
Maison des Mémoires
Haus des surrealistischen Dichters Joë Bousquet in Carcassonne, mit seinem im Originalzustand erhaltenen Zimmer, einer Dauerausstellung und Sonderausstellungen.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Maison des Mémoires belegt ein Stadtpalais (hôtel particulier) aus dem 16. Jahrhundert im Viertel der Bastide Saint-Louis, das als „Haus der hundert Fenster“ (maison aux cent fenêtres) bekannt ist, in der rue de Verdun 53 in Carcassonne. Es war der Wohnsitz des Tuchhändlers und -fabrikanten Joseph Dupré, Abgeordneter und Bürgermeister von Carcassonne zur Zeit der Revolution, und danach von 1827 bis 1924 Sitz des Cercle du Salon, eines Treffpunkts der Honoratioren der Stadt.
Der surrealistische Dichter Joë Bousquet (1897–1950) lebte hier von 1924 bis zu seinem Tod. Im Mai 1918, gegen Ende des Ersten Weltkriegs verwundet, blieb er gelähmt und verliess sein Zimmer fast nie. Dort empfing er Schriftsteller, Maler und Philosophen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, unter ihnen Paul Valéry, Max Ernst, Magritte, Aragon, Gide, Dalí und Simone Weil. Sein Zimmer ist heute sorgfältig so erhalten, wie er es hinterlassen hat.
Das Département Aude erwarb das Gebäude 1993 und öffnete es 1995 für die Öffentlichkeit. Es beherbergt eine Dauerausstellung über Leben und Werk Joë Bousquets mit Manuskripten und einem Dokumentationszentrum sowie zwei Sonderausstellungen pro Jahr, im Frühling und im Herbst. Der Verein Centre Joë Bousquet et son temps übernimmt Veranstaltungen, Begegnungen und Führungen. Das Haus trägt seit 2011 das Label Maison des Illustres.
Highlights
- Zimmer von Joë Bousquet, im Originalzustand erhalten
- Dauerausstellung über Leben und Werk des surrealistischen Dichters
- Stadtpalais aus dem 16. Jahrhundert, „Haus der hundert Fenster“ genannt
- Label Maison des Illustres seit 2011
- Literarische Begegnungen und zwei Sonderausstellungen pro Jahr
Dauerausstellung
- Chambre de Joë Bousquet et exposition permanente – Das Zimmer, in dem der Dichter lebte, im Originalzustand erhalten, sowie eine Ausstellung mit Manuskripten, Fotografien und Erinnerungsstücken zu seinem Leben und Werk.
- Gegründet
- 1995
- Träger
- Département de l'Aude
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ins Museum ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Haus trägt das Zeichen Tourisme et Handicap für motorische und geistige Beeinträchtigungen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Portail des Jacobins · 3 Min. zu Fuss · 321 m
Bahnhof Carcassonne etwa 8 Minuten zu Fuss entfernt; Bushaltestelle Portail des Jacobins etwa 3 Minuten zu Fuss (Linien liO nach Pamiers, Lézignan, Quillan-Limoux und Mirepoix).
Der Bahnhof Carcassonne liegt 698 Meter entfernt, etwa 8 Minuten zu Fuss.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Der Verein Centre Joë Bousquet et son temps übernimmt die Führungen durch das Haus, die Dauerausstellung und die zwei jährlichen Sonderausstellungen. Individuelle Besuche, Gruppen- und Schulführungen sind möglich; ein Bildungsdienst stellt Lehrkräften Unterlagen zur Verfügung. |



