oder 509 bis Hochschule Bremerhaven/Stadttheater; von dort ist das U-Boot im Museumshafen zu sehen und zu Fuss erreichbar.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Kein eigener Parkplatz; das Museum verweist auf das Parkhaus des Columbus-Centers, die Tiefgarage unter dem Klimahaus und die Theatergarage.
Ab der Autobahnausfahrt Bremerhaven-Zentrum der Beschilderung „Havenwelten“ Richtung Innenstadt folgen.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
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