
Franz Xaver Gruber Gedächtnishaus
Museum in Hochburg-Ach zu Franz Xaver Gruber, dem Komponisten von „Stille Nacht“, in einem nachgebauten Weberhaus im Stil seines Geburtshauses.
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Über das Museum
Franz Xaver Gruber, der Komponist des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“, wurde am 25. November 1787 als fünftes von sechs Kindern einer Leinenweberfamilie auf der Steinpointsölde in Hochburg geboren. Sein Geburtshaus musste 1927 einem Neubau weichen. 1976 versetzte man ein mehr als 200 Jahre altes Holzhaus aus der Nachbargemeinde nach Hochburg, das in Stil und Form dem Geburtshaus gleicht, und richtete es als Heimathaus zum Gedenken an Gruber ein.
Das Haus zeigt die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt der Zeit. Das wertvollste Stück ist der Webstuhl, an dem Gruber nach der Überlieferung das Weberhandwerk lernte; dazu kommen ein Modell des Geburtshauses, das Hammerklavier, auf dem er übte, und ein interaktiv bedienbarer „Lebensbaum“ mit den Stationen seines Lebens. Das Museum widmet sich auch der Entstehung und Verbreitung des Liedes. Anlässlich 200 Jahren „Stille Nacht“ wurde es 2017/2018 saniert und neu gestaltet; 2026 feiert es sein 50-jähriges Bestehen.
Im Advent erwacht das Haus mit Backen, Weben, Musizieren und Vorlesen zu neuem Leben. In Hochburg-Ach gibt es ausserdem den 2012 eröffneten Friedensweg mit sieben Bronzeskulpturen des Bildhauers Hubert Flörl und ein jährliches Historienspiel am dritten Adventwochenende. Das Museum trägt das Österreichische Museumsgütesiegel.
Highlights
- Webstuhl, an dem Gruber das Weberhandwerk erlernt haben soll
- Modell des Geburtshauses und Hammerklavier
- Interaktiver „Lebensbaum“ zu Grubers Leben
- Raum zur Entstehung und Verbreitung von „Stille Nacht“
- Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg mit sieben Skulpturen
- Historienspiel und Handwerksmarkt im Advent
Dauerausstellungen
- Gruber-Gedächtnishaus – Bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt in einem Holzhaus im Stil von Grubers Geburtshaus, mit Webstuhl, Hammerklavier und Modell des Geburtshauses.
- Raum zum Lied „Stille Nacht“ und Lebensbaum – Entstehung und Verbreitung des Liedes sowie ein interaktiv bedienbarer Lebensbaum mit Grubers Dienstorten und Lebensstationen.
- Gegründet
- 1976
- Träger
- Gemeinde Hochburg-Ach und Franz Xaver Gruber Gemeinschaft
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | 2 € p. P.Gruppenführung, pro Person. |
|---|
Eintritt für Einzelbesucher frei; Gruppenführungen 2 € pro Person.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Für Schulklassen eine Schulstube „wie anno dazumal“: auf der alten Schulbank sitzen, Holzspiele ausprobieren, Kleider der Zeit anziehen, am Webstuhl arbeiten.
Anreise & Parken
Das Museum liegt im Ortszentrum von Hochburg, wo auch der Ibmer-Moor-Radweg, eine Variante des Tauernradwegs, und der Helmbrechtspfad vorbeiführen.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop; Stiftsgasthof Hochburg im Ortszentrum.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Hochzeiten / Trauungen
Das „Gruber G´wölb“, ein Gewölberaum im Stiftsgebäude, kann zusammen mit dem Stiftsgasthof für Veranstaltungen gemietet werden (Reservierung Stiftsgasthof Hochburg, Tel. +43 7727 35001).
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nach Anmeldung beim Kustos; Schulklassen und Gruppen ab 15 Personen bitte spätestens einen Monat vorher anmelden. Der komplette Schulklassen-Rundgang (Heimathaus, Schulstube, Friedensweg) dauert 2,5 bis 3 Stunden. Auf der Website gibt es einen interaktiven Museumsrundgang. |




