
Musée des Amériques – Auch
Museum im ehemaligen Jakobinerkloster mit der zweitgrössten Sammlung präkolumbischer Kunst Frankreichs und Werken aus der Gascogne.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Stadtmuseum von Auch wurde im Dezember 1793 durch einen Erlass des Direktoriums des Départements Gers gegründet, weshalb es zu den ersten Museen gehört, die aus der Französischen Revolution hervorgingen. Es ist im ehemaligen Jakobinerkloster untergebracht.
Seine amerikanistische Ausrichtung begann mit Guillaume Pujos, einem Reisenden aus Auch, der 1896 und 1906 rund hundert Objekte aus Lateinamerika mitbrachte. 1911 zum Kurator ernannt, stellte er seine schönsten Stücke aus und vermachte sie dann dem Museum. Die Sammlungen wuchsen später weiter, vor allem unter Henri Polge, der ab 1948 Kurator war und die Öffnung des Museums für aussereuropäische Kulturen vorantrieb.
Heute besitzt das Museum nach der Sammlung des Musée du quai Branly – Jacques Chirac die grösste öffentliche Sammlung präkolumbischer Kunst in Frankreich sowie ein angesehenes Ensemble an Federkunst (Plumasserie). Ausserdem zeigt es antike Statuen, mittelalterliche Reliefs, gaskognische Maler und Werke der bildenden Kunst. Es ist das erste Museum Frankreichs, das das Label „Pôle national de référence“ für präkolumbische Kunst und lateinamerikanische Sakralkunst erhalten hat.
Highlights
- Zweitgrösste Sammlung präkolumbischer Kunst in Frankreich
- Federkunst-Sammlung, 2016 im Musée du quai Branly ausgestellt
- Antike Statuen und mittelalterliche Reliefs
- Gaskognische Maler und bildende Kunst
- Untergebracht im ehemaligen Jakobinerkloster
Dauerausstellungen
- Collections d'art précolombien et de plumasserie – Objekte der Kulturen des präkolumbischen Amerika und ein Ensemble an Federkunst aus der Sammlung, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts zusammengetragen wurde.
- Antiquité et Moyen Âge – Antike Statuen und mittelalterliche Reliefs, im ehemaligen Jakobinerkloster präsentiert.
- Gascogne et beaux-arts – Gaskognische Maler, Skulptur und Kunst aus der Gascogne.
- Gegründet
- 1793
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3 € |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Eintritt für unter 18-Jährige kostenlos |
| Menschen mit Behinderung | 3 €Ermässigter Tarif für die Person mit Behinderung und ihre Begleitperson gegen Vorlage der Carte mobilité inclusion |
Freier Eintritt: Eintritt am ersten Wochenende jedes Monats kostenlos
Der Eintritt ist auch für Arbeitsuchende kostenlos. Ein Besuchszeitfenster kann online reserviert werden.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription
Ein Aufzug erschliesst alle drei Ebenen des Museums; das Museum bezeichnet sich als für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Ein Rollstuhl und klappbare Sitze werden am Empfang verliehen. Zwei Induktionsschleifen lassen sich an den Audioguide anschliessen. Für sehbehinderte Besucher gibt es einen Audioguide mit Audiodeskription, eine Tastbroschüre und Handschuhe, mit denen zwei Werke berührt werden dürfen. Ein angepasstes Rätselheft und ein Dokument in Leichter Sprache sind verfügbar. Einige Räume sind zum Schutz der Werke schwach beleuchtet, andere können zu Stosszeiten laut sein. Behindertenparkplätze befinden sich an der Ausfahrt des Parkhauses Diderot und entlang des Museums; das Museum ist in der App Handivisites verzeichnet.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Wickelmöglichkeit
Herunterladbare Rätselhefte für Kinder ab 4 Jahren, von 4 bis 6 Jahren, von 7 bis 9 Jahren und von 10 bis 12 Jahren sowie für Jugendliche und Erwachsene. Ein pädagogischer Koffer zum Thema Tiere wird kostenlos an Krippen und Vorschulen verliehen. Eintritt für unter 18-Jährige kostenlos.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Hoche
Busse des Netzes Alliance du Grand Auch: Linien A und D bis zur Haltestelle Hoche, dann über die Brücke Pont du Prieuré und den Anstieg der Rue Gilbert Brégail.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 300 m zum Eingang
Der nächstgelegene öffentliche Parkplatz ist der Quai Lissagaray, 300 m vom Eingang entfernt; man überquert die Brücke Pont du Prieuré und steigt die Rue Gilbert Brégail hinauf. Behindertenparkplätze befinden sich an der Ausfahrt des Parkhauses Diderot und entlang des Museums (Place Louis Blanc, Rue Daumesnil).
- Behindertenparkplatz
Kurzzeitiges Halten (Dépose-minute) ist vor dem Eingang zum Museumsgarten, Rue Gilbert Brégail 9, möglich.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop. Ein Wickeltisch ist in den Toiletten nahe dem Empfang eingerichtet.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Schulklassen und Kindergruppen wenden sich an den Bildungsdienst des Museums. Für Führungen von Erwachsenengruppen wendet man sich an das Tourismusbüro Grand Auch – Cœur de Gascogne (+33 5 62 05 22 89). |


