
Musée Opale Sud
Musée de France in Berck-sur-Mer: Maler der Schule von Berck, regionale Archäologie und Sonderausstellungen, 300 m vom Strand entfernt.
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Über das Museum
Das Museum von Berck-sur-Mer wurde im März 1979 in der ehemaligen Gendarmerie der Stadt gegründet. 2002 wurde auf der Rückseite, zur Rue de l’Impératrice hin, ein Neubau angefügt, sodass die Sammlungen auf zwei Ebenen gezeigt werden können. Das Museum trägt das Label „Musée de France“ und liegt etwa 300 Meter vom Strand entfernt.
Der Bereich Bildende Kunst stellt die Schule von Berck in den Mittelpunkt, eine Künstlergruppe, die 1877 um Ludovic-Napoléon Lepic entstand. Diese Maler stellten das Leben der Fischer, den Strand und das Meer dar; zu ihnen gehören Francis Tattegrain, Eugène Trigoulet oder Charles Roussel. Das Museum zeigt ausserdem, wie Berck am Ende des 19. Jahrhunderts vom Fischerhafen mit Strandbooten zum Bade- und Kurort wurde.
Der archäologische Teil zeigt vor allem regionale Funde: keltische und merowingische Grabbeigaben, Weihgaben aus dem Heiligtum von Dompierre-sur-Authie, eine Statuette des Gottes Sucellus und Objekte aus den Unterwassergrabungen von Grigny. Ergänzt wird dieser Bestand durch die Sammlung Bellon, eine im 19. Jahrhundert von Louis-Gabriel Bellon zusammengetragene Antikensammlung.
Die Hängung der Dauersammlungen wechselt regelmässig. Das Museum bietet jedes Jahr Sonderausstellungen sowie ein kulturelles Programm mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Aufführungen.
Highlights
- Schule von Berck: Gemälde von Lepic, Tattegrain, Trigoulet und Roussel
- Ansichten des Strandes und der Fischer von Berck am Ende des 19. Jahrhunderts
- Statuette des Gottes Sucellus und keltische Grabbeigaben
- Merowingische Objekte: Waffen, Schmuck und Perlenketten
- Sammlung Bellon mit klassischen Antiken
- Objekte aus den Unterwassergrabungen von Grigny, darunter ein Kelch aus dem 15. Jahrhundert
Dauerausstellungen
- L'école de Berck – Gemälde der Künstlergruppe, die ab 1877 um Ludovic-Napoléon Lepic in Berck zusammenkam, mit Werken von Tattegrain, Trigoulet und Roussel.
- La collection archéologique – 41 Vitrinen mit regionalen Funden von der keltischen Zeit bis zum Mittelalter, darunter die Statuette des Sucellus und die merowingische Ausstattung.
- La collection Bellon – Klassische Antiken und Grabobjekte, die Louis-Gabriel Bellon im 19. Jahrhundert zusammentrug und die teilweise in die Sammlungen des Museums gelangten.
- Gegründet
- 1979
- Träger
- Ville de Berck-sur-Mer
- Besucher pro Jahr
- ca. 4'842
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 3,50 € |
|---|---|
| Gruppen | –Gruppentarif nicht veröffentlicht; Reservierung ist beim Besucherdienst erforderlich. |
Freier Eintritt: Jeder erste Sonntag im Monat
Die Eintrittskarte gilt für die Dauersammlungen und die Sonderausstellungen. Ein beim Kauf ausgehändigter kostenloser Pass ermöglicht eine Ermässigung in anderen Museen der Region. Das Museum ist für ein gemeinsames Ticket mit der Zitadelle von Montreuil-sur-Mer verbunden.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum präsentiert sich auf seinen beiden Ebenen als für alle Besucher zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Ganzjährige Angebote für Familien und Kinder: das Heft „Les 10 droits du petit visiteur“, Spiel und Ermittlung „Mystère au Musée“, Workshops MÔM’Art, kleine Bastelangebote und Ausmalbilder zum Herunterladen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Zug bis zum Bahnhof Rang-du-Fliers, dann Anschluss mit dem Bus bis Berck; Buslinie „Colvert“ zwischen Berck und Boulogne-sur-Mer.
Anfahrt über die Autobahn A16 und die Departementsstrasse D939. Der Flughafen Le Touquet liegt 15 km entfernt. Das Museum ist etwa 300 m vom Strand entfernt.
Route planenService & Gastronomie
- Schliessfächer
Kostenlose Schliessfächer am Empfang; Gepäck über 55 x 35 x 20 cm wird im Museum nicht angenommen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppen können selbstständig oder mit einer Führung besuchen, nach Reservierung beim Besucherdienst (03 21 84 07 80). Workshops und Führungen werden auch während der Schulferien angeboten. |



