
Hinterglasmuseum Sandl
Museum im Mühlviertel zur Hinterglasmalerei von Sandl, die zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe Österreichs zählt, mit rund 140 Bildern und einer Malstube.
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Über das Museum
Die Hinterglasmalerei kam in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Malern aus Nordböhmen nach Buchers im Böhmerwald. Um 1800 gründeten Maler aus Buchers mit ihren Familien und Gehilfen Werkstätten im nahen Sandl. Im 19. Jahrhundert wurde das Handwerk dort zu einem wichtigen Wirtschaftszweig; in der Blütezeit entstanden rund 50.000 Bilder, die Hausierer in weite Teile der Donaumonarchie bis nach Russland trugen. Das „Sandlbild“ wurde zum Begriff für das Hinterglasbild schlechthin, und die Hinterglasmalerei in Sandl gehört seit 2012 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO in Österreich.
1986 beschloss ein regionaler Förderverein, in Sandl einen Schauraum einzurichten, weil man Besucher mit Interesse an Hinterglasbildern bis dahin nach Freistadt oder Linz schicken musste. Schon am 21. Mai 1989 wurde das Museum eröffnet. Es wird vom Kunst- und Kulturverein „Hinterglas Sandl“ betrieben, das Haus gehört der Gemeinde Sandl.
Die Ausstellung zeigt in chronologischer Folge etwa 140 Bilder und erklärt die besondere Technik, bei der vom Vordergrund zum Hintergrund gemalt wird. Eine kleine Malstube mit zwei dargestellten Malern, Werkzeuge, Farben und Hinweise zum Vertrieb sowie zum Alltag der Maler ergänzen die Schau. Typisch für Sandl sind Heiligendarstellungen, lokale Patrone und Gnadenbilder sowie Blumenmotive, allen voran die Rose, in leuchtenden Farben mit Blattgold. Das Museum trägt das Österreichische Museumsgütesiegel.
Highlights
- Rund 140 Hinterglasbilder in chronologischer Ordnung
- Sandler Hinterglasmalerei als immaterielles UNESCO-Kulturerbe Österreichs
- Malstube mit Maler-Darstellung und Technikerklärung
- Typische Motive: Heilige, Gnadenbilder und die Sandler Rose
- Österreichisches Museumsgütesiegel
Dauerausstellung
- Hinterglasmalerei in Sandl – Rund 140 Bilder zeigen Entwicklung, Motive und Technik der Sandler Hinterglasmalerei; eine Malstube veranschaulicht die Arbeit der Maler.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Hinterglas Sandl – Kunst- und Kulturverein im OÖ Volksbildungswerk
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermässigt | 2 €Kinder, Jugendliche, Studierende, Präsenz- und Zivildiener |
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 6 Jahre frei · Kinder bis 6 Jahre frei. |
| Studierende & Azubis | 2 €Studierende, Präsenz- und Zivildiener. |
| Familien | 10 €Familienkarte. |
| Gruppenführung (Pauschale, zuzüglich Eintritt) | 20 €Anmeldung unter +43 7944 8255-14 oder per E-Mail. |
Reiseleiter und Busfahrer haben freien Eintritt.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Pendlerparkplatz bei der südwestlichen Ortseinfahrt, Parkplatz bei den Viehbergliften (für Reisebusse) und Parkplatz am Gemeindezentrum mit öffentlichem WC.
Adresse: Sandl 17, 4251 Sandl.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop laut Verbund Oberösterreichischer Museen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Gruppen- und Führungsanmeldung unter +43 7944 8255-14 oder per E-Mail an gemeinde@sandl.ooe.gv.at bzw. hinterglasmuseumsandl@gmx.at; Reiseleiter und Busfahrer frei. |





