
Musée des Beaux-Arts de Rennes
Kunstmuseum in Rennes, gegründet 1794, mit Sammlungen vom Kuriositätenkabinett bis zu alten Meistern und zeitgenössischer Kunst; die Sammlungen sind kostenlos.
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Über das Museum
Das Musée des Beaux-Arts de Rennes wird 1794 aus Werken gegründet, die aus den religiösen und weltlichen Gebäuden der Stadt beschlagnahmt wurden. Sein Kern stammt aus dem Kuriositätenkabinett von Christophe-Paul de Robien (1698–1756), Präsident des Parlaments der Bretagne. Zwischen 1801 und 1811 kommen staatliche Depots mit grossen Werken hinzu, die aus Pariser Beschlagnahmungen und militärischen Eroberungen stammen.
1855 zieht das Museum in ein neues Gebäude am Quai Émile-Zola, in dem auch die Universität untergebracht ist. Nach den Kriegsschäden wird es 1957 renoviert und betreibt seitdem eine aktive Erwerbungspolitik.
Der Standort am Quai Zola zeigt die Kunstgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart in drei Bereichen: ein Kuriositätenkabinett, alte Gemälde sowie moderne und zeitgenössische Kunst. Das Kabinett vereint Gemälde, Skulpturen, ägyptische, griechische und keltische Antiken, Objekte aus mehreren Kontinenten und einen bedeutenden Bestand an Zeichnungen. Die zeitgenössische Abteilung umfasst die lyrische Abstraktion, die geometrische Abstraktion der Gruppe Mesure, die konstruktive Kunst und die figurative Malerei.
Ein zweiter Standort, das Musée Maurepas, eröffnete im Februar 2025 in einem Stadtviertel; dort finden jährlich zwei Sonderausstellungen statt.
Highlights
- „Persée délivrant Andromède“ von Véronèse
- „La Chasse au tigre“ von Rubens
- „Les Périssoires“ von Caillebotte
- „L’Arbre jaune“ von Paul Sérusier und Werke der Schule von Pont-Aven
- „Bleus mouvants“ von Kupka sowie Werke von Picasso, Nicolas de Staël und Joan Mitchell
Dauerausstellung
- Collections permanentes du quai Zola – Ein Rundgang in drei Bereichen: Kuriositätenkabinett, alte Gemälde sowie moderne und zeitgenössische Kunst, mit grossen Namen vom 17. Jahrhundert bis zur Abstraktion.
- Gegründet
- 1794
- Besucher pro Jahr
- ca. 91'594
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Die ständigen Sammlungen sind kostenlos; Personen unter 26 Jahren haben auch zu den Sonderausstellungen freien Eintritt. |
|---|---|
| Menschen mit Behinderung | freiKostenlos zu den Sonderausstellungen für Menschen mit Behinderung. |
| Studierende & Azubis | freiKostenlos zu den Sonderausstellungen für Studierende und Personen unter 26 Jahren. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 2 € p. P.Geführte Gruppenbesichtigung (10 bis 30 Personen): 2 € pro Person, plus 3 € pro Person für die Sonderausstellungen. |
| Sonderausstellung – Vollpreis | 5 € |
| Sonderausstellung – ermässigter Tarif (Arbeitsuchende, Gruppen ab 10 Personen, Amis du Louvre) | 3 € |
Der Zugang zu den ständigen Sammlungen ist kostenlos. Der Eintritt zu den Sonderausstellungen ist kostenlos für Inhaber der Karte Sortir !, Bezieher von Mindestsicherungsleistungen, Mitglieder der Société des amis du musée und des ICOM sowie für einige Lehrkräfte. Das Musée Maurepas ist für alle kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription: keine Angabe
Beide Standorte sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich; ein Rollstuhl kann am Empfang ausgeliehen werden. Am Quai Zola werden tragbare Induktionsschleifen verliehen, und die Kasse ist damit ausgestattet. Taktile Hefte mit Brailleschrift und Grossdruck, Hefte in Leichter Sprache, Führungen in Gebärdensprache. Eine Sinnestasche und ein Sinnesplan sind verfügbar (Quai Zola).
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Workshops von 1 bis 1 Std. 30 Min., die Besichtigung und kreatives Tun verbinden. Am ersten Mittwoch im Monat um 14:30 Aktivität für Kinder ab 7 Jahren; Besuche für 2- bis 4-Jährige an manchen Wochenenden; jeden Samstag und Sonntag um 11:00 eine Führung für Kinder ab 5 Jahren mit ihren Eltern; tägliche Aktivitäten um 11:00 während der Schulferien. Kit für Kleinkinder (Quai Zola, zu reservieren), Muséojeux-Taschen an der Information, Familienführer zum Herunterladen. Trittstufen für die Toiletten und Sitzverkleinerer für Kinder.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Musée beaux-arts
Metro Linie A (République) oder Linie B (Saint-Germain); Bus C4, C6, 67, N4 (Haltestelle Musée beaux-arts) sowie C2, 11, 12 (Haltestelle TNB).
Das Museum empfiehlt öffentliche Verkehrsmittel oder sanfte Mobilität; wer von ausserhalb Rennes kommt, nutzt am besten die Park-and-Ride-Parkplätze (parkings-relais). Fahrradstation STAR an der Avenue Janvier und Fahrradbügel vor dem Museum.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
- Garderobe
- Schliessfächer
Shop mit Büchern, Katalogen, Postkarten und Werken lokaler Künstler. Garderoben für Mäntel, Rucksäcke und Handgepäck an beiden Standorten.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Audioguide nur am Quai Zola verfügbar. Regelmässig finden thematische Führungen statt, etwa an manchen Tagen um 16:00; siehe Veranstaltungskalender des Museums. Eine Bibliothek steht Forschenden nach Terminvereinbarung zur Verfügung. |




