Die Künstlerin Astrid Nobel verbindet Gegenwartskunst mit Amelander Erbe: ein in traditioneller Technik gefertigtes Beddebankje zum Thema Walfang sowie Bilder und Skulpturen aus selbst hergestellten Pigmenten, Muscheln, Knochen und Meerwasser. Seit April 2026 zu sehen.
Kleine Schau über den in Hollum geborenen Architekten Willem Cornelis de Groot (1853–1939), der um 1900 das Bild vieler friesischer Städte und Bauernhöfe prägte.
Über das Museum
Das Museum befindet sich im sogenannten Sorgdragershuuske, das der Walfangkommandeur Pieter Cornelis Sorgdrager 1751 in Hollum errichten liess. Im 18. Jahrhundert stellte Ameland zahlreiche Kommandeure für die Walfangflotten, und ihr Wohlstand prägte Häuser und Einrichtung auf der Insel. Ein Tor aus zwei Walkieferknochen und eine Harpunenkanone im Garten erinnern an diese Zeit.
Die Räume des Kommandeurshauses sind so eingerichtet, wie sie im 18. Jahrhundert ausgesehen haben könnten; ein Zimmer ist vollständig mit originalen Wandfliesen ausgekleidet. Die Ausstellung führt durch die Geschichte der Insel – vom Walfang über die Familie Van Cammingha, die Ameland lange als Herrlichkeit regierte, bis zu Bräuchen und Alltag der Insulaner. Auf dem Dachboden ist eine Sammlung Amelander Möbel zu sehen, im offenen Depot im Obergeschoss lassen sich weitere Objekte entdecken.
Träger ist die Stichting De Ouwe Pôlle Ameland im Verbund der Stichting Amelander Musea. Zum Haus gehören ein Wechselausstellungsraum, in dem oft zeitgenössische Kunst auf Inselerbe trifft, sowie eine Ausstellung in der angrenzenden Scheune. Ergänzt wird das Angebot durch das Amelander Cultuurmuseum in einer ehemaligen Kirche in Nes; es gilt als Teil des Museums Sorgdrager, hat aber eigene Öffnungszeiten und Eintritt.
Highlights
Kommandeurshaus von 1751 mit historischer Einrichtung
Zimmer mit originalen Wandfliesen
Walkiefer-Tor und Harpunenkanone im Garten
Sammlung Amelander Möbel und offenes Depot
Wöchentlicher Kunstnachmittag mittwochs
Dauerausstellungen
Sorgdragershuuske – Das historisch eingerichtete Kommandeurshaus von 1751 mit Fliesenzimmer, Walfangobjekten und Möbelsammlung auf dem Dachboden.
Träger
Stichting Amelander Musea (STAM) / Stichting De Ouwe Pôlle Ameland
Leitung
William Beijaard (Direktor STAM)
Besucher pro Jahr
ca. 7'696 (2024)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
7,30 €
Kinder & Jugendliche
5,80 €Kinder 5–12 Jahre 5,80 €, ab 13 Jahren Erwachsenentarif; für Kinder unter 5 Jahren ist kein Tarif angegeben.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermässigung angegeben.
Studierende & Azubis
–Keine Studentenermässigung angegeben.
Gruppen (ab 15 Pers.)
6,30 € p. P.Ab 15 Personen; Kinder (5–12 Jahre) 5,30 €. Reservierung für Gruppen Pflicht (info@amelandermusea.nl).
Amelander Cultuurmuseum (Nes)
3,50 €Separater Eintritt; Kinder 5–12 Jahre frei, mit Museumkaart frei.
Tarife 2026. Mit Museumkaart frei (Karte an der Kasse scannen lassen). Tickets nur an der Museumskasse vor Ort.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug: nicht vorhanden
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Rollstuhlgerecht sind Eingang mit Ausstellung, Wechselausstellung und die Dauerausstellung in der angrenzenden Scheune; das Sorgdrager-Häuschen und das offene Depot im ersten Stock sind nicht zugänglich. Hunde nicht erlaubt, erkennbare Assistenzhunde willkommen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Arriva-Buslinie 130 (Fähranleger – Nes – Ballum – Hollum) bis Hollum.
Ameland ist per Fähre ab Holwerd (Anleger Nes) erreichbar; auf der Insel ist das Fahrrad das übliche Verkehrsmittel.
Museumsladen (u. a. Harlinger Fliesen und Keramik).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Hinweise
Jeden Mittwoch 14–16 Uhr Kunstnachmittag: im Wechsel eine Führung durch Dauer- und Wechselausstellung oder ein Gespräch mit dem Künstler Valta über ein Meisterwerk der Kunstgeschichte (mit Museumsticket oder Museumkaart). In den Ferien startet am Museum die „Free Tour Hollum“, ein 1,5- bis 2-stündiger Rundgang auf Niederländisch durch den Ort (Bezahlung nach eigenem Ermessen, Anmeldung online). Gruppen ab 15 Personen nur mit Reservierung.