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Musée de la Tour des Prisons in Lunel
Foto: This picture belongs to Xavier Caré. Please credit : Xavier Caré / Wikimedia Commons / CC-BY-SA. If you would like special permission to use, license, or purchase the image please contact me to negotiate terms. I'd appreciate if you could let me know about it or mail me ( xavier.carepm.me) if you want to use this picture out of the Wikimedia project scope. · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Musée de la Tour des Prisons

Museum in einem mittelalterlichen Turm in Lunel, der bis 1917 als Gefängnis diente und rund 300 Gefangenengraffiti bewahrt.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei
Musée de la Tour des PrisonsÖffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei
Website

Über das Museum

Der Turm, etwa 16 Meter hoch, gehörte zu den Befestigungen der Stadt und bewachte das Tor Notre-Dame. Danach diente er ab den Religionskriegen im 16. Jahrhundert bis 1917 als Gefängnis. Er ist an das Maison du Viguier angebaut, ein Renaissancegebäude, in dem heute das Fremdenverkehrsbüro untergebracht ist.

Nach mehrmonatiger Restaurierung öffnete der Turm am 20. September 2014 als Museum. Seit 1998 steht er unter Denkmalschutz. Der Besuch erfolgt selbstständig oder mit einem Guide.

Der Rundgang umfasst eine Zelle im Erdgeschoss, zwei Kerker, eine Ebene des Wehrgangs und einen Wachraum im Obergeschoss, der auch als Haftraum für Gefangene diente, die zwischen Montpellier und Nîmes überstellt wurden. Rund 300 Graffiti der Gefangenen bedecken die Zellenwände: Namen, Gebete, Kreuze, liturgische Gegenstände und Botschaften. Ausserdem werden Fundstücke aus den Ausgrabungen gezeigt, darunter solche aus den Latrinen.

Highlights

  • Rund 300 Gefangenengraffiti in den Zellen
  • Wendeltreppe der Renaissance über drei Ebenen
  • Wachraum mit Decke aus Coquillère-Kalkstein aus dem 17. Jahrhundert
  • Funde aus den Ausgrabungen der Latrinen
  • Freier Eintritt bei selbstständigem Besuch

Dauerausstellung

  • La tour-prison et ses graffitis – Der Rundgang durch Zellen, Kerker und Wachraum stellt die Graffiti der Gefangenen und die bei den Ausgrabungen gefundenen Objekte in den Mittelpunkt.
Gegründet
2014

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Der freie Besuch ist kostenlos. Geführte Besichtigungen sind kostenpflichtig und nur nach Voranmeldung möglich; das Sommerangebot 2026 lag bei 4 € (Normalpreis) und 3 € (ermässigt), für Kinder unter 10 Jahren kostenlos, Gruppen sind auf 15 Personen begrenzt.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das Infoblatt des Tourismusbüros verweist auf die Datenbank AccesLibre, ohne die Ausstattung des Turms im Einzelnen zu beschreiben.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Lunel – Gare Multimodale · 9 Min. zu Fuss · 764 m

Zug: Bahnhof Lunel, etwa 9 Minuten zu Fuss (754 m). Bus: Haltestelle „Lunel – Gare Multimodale“, etwa 9 Minuten zu Fuss (764 m).

Zufahrt und Busparkplätze sind ausgeschildert.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 45 Min.
HinweiseGeführte Besichtigungen gibt es nur auf Französisch, auf Anfrage oder nach Voranmeldung beim Fremdenverkehrsbüro. Die Zellen sind schwach beleuchtet; das Personal stellt eine Taschenlampe zur Verfügung, um die Graffiti im Streiflicht zu betrachten.

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